Mutiny Within – Mutiny Within (Alben-Review)

Von diesem Album werden sicherlich Hörer unseres Podcasts schon des öfteren gehört haben, denn für diese CD und Band halte ich seit Februar die Flagge hoch. Dies habe ich dementsprechend auch mehr als einmal im Bereich Sonstiges geäußert. Komischerweise bin ich bis heute nie dazu gekommen das Album, dass seit dem 26.04.2010 auch in Europa erhältlich ist, zu reviewen. Dem soll nun ein Ende gesetzt werden und so wird nun endlich das getan, was schon längst hätte passieren sollen. Daher gibt es nach dem Klick die Review zum Debütalbum des für mich heißesten Eisen im Moment aus dem Hause Roadrunner Records – Mutiny Within.

Mutiny Within – Mutiny Within

Anzahl der Tracks: 11 + 4 (bei der Special Edition als MP3-Download)

Gesamtlaufzeit der Standard Version: ca. 41 Min.

Gänzlich unbekannt ist die Band Mutiny Within aus Edison, New Jersey, USA nicht, denn vor allem Gamer und Wrestlingfans könnten die Band oder zumindest einen ihrer Song bereits kennen. Die Fans des Playstation 3 Titels “God Of War III” fanden auf der im März erschienenen “God Of War: Blood & Metal” EP den Song “The End“, der mein Interesse an der Band geweckt hat. Alle Wrestlingfans des bunten Treibens im WWE Universum kennen hingegen sicherlich schon länger den Song “Born To Win” in und auswendig, denn dieser Song ist kein anderer als die Einlaufmusik des Senkrechtstarters Evan Bourne. An mir gingen beide Songs des Sextetts nicht vorbei, wobei mich erst “The End” völlig überzeugen konnte. Die Mischung aus Metalcore, Power Metal und Progressive Metal mit melodischem Gesang und teilweise Gegröhle ist sicherlich nichts neues in den Weiten der Metallandschaften, aber nach enttäuschenden bis mittelmäßigen Neuerscheinungen von Bands wie Dream Theater oder Killswitch Engage füllte dieser Song genau die Lücke, die sie bei mir hinterließen. Vor allem bei Killswitch Engage fehlten mir auf “Killswitch Engage” die sonst so typischen cleanen und gefühlvollen Gesangseinlagen von Gitarrist Adam Dutkiewicz, die von mir aus auch mal größere Parts auf den Alben einnehmen könnten. Dies ist bei Mutiny Within der Punkt, der mich schwach gegenüber ihrer Musik macht. Zwar hauen die Herren deftig drauf, aber setzen weniger auf Gröhlparts, sondern bauen umso mehr auf Clancys cleanen Gesang. Dieses Hin und Her aus melodischen und rabiaten Einlagen, die erfrischende Energie und der markante Gesang von Sänger Chris Clancy trafen mich wie ein Schlag. Für mich war es nach langer Zeit wieder dieser Moment als hätte ich eine Band gefunden, die das Zeug hat den einen oder anderen Riesen von meinem Metalthron zu stoßen oder sich dahin zu katapultieren. Mit dem Hören der ersten Single “Awake” war mir direkt klar, dass sich mit Mutiny Within was anbahnt, dem ich mich nicht mehr entziehen kann.

Nun steht ihr Debütalbum “Mutiny Within” seit Ende April in den Läden und liefert neben der genannten Single “Awake” zehn weitere Songs aus ihrem Pool von insgesamt 50 Songs, die sie vor dem Gang ins Stuido geschrieben haben, und diese liefern gerade mal eine Spielzeit von 41 Minuten. Das klingt kurz und ist in vielen bekannten Fällen ein großes Manko, sofern die Songs in dieser Zeit einen nicht übzeugen können, aber bei Mutiny Within überzeugen diese direkt auf Anhieb von der ersten Sekunde. Den Auftakt macht die bereits erwähnte Single “Awake”, die den Sound der Band am besten definiert und auch den roten Faden vorgibt, der sich durch dieses Album zieht ohne Abnutzungserscheinungen aufkommen zu lassen. Mutiny Withins Sound macht der muntere Wechsel zwischen schnellen, melodischen und stampfartigen Gitarrenriffs mit teils tiefem Gegröhle und dann wieder sehr gefühlvollen und kräftigen Gesangseinlagen aus. Besonders Clancys markanter Gesang hat es mir angetan, der sowohl in den Höhen als auch in den Tiefen nichts vermissen lässt und fast jedem Song ein mitreißendes Element verleiht. Dadurch wird der Großteil der Strophen und Refrains in kürzester Zeit im Ohr hängen bleiben und es wird kaum eine Zeile geben bei der man sich nicht die Seele aus dem Leib schreit. Das perfekte Zusammenspiel aus seiner Stimmte und den eingängigen Melodien der Band verleiht dem Gesamtpaket namens Mutiny Within mehr an Fahrt und machen nicht nur den Großteil der Songs zu wahren Ohrwürmern, sondern auch den Charme dieser Band aus. Leider trauen sich die Herren nicht auf diesem Album ein wenig mehr auf die Bremse zu drücken und mal Ruhe in Form von Balladen ohne Hang zum Wechsel in verzerrte Regionen zu zulassen. Zwar werfen sie stellenweise ruhige Breaks und Keyboardeinlagen in ihre Songs, aber reine Balladen fehlen hier gänzlich und können im Moment nur auf Clancys YouTube Channel begutachtet werden. Vor allem hier hätte er nochmal zeigen können was für eine Stimme in ihm steckt. Somit bekommt man mit “Mutiny Within” eine aufregende Achterbahnfahrt, die Lust auf Mehr macht und mich völlig in ihren Bann gezogen hat.

