More More More Paramore!
Wie ich schon im aktuellen Podcast erwähnt habe höre ich seit einigen Wochen die Band Paramore, die momentan mit ihrem zum Film “Twilight” beigesteruerten Song “Decode” die Charts unsicher machen und Tag ein Tag aus auf MTV und Co zu sehen sind. Angesteckt vom Paramore Fieber möchte ich den Leuten da draußen, die die Band zuvor nicht oder wie ich nur vom Hörensagen kannten, ein wenig näher bringen.
Die Band Paramore aus Franklin, Tennessee wurde 2004 von Josh Farro (21, Gitarre, Backgroundgesang), Zac Farro (18, Schlagzeug), Jeremy Davis (24, Bass, Backgroundgesang) und Hayley Williams (20, Gesang) gegründet. Genau diese Konstellation ist bis heute die feste Besetzung. Zwischenzeitlich sprang 2005 für fünf Monate John Hembree als Ersatz für Bassist Jeremy Davis ein. Dazu gesellten sich über die Jahre die Gitarristen Jason Bynum (2004-2005), Hunter Lamb (2005-2007) und Taylor York (2007-2008), um Josh Farro bei den Gitarrenparts zu unterstützen. Letzterer gehört seit dem 16.06.2009 nun fest zum Line-Up. Ihr Debütalbum “All We Know Is Falling” erschien 2005 beim Label Fueled by Ramen und verkaufte sich weltweit über 400.000 Mal und wurde zudem mit Silber ausgezeichnet. Ein Jahr nach dem Release der “The Summer Tic EP” im Jahre 2006 erklomm der damalige flotte Fünfer mit dem zweiten Album “Riot!” die Charts. Auf Platz 15 der US Charts (Deutschland Platz 63) brachte das Album Gold und Platin ein und wurde weltweit 1.600.000 Mal verkauft. Ein Jahr drauf wurden mit “Live in the UK 2008″ und “The Final Riot!” gleich zwei Live-Alben und die erste Live-DVD veröffentlicht. Seit dem 4. November 2008 steht mit “Decode” die aktuelle Single zum Film “Twilight” in den Läden und gibt den Fans zusammen mit “I Caught Myself”, die gemeinsam auf dem Soundtrack des Films zu finden sind, eine kleinen Vorgeschmack und eine Notration an Paramore bis zum Release des dritten Albums.
Paramore bewegt sich musikalisch auf einem Pfad aus Alternative Pop/Rock, Power Pop und Pop Punk und erinnern stellenweise an ihre Vorbilder New Found Glory oder Bands wie Coheed and Cambria, Simple Plan oder Yellowcard. Genauso wie diese wechseln sich auch bei Paramore durch die Reihe schöne ruhige Balladen mit schnellen rockigen bzw. poppigen Songs ab. Nicht nur die Riffs begeistern und lassen sämtliche Glieder wackeln, sondern auch der beeindruckende Gesang der 1,57m kleinen Hayley Williams gibt dem Paramore Paket seinen Charme. Stimmlich braucht sie sich nicht hinter den “Großen” zu verstecken, denn die Dame klingt in meinen Ohren um einiges besser als Sängerinnen wie Avril Lavigne oder Amy Lee (Evanescence). Selten gab es Songs wo mir einzelne kurze Gesangsparts so sehr gefallen und hängen geblieben sind wie hier, weils stimmlich perfekt passt. Wie gesagt das gesamte Paramore Paket kann definitv begeistern, sofern man sich dafür begeistern kann.
Ich weiss Bands mit einer Frontfrau gibt es viele, aber nicht alle können direkt begeistern oder sind überhaupt in der Nähe als gut betitelt zu werden. Im Falle von Paramore muss ich ganz klar sagen, dass sie gut sind und ich ihre Musik momentan nicht aus den Händen legen kann. Ich freu mich schon aufs kommende Album und kann die Band jedem empfehlen, der mit Bands wie New Found Glory, Coheed and Cambria, Simple Plan, Yellowcard und Co was anfangen kann und keine Probleme mit einer guten weiblichen Stimme in diesem Genre hat. Was mich persönlich ein wenig erschreckt ist, dass nicht nur die Fussballer, die damals so viel älter waren und man persönlich für gut ansieht nun immer jünger werden, sondern auch die Bands. Das zeigt einem, dass man älter wird und eventuell den Zenit des jung Seins bereits überschritten hat und sich nun als halbwegs erwachsen ansehen muss trotz der vielen nerdigen Interessen, die man hat. Außerdem ist es erfreulich, dass durch solche junge Bands die Fangemeinde der alternativen Art für die wir uns zu Schulzeiten einigens von Mitschülern und Eltern anhören mussten nicht ausstribt. Wie ich schon im Titel geschrieben habe kann ich gerade nicht genug bekommen von der Band und hoffe, dass es auch nach dem dritten Album genauso bleiben wird, denn das Zeug dazu weiterhin Erfolg und weltweit höher in den Charts zu steigen haben sie definitiv. Wer jetzt denkt ich bin ein Fanboy, der kann ruhig aufhören sein Hirn damit zu belasten, denn ich mag einfach Musik und wenn sie wie hier gut ist, dann bin ich halt begeistert davon. Nicht mehr und nicht weniger.
Hörempfehlungen:
- That’s What You Get
- Pressure
- Decode
- Crushcrushcrush
- Misery Business
- Here We Go Again
- Fences
- Whoa
- Franklin
- Emergency
Links:
Offizielle Seite
Offizielle Myspace Seite
Hayley Williams’ Twitter Account
Jeremy Davis’ Twitter Account
Zac Farro’s Twitter Account
Taylor York’s Twitter Account
Paramore – Crushcrushcrush:
Paramore – That’s What You Get:
Paramore – Pressure:
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Ob du es glaubst oder nicht, Paramore, extrem coole Band. Höre ich im Moment auch rauf und runter und meine Arbeitskollegen wurden dann natürlich mit dem Twilight – Soundtrack angesteckt … Wobei davon andere Tracks meiner Ansicht nach deutlich besser sind.