Mit ‘Hörempfehlungen’ getaggte Artikel

Lower Than Atlantis – Changing Tune (Podcast: Album-Review)

Sonntag, 11. November 2012

Fuck it to the man! So lautet seit Jahren das Motto der britischen Alternative Rockband Lower Than Atlantis. Vor Jahren noch der Abschluss des Feedbacks von Dec Harts Vater nach dem ersten Durchhören des musikalischen Treibens seines Sohnes mauserten sich diese fünf Wörter auch immer mehr zum Lebensstil und zur Herangehensweise der Band, wenn es um ihre Musik geht. Im Grunde bedeutet es nichts anderes als einfach das zu tun, was man machen will und vollkommen dahinter zu stehen. Diese Einstellung kam den vier Herren aus Watford auch sehr gelegen, denn wie bei so vielen anderen Bands da draußen war ihr Weg recht steinig. Konzerte in leeren Pubs, unbezahlte Touren, Diebstahl von Bandequipment und persönlichen Wertgegenständen auf Tour, dem Auskommen ohne Nahrung da kein Geld mehr da war und vieles mehr machten es der Band nicht gerade einfach ihren Weg zu gehen. Dennoch haben sie sich wieder zusammengerafft und an das geglaubt, woran sie immer geglaubt haben – ihre Musik. Dieser Glaube, das unbeeinflusste Gehen des eigenen musikalischen Weges und der Hang sich immer wieder zu steigern haben ihnen nach dem sehr gelungenem zweiten Album “World Record” im letzten Jahr einen Major Deal mit Island Records / Universal eingebracht, wo sie vor knapp einem Monat ihr drittes Album “Changing Tune” veröffentlicht haben. Ob die Band mit diesem Album wirklich andere Melodien anstimmt, erfahrt ihr jetzt in meiner Review. Fuck it to the man! (weiterlesen …)

Testament – Dark Roots Of Earth (Podcast: Album-Review)

Samstag, 1. September 2012

Fast vier Jahre haben sich die Bay-Area-Thrasher von Testament Zeit gelassen, um nach einer kleinen Umbesetzung am Schlagzeug ihr neuestes Album “Dark Roots Of Earth” auf den Markt zu bringen. Wir haben uns die Thrash-Metal-Keule angehört und können euch berichten, ob die Scheibe an alte Erfolge anknüpft oder nur die vertrocknete Wurzel einer alten Gartenpflanze ist. (weiterlesen …)

Meshuggah – Koloss (Podcast: Album-Review)

Samstag, 21. April 2012

Am 23. März haben Meshuggah ihr nunmehr siebtes Studio-Album “Koloss” auf den Markt geworfen. Ich habe die Reise gewagt und mich dem schwedischen Extreme-Metal “Koloss” gestellt. Ob ich von einer monumentalen Dampfwalze überrollt oder von einer Gummiente angequäkt wurde, erfahrt ihr nach dem kolossalen Klick! (weiterlesen …)

Blue Sky Archives – Triple A-Side (Podcast: EP-Review)

Samstag, 10. März 2012

Es ist fast zwei Wochen her als das die Band Blue Sky Archives aus Glasgow bei uns im Babbel-Net Podcast #73 zu Gast war, um euch einen Tag vor der Veröffentlichung der insgesamt dritten EP “Triple A-Side” mit ihrer Musik bekannt zu machen. Das brandneue Werk des Post-Rock Pop Quintetts ist nun seit dem 27. Februar bei Bandcamp als Download oder bei Big Cartel als physikalische Variante fürs schicke CD Regal erhältlich und das wurde am selben Tag im Electric Circus in Edinburgh gefeiert. Ich hab mir die EP mal genauer angehört und in den folgenden Zeilen erzähle ich euch, ob “Triple A-Side” ihrem Namen gerecht wird. (weiterlesen …)