Fazit:
Ich brauche wohl nicht mehr zu erwähnen, dass mir dieses Debütalbum sehr gefällt und mich im Sturm erobert hat ohne jemals Zweifel aufkommen zu lassen, dass mich dieses Album doch noch irgendwie enttäuschen könnte. Dafür passt dieser Schuh einfach zu gut und bietet mir genug Material, um die über die letzten Jahre immer größere werdene Lücke oder nennen es wir mal Sehnsucht nach was erfrischendem und neuem in meiner Metallandschaft zu füllen. Ihr kennt es vielleicht selber. Da gibt es alle Jubeljahre mal ein Album, dass man weder erwartet noch auf irgendeiner Liste steht und dann einfach da ist und eine Marke setzt. Genau auf diese Art und Weise haut mich nun diese Scheibe aus den Socken. Alles in allem bin ich mehr als zufrieden und wirklich gespannt darauf, was diese junge Band noch so alles anstellen wird. Dieses Album hat schonmal einen festen Platz in meiner Sammlung sicher, ob dies auch für künftige Veröffentlichungen zutreffen wird wird man sehen, aber die Sterne stehen ziemlich gut. Das Potenzial selbigen Knaller zu wiederholen haben sie und sich zu steigern auch. Für mich ist es der heißeste Kandidat für das Album des Jahres 2010 – Punkt!

Hörempfehlungen:
- Falling Forever
- Awake
- Undone
- Forsaken
- Images
- Year Of Affliction
- Suffocate
- Hours
- Oblivion
- Reflections
- Lethean

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Mutiny Within – Awake:

Mutiny Within – Lethean (Live):

Mutiny Within The Studio #1:

Mutiny Within The Studio #2:

Mutiny Within The Studio #3:

Mutiny Within The Studio #4:

Mutiny Within The Studio #5:

Mutiny Within The Studio #6:

Mutiny Within “…The Story Begins…” Part 1 Of 12:

Mutiny Within “…The Story Begins…” Part 2 Of 12:

Mutiny Within “…The Story Begins…” Part 3 Of 12:

Mutiny Within “…The Story Begins…” Part 4 Of 12:

Mutiny Within “…The Story Begins…” Part 5 Of 12:

Mutiny Within “…The Story Begins…” Part 6 Of 12:

Mutiny Within “…The Story Begins…” Part 7 Of 12:

Mutiny Within “…The Story Begins…” Part 8 Of 12:

Mutiny Within “…The Story Begins…” Part 9 Of 12:

Mutiny Within “…The Story Begins…” Part 10 Of 12:

Mutiny Within “…The Story Begins…” Part 11 Of 12:

Mutiny Within “…The Story Begins…” Part 12A Of 12:

Mutiny Within “…The Story Begins…” Part 12B Of 12:

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Ein Kommentar zu “Mutiny Within – Mutiny Within (Alben-Review)”

  1. Loki_1986 sagt:

    Hallo Dennis,
    nachdem ich mir mal deine Review zu Mutiny Within durchgelesen habe
    und mir die Musik schnipsel angehörte, habe ich nun lust auf mehr.
    Im großen und ganzen hören die Burchen sich recht erfrischend an.
    Ich denke man kann das Album mehrmals rauf und runter hören ohne die lust dabei zu verlierren.
    Demnächst werde ich mir das Album besorgen und schauen ob es so ist ;)
    Danke für diesen Tip.

    Gruß Chris aka Loki_1986

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