Fuck it to the man! So lautet seit Jahren das Motto der britischen Alternative Rockband Lower Than Atlantis. Vor Jahren noch der Abschluss des Feedbacks von Dec Harts Vater nach dem ersten Durchhören des musikalischen Treibens seines Sohnes mauserten sich diese fünf Wörter auch immer mehr zum Lebensstil und zur Herangehensweise der Band, wenn es um ihre Musik geht. Im Grunde bedeutet es nichts anderes als einfach das zu tun, was man machen will und vollkommen dahinter zu stehen. Diese Einstellung kam den vier Herren aus Watford auch sehr gelegen, denn wie bei so vielen anderen Bands da draußen war ihr Weg recht steinig. Konzerte in leeren Pubs, unbezahlte Touren, Diebstahl von Bandequipment und persönlichen Wertgegenständen auf Tour, dem Auskommen ohne Nahrung da kein Geld mehr da war und vieles mehr machten es der Band nicht gerade einfach ihren Weg zu gehen. Dennoch haben sie sich wieder zusammengerafft und an das geglaubt, woran sie immer geglaubt haben – ihre Musik. Dieser Glaube, das unbeeinflusste Gehen des eigenen musikalischen Weges und der Hang sich immer wieder zu steigern haben ihnen nach dem sehr gelungenem zweiten Album “World Record” im letzten Jahr einen Major Deal mit Island Records / Universal eingebracht, wo sie vor knapp einem Monat ihr drittes Album “Changing Tune” veröffentlicht haben. Ob die Band mit diesem Album wirklich andere Melodien anstimmt, erfahrt ihr jetzt in meiner Review. Fuck it to the man! (weiterlesen …)
Mit ‘Review’ getaggte Artikel
Lower Than Atlantis – Changing Tune (Podcast: Album-Review)
Sonntag, 11. November 2012XCOM: Enemy Unknown (Podcast: Game-Review)
Sonntag, 11. November 2012
1994 brachte die Firma Microprose “X-COM: UFO Defense” bzw. in Europa “UFO: Enemy Unknown” auf den Markt und landete mit dem rundenbasierten Strategiespiel mit Wirtschaftssimulationselementen einen riesen Hit. Der Nachfolger “X-COM: Terror From The Deep” sollte den Erfolg noch bestätigen. Danach wurde es ruhiger um die Serie, weitere Fortsetzungen wandelten das Spielprinzip zu sehr ab und waren wesentlich weniger erfolgreich. Und dann wurde es still um die Serie. Bis jetzt. Denn jetzt hat Firaxis Games zusammen mit 2K Games ein Remake des Klassikers auf den Markt gebracht, der an die alten Erfolge anknüpfen und die Marke “XCOM” zurück zu ihren Wurzeln bringen soll. Ob dies gelungen ist, habe ich mir angeschaut. (weiterlesen …)
Borderlands 2 (Podcast: Game-Review)
Samstag, 27. Oktober 2012
Ziemlich genau drei Jahre ist es her, dass Entwickler Gearbox und Publisher 2K Games uns in “Borderlands” zum ersten Mal auf den fremden Planeten Pandora schickte, um “die Kammer” und dem darin verborgenen Schatz zu suchen, und mit dem Mix aus Ego-Shooter und Rollenspiel einen Riesenhit landete. Gefunden haben wir damals enttäuschenderweise nur ein riesiges Tentakelmonster und ein bisschen Klimperkram. Auf Pandora sind derweil satte fünf Jahre vergangen und der enttäuschende Schatz stellte sich als doch nicht ganz so gering aus, wie er zunächst wirkte. Denn das Töten des Monsters setzte einen Stoff namens Eridium frei, der dafür sorgte, dass der Wüstenplanet zu neuem Leben erwachte. Diesen mächtigen Rohstoff möchte sich jetzt Hyperion-Bösewicht Handsome Jack zunutze machen, um die absolute Macht über Pandora zu erlangen und den Planeten nach seinen Idealen und Vorstellungen zu besiedeln. (weiterlesen …)
The Raven (Podcast: Film-Review)
Samstag, 13. Oktober 2012
“Be that word our sign of parting, bird or fiend!” I shrieked, upstarting – “Get thee back into the tempest and the Night’s Plutonian shore! Leave no black plume as a token of that lie thy soul hath spoken! Leave my loneliness unbroken! – quit the bust above my door! Take thy beak from out my heart, and take thy form from off my door!” Quoth the Raven “Nevermore.”