The Best Of 2011 – Musik

Samstag, 11. Februar 2012

Was das Musikjahr 2011 angeht muss man schon zugeben, dass es für uns als Babbel-Net schon sehr ereignisreich war. Denn fernab der aktuellen musikalischen Trends, der nach Geld schreienden Kollaborationen des Jahres oder der immer größer werdenden Dubstep-Welle, die mittlerweile auch in meiner heimischen Anlage ihren Einzug gehalten hat, haben wir uns nicht davon abhalten lassen einfach unseren Weg zu gehen. Wir sind auf dem Pfad geblieben, den wir vor Jahren mal eingeschlagen haben und haben uns trotz bekannter Bands hier und da immer noch nach neuen Dingen umgeschaut und auch gefunden. Zum Teil haben sie sich sogar uns in den Weg gestellt und dafür gesorgt, dass vor allem das Ende des Jahres 2011 für uns ein wahres Highlight geworden ist. Ob nun Annasaid, Nina, Spring Offensive, Gunning For Tamar, Indigo Earth, Collapse Under The Empire oder Ravian sie haben nicht nur zusammen mit unserer lieblichen Dame des Hauses Rebecca für Abwechslung im Podcast gesorgt, sondern uns auch gezeigt, dass gute Musik auch Abseits unseres Sichtfelds und des Mainstreams gefunden werden kann, wenn man nur mal genauer hinschaut. Mit geöffneten Augen haben wir viele neue Bands und Wege auf unserem Pfad gefunden, die zum Teil nun ein fester Bestandteil unserer Musiklandschaft sind, wie ihr gleich in unseren Best Of Listen des Jahres 2011 sehen werdet. Von Post-Hardcore, Hardcore, Pop Punk, Math Pop, Progressive Rock über Americana, Southern Rock, Metalcore bis zu Death Metal, Trash Metal oder Gypsy Punk wir hatten musikalisch gesehen viel Spaß im letzten Jahr und sind jetzt schon gespannt was dieses Jahr noch so auf uns zukommt. (weiterlesen …)

Indigo Earth – Indigo Earth (Podcast: EP-Review)

Samstag, 31. Dezember 2011

Die Band Indigo Earth sollte für sämtliche Hörer unseres Podcasts mittlerweile ein Begriff sein, denn in Folge #66 durften wir das Alternative Folk Quintett aus London als unsere musikalischen Gäste im Podcast begrüßen. Zu dem Zeitpunkt war schon von einer Debüt EP die Rede, aber die erblickte erst knapp zwei Monate später am 12.12.2011 das Licht der Welt. Die dazugehörige Releaseparty im The Luxe in London war ein voller Erfolg und brachte der Band noch vor Weihnachten einen sehr guten Grund zum Feiern. Während sich die Band schon in den Planungen für das kommende Jahr befindet, widme ich nun der EP, die alles ins Rollen gebracht hat. Mehr dazu gibt es nach dem Klick! (weiterlesen …)

Collapse Under The Empire – Shoulders & Giants (Album-Review)

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Collapse Under The Empire  – der Name weckt Träume von epischer Breite, Aufstieg und Fall, Macht und Herrlichkeit und grandioser Musik. Wann immer ich Bands mit Namen dieser Art kennenlerne steigt meine Hemmschwelle rapide an, überhaupt auch nur die CD anzuspielen. Viel zu oft sind Bandnamen dieser Art Ideen ohne Inhalt, Form ohne Bedeutung und leiten mich auf eine falsche Fährte. An Collapse Under The Empire bin ich daher mit Vorsicht herangetetreten. Glücklicherweise haben sich meine Bedenken nach dem ersten Hören jedoch verflüchtigt und ich bin auf eine tolle neue Band gestoßen. Das Album “Shoulders & Giants” erscheint am 21. Oktober und ist für Post-Rock Fans ein guter Tipp. (weiterlesen …)

Opeth – Heritage (Podcast: Album-Review)

