Dreams are my reality

In Zeiten in denen Gamer (aller Art) endlich auch abseits des basement Nerds Klischees wahrgenommen werden, interessiert sich die Welt der Wisschenschaft auf einmal auch für die Wahrnehmung der Gamer selber. Neben den mittlerweile gängigen Theorien, dass Gamer – hier vor allem Shooter-Spieler – eine bessere Hand-Augen-Koordination haben als andere Personen sind nun auch andere aspekte des Gamerlebens ins Blickfeld gerückt. So hat eine doch recht zweifelhaft anmutende Studie einer kalifornischen Universität angeblich nachgewiesen, dass Spiele aufregender sind als Sex. Naja, ob das so stimmt oder jemand nur Geld für sein neues Forschungsprojekt mit einer interessant klingenden Pressemeldung generieren wollte muss jeder Leser selber entscheiden. Im Gegensatz zu dieser Sex-Theorie hat jedoch eine weitere Studie bezüglich Gamer und Träumen heute meine Aufmerksamkeit erregt. Die kanadische Psychologin Jayne Gackenbach hat in ihren zwei Studien seit 2006 anscheinend eine erhöhte Anzahl an Klarträumen bei Gamern festgestellt als bei Personen die keine Videospiele benutzen. Gamer seien es gewohnt Kontrolle zu übernehmen, auch in schwierigen und gruseligen Situationen, weswegen sie auch öfter als andere Personen in Träumen die Kontrolle übernehmen, so die Aussage von Gackenbach. Ihre Erkenntnisse möchte sie nun in die Behandlung von Traumapatienten und Veteranen einfließen lassen, die so ihre Erlebnisse in ihren Träumen evtl. besser verarbeiten können. Das sind doch mal interessante News zu Games und ihrer Bedeutung für Mensch und Gesellschaft im Allgemeinen. Warum liest man solche Nachrichten eigentlich nur ganz ganz selten auf anderen “seriösen” Seiten? PS: Passend zum Titel des Artikels gibt es nach dem Klick noch ein kleines Musikvideo von Louie Austen der “Dreams are my realitiy” hier covert, viel Spaß damit.

Louie Austen Feat. Senor Coconut – Dreams Are My Reality

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