Wenn man mich nach Verfilmungen von den Werken Egar Allan Poes fragt, dann fällt mir automatisch die achtteilige Filmserie von Roger Corman ein, die er zwischen 1960 und 1964 und bis auf einen Teil hauptsächlich mit Vincent Price in der Hauptrolle gedreht hat. Dabei hielt sich Corman, so klasse und kultig die Filme auch sind, nicht so wirklich an die Vorlagen Poes. Was auch kein Wunder ist, denn wenn eine Kurzgeschichte oder ein Gedicht auf mehr als eine Stunde gestreckt werden sollen, dann müssen halt Sachen dazu erfunden werden oder andere Werke zusätzlich herhalten. So zum Beispiel geschehen in “The Haunted Palace” (1963), wo neben Poes “The Haunted Palace” auch noch H.P. Lovecrafts “The Case Of Charles Dexter Ward” herhalten musste, um die 87 Minuten des Films zu füllen. Regisseur James McTeigue (V wie Vendetta, Ninja Assassin) geht bei seinem Poe Film “The Raven” einen völlig anderen Weg. Er versucht auf fiktivem Wege die letzten Tage vor Poes Tod am 7. Oktober 1849 in Baltimore, Maryland zu rekonstruieren und bringt dabei die Geschichten von Poe zum Leben. Eine sehr interessante Idee, wie ich finde, und mehr dazu erfahrt ihr gleich in der Review zu “The Raven”. (weiterlesen …)
The Cabin In The Woods (Podcast: Film-Review)
Dienstag, 2. Oktober 2012
Das Horror Genre hat sich vor allem in den letzten Jahren durch die neu aufkommende Welle an Torture Porn Filmserien wie “Saw” (2004) oder “Hostel” (2005) sehr gewandelt. Wo früher noch eine Handlung den Ton angab und versucht hat mit Stimmungen und Twists den Zuschauer zu fesseln und teilweise zu gruseln, ist es nun die explizite Darstellung von Gewalt, die im Vordergrund steht, um in den mittlerweile abgestumpften Gemütern noch irgendwas zu regen. Spätestens an diesem Punkt musste man für sich entscheiden, ob man eher den maskierten Killer auf seiner ereignisreichen Jagd nach neuen Opfern oder lieber die Bohrmaschine sich durch die Kniescheibe einer gefolterten Person drehen sehen wollte. Ich hab beide Pfade verlassen und mich den klassischen Horrorfilmen mit Vincent Price, Peter Lorre, Boris Karloff und Co zugewendet bis endlich mal jemand kommt und wieder versucht einen richtigen Horrorfilm zu drehen, der durchweg auf die Handlung samt seiner Charaktere und dem Setting an sich setzt. Dieses Ziel haben sich zum Glück Drew Goddard (Cloverfield, Lost, Alias) und der King Of Modern Pop Culture Joss Whedon (Marvel’s The Avengers, Dr. Horrible’s Sing-Along Blog, Firefly, Angel – Jäger der Finsternis, Buffy – Im Bann der Dämonen) gesetzt, um einmal deutlich Kritik am ganzen Genre zu äußern über die Dinge, die sie daran lieben und worauf sie weiterhin gerne verzichten können. In all diesem Mix aus Liebe und Hass ist der Film “The Cabin In The Woods” entstanden über den ihr gleich mehr erfahren werdet. (weiterlesen …)
Guild Wars 2 (Podcast: Game-Review)
Montag, 17. September 2012
Nahezu 13 Jahre ist es her, dass ich meine ersten – und bis dato auch fast letzten – Schritte in einer MMORPG-Welt, um genau zu sein in “Ultima Online”, getan habe. Doch der immense Zeitaufwand, den die Charakterentwicklung in dieser Art Spiele damals noch für sich beansprucht hat und spätere Abo-Systeme bei “World Of Warcraft” haben mich seitdem davon abgehalten, mich weiter mit diesem Genre-Ableger der Rollenspielsparte zu beschäftigen. Erstmals “Guild Wars 2″, dessen Vorgänger im Großen und Ganzen an mir vorbeigegangen ist, konnte mich jetzt aus der Reserve locken, insbesondere weil keinerlei Gebühren anfallen und so auch kein Abo nötig ist, um zu spielen. Also habe ich mir das Spiel aus dem Hause ArenaNet genauer angeguckt. (weiterlesen …)