Freitag, 7. Oktober 2011

Im vergangenen Jahr feierte die Band Opeth mit der “Evolution XX: An Opeth Anthology” Tour, die sie an sechs besondere Schauplätze in Europa und den USA führte, ihr 20 jähriges Bestehen und den zehnten Geburtstag ihres fünften Albums “Blackwater Park”. Dabei gaben sie nicht nur das “Blackwater Park” Album in voller Gänze zum Besten, sondern ließen mit einem einmaligen bzw. sechsmaligen Liveset ihre komplette Karriere nochmal Revue passieren. Angefangen bei ihren ersten Schritten auf “Orchid” (1995) bis hin zum vermutlichen Wendepunkt “Watershed” (2008) wurde jedes Album bis auf “Blackwater Park” mit jeweils einem Song dem Publikum nochmal in Erinnerung gerufen. Vielleicht war dies auch der Moment für Mikael Åkerfeldt, wo er für sich erkannte, dass die Band eventuell nach 20 Jahren und neun Alben einen frischen Neustart nötig hat, um einfach in eine neue Richtung zu gehen, die vielleicht nicht jedem zusagt, aber die Band dahin führt, wo sie sich selbst nun sieht. Diesen “Wendepunkt” versucht die Band nun drei Jahre nach dem letzten Studioalbum “Watershed” mit ihrem zehnten Album “Heritage” einzuleiten und geht dabei einen für Fans ungewohnt hörbaren Weg, der nicht so einfach wegzustecken ist und die Fans seit der Veröffentlichung am 16.09.2011 in mindestens zwei Lager teilt. Im welchen Lager ich mich einquartiert habe und wie mir das Erbe von Opeth zusagt erfahrt ihr nach dem Klick. (weiterlesen …)

Cold – Superfiction (Podcast: Album-Review)

Montag, 8. August 2011

Wer von euch mit den Albentiteln “13 Ways To Bleed On Stage” (2000), “Year Of The Spider” (2003) und “A Different Kind Of Pain” (2005) oder den Songs “Just Got Wicked”, “End Of The World”, “Stupid Girl”, “Black Sunday” und “Anatomy Of A Tidal Wave” was anfangen kann gehört wie ich zu den Glücklichen, die irgendwie durch Zufall oder vielleicht sogar Schicksal – man kann ja nie wissen – auf die Band Cold gestoßen sind. Wieso glücklich? Obwohl die Band seit 1996 versucht ihren festen Platz im Musikgeschäft zu schaffen hat es, trotz vier guter Alben (zwei davon mit Gold ausgezeichnet), einem Schub durch Fred Durst und Namen wie Ross Robinson und Chris Vrenna an den Reglern, Gastauftritten auf Soundtracks zu Spielen wie “Jet Grind Radio” (2000) oder “Psi-Ops: The Mindgate Conspiracy” (2004) oder Compilations der bekannten Wrestlingorganisationen WWF bzw. nun WWE und ECW, nie wirklich ausgereicht, um sich gegen den großen Mischmasch der damals brandneuen Bands wie Staind, Papa Roach, Slipknot, Mudvayne, System Of A Down, Puddle Of Mud, 3 Doors Down, Nickelback und Co durchzusetzen. Selbst das erfolgreichste Album der Band “Year Of The Spider”, dass in den Billboard 200 Charts auf Platz 3 landete, konnte daran nichts ändern und brachte für die hiesigen Fans nur den Vorteil zum ersten Mal ein Album der Band direkt im Laden zu finden und nicht extra importieren zu lassen. Somit ist die Band leider nach 15 Jahren immer noch ein heißer Insidertipp, der meiner Meinung nach viel viel mehr verdient hat als ständig unterhalb des Radars sein Dasein zu fristen. Nach sechs langen Jahren in denen sich die Band zudem noch 2006 auflöste, um 2009 wieder zurückzukehren, meldet sich Cold aus Jacksonville, Florida von den Toten zurück und das mit ihrem fünften Album “Superfiction” im Gepäck. Ich, der der Band seit 2001 die Treue hält, bin natürlich schon von der Ankündigung der Reunion der Band hin und weg gewesen und musste gleich mehrmals schreiend in die Luft springen. Ob dieses Gefühl auch anhält nachdem ich in die Welt der “Superfiction” abgetaucht und im Netz der Spinne gefangen genommen bin erfahrt ihr nach dem kalten Klick! (weiterlesen …)

Explosions In The Sky – Take Care, Take Care, Take Care (Podcast: Album-Review)

Montag, 23. Mai 2011

Vier Jahre hat es gedauert bis die Band Aus Texas nun im April ihr sechstes Studioalbum veröffentlicht hat. Das waren vier Jahre in denen die Erwartungen nach ihrem wunderbaren letztem Album „All Of A Sudden I Miss Everyone“ nicht geringer wurden und man als Fan schon auf das Releasedatum wartete. Inwieweit das aktuelle Album mit dem langen Titel „Take Care, Take Care, Take Care“ nun diesen Ansprüchen gerecht wird und ob die Band ihren Stil verändert hat, lest ihr nach dem Klick. (weiterlesen …)