Prometheus – Dunkle Zeichen (Podcast: Film-Review)
Montag, 17. September 2012
1979 brachte Ridley Scott zusammen mit Dan O’Bannon und Ronald Shusett nicht nur einen Klassiker des Sci-Fi Horror Genres in die Kinos, sondern setzte auch zeitgleich den Grundstein für die “Alien” Filmserie, die einige unvergessliche Szenen der Filmgeschichte hervorgebracht hat. Seitdem hat sich Scott nicht mehr ins “Alien” Universum verirrt, aber nun 33 Jahre später taucht er wieder dort ab, um mit seinem neusten Werk “Prometheus – Dunkle Zeichen” eine neue Filmserie zu beginnen und zudem ein gefühltes Prequel zu “Alien” abzuliefern. Ob ihm dieses Vorhaben geglückt ist und ob man danach noch mehr sehen will erfahrt ihr nach dem Klick! (weiterlesen …)
Rum Diary (Podcast: Film-Review)
Samstag, 1. September 2012
Seit Johnny Depps letzten Abstecher ins Fledermausland aus der Romanverfilmung von Hunter S. Thompsons “Fear And Loathing In Las Vegas” sind mittlerweile vierzehn Jahre vergangen. Eine recht lange Zeit in der vor allem Depp seiner Karriere für Fans und Cineasten einen derben Knacks verpasst hat, aber auch Hunter S. Thompson dazu gebracht hat den dazugehörigen Roman überhaupt zu veröffentlichen und die Arbeiten an einer Verfilmung in die Wege zu leiten. Nach einem mehrjährigen Hin und Her über die Produktion des Films, währenddessen Thompson sich leider sein Leben nahm, setzte Depp nochmal alles daran, dass dieser Film endlich den Weg auf die Leinwand findet. Allein die Kombination aus einem Hunter S. Thompson Roman und Johnny Depp klingt doch eigentlich sehr viel versprechend auf den ersten Blick und kann doch nur gut oder sogar kult werden oder? Mehr dazu erfahrt ihr nach dem Klick. (weiterlesen …)
The Walking Dead – Episode 2: Starved For Help (Podcast: Game-Review)
Samstag, 18. August 2012
Im April startete die erste Staffel von “The Walking Dead”, dem Adventure-Videospiel zur Fernsehserie zum Comic aus dem Hause Telltale Games. Ein kleines Raunen ging durch die Spielergemeinschaft als der Entwickler Telltale bekannt gab, den bekannten Stoff zu versoften. Ist er doch bisher primär bekannt durch Episoden-Releases wie “Tales Of Monkey Island“, “Sam & Max” oder den “Zurück in die Zukunft”-Spielen, die allesamt zwar immer ganz ordentlich waren, meist aber recht kindlich und mit mäßiger Grafikengine daherkamen. Mittlerweile ist die zweit Episode der Serie “Starved For Help” veröffentlicht worden und wir nutzen den Zeitpunkt kurz vor Staffel-Halbzeit, um einen kleinen Blick auf das Untotenadventure zu werfen. (weiterlesen …)










Fast vier Jahre haben sich die Bay-Area-Thrasher von Testament Zeit gelassen, um nach einer kleinen Umbesetzung am Schlagzeug ihr neuestes Album “Dark Roots Of Earth” auf den Markt zu bringen. Wir haben uns die Thrash-Metal-Keule angehört und können euch berichten, ob die Scheibe an alte Erfolge anknüpft oder nur die vertrocknete Wurzel einer alten Gartenpflanze ist. 































































