Musikalisch durch die Welt – Heute: Polen

PiasekMit leichten Nackenschmerzen hat der lachende Vagabund Tschechien überstanden und ist nun in seiner zweiten Heimat angekommen, denn die Wurzeln des lachenden Vagabunds finden hier ihren Ursprung. Somit cześć i witam was w Pionkach! Aus Pionki, Polen kommt eine der bekanntesten und erfolgreichsten Stimmen der polnischen Musikbranche. Andrzej “Piasek” Piaseczny mit seiner markanten Stimme setzt das Land seit den frühen 90ern in Begeisterung und das auch zu Recht nach Meinung des lachenden Vagabunden. Deswegen lässt er es sich nicht nehmen euch seinen polnischen Lieblingskünstler ausführlich vorzustellen!

Wie bereits gesagt reichen meine Wurzeln bis nach Polen zurück und dadurch hab ich schon ein Faible für polnische Musik. Das fing recht früh an mit De Mono’s “Oh Yeah!” 1990, aber erst 1995 als Robert Chojnacki’s Album “Sax & Sex” mit den Songs “Budzikom śmierć“,Prawie do nieba” und “Niecierpliwy” die polnischen Charts stürmte ging es für mich so richtig los. Durch das Album begann auch die steile Karriere des Andrzej Piaseczny, den alle “Piasek” nennen. Denn der damalige Saxophonist von De Mono Robert Chojnacki lädt für seine Alben talentierte Sänger und Sängerinnen ein, um seinen Songs eine ausdrucksvolle Stimme zu geben und dabei fiel die Wahl neben der bekannten Sängerin Kayah auch auf Andrzej Piaseczny. Allein die Stimme war der Grund für mich sich mit ihm und seiner Musik auseinander zu setzen. Dazu kam noch das sympathische Auftreten des damals langhaarigen Rocksängers. Mir entging leider, dass er zu der Zeit bei der Band Mafia aus Kielce am Mikro stand, aber das holte ich 1996 nach, denn da erschien ihr Album “FM”, dass für mich, wie Pur’s “Seiltänzertraum” eins von wenigen perfekten Alben ist und noch heute ganz oben auf meiner Bestenliste steht was Alben angeht. Für die einsame Insel ein Muss! Auf dem Album ist jeder Ton von der ersten bis zur letzten Sekunde ein Highlight und das macht das Album zum einen zeitlos und zum anderen zu einem meiner musikalischen Meilensteine meines bisherigen Lebens. Danach waren alle Dämme gebrochen und ich treuer Fan des polnischen Ausnahmetalents und das bis heute, trotz musikalischem Stilwechsels.

Mit jungen 22 Jahren veröffentlichte Andrzej Piaseczny mit seiner damaligen Band Mafia 1993 das erste und leider nicht mehr im Handel erhältliche Album “Mafia”, dass mit klassischem Rock daher kommt und drei englische Songs beinhaltet, die doch recht mau sind was wohl an Piaseczny’s Englischkünsten und seinem Akzent im Englischen liegt, denn sobald wieder auf polnisch gerockt wird wie im Song “Idę” klingt seine Stimme um ein Vieles kraftvoller. Darauf befindet sich auch der Song “Krótka Piosenka O… (Miłości)”, der nicht nur mich in Begeisterung versetzt, sondern auch 1993 zur Hymne des Festiwal Muzyków Rockowych in Jarocinie wurde, auf dem seit der Entstehung viele bekannte Bands wie Dżem, Hey oder die Acid Drinkers (Grüße an Titus an dieser Stelle! Barmy Army!) debütierten!
Den wahren Durchbruch brachten der Band die zwei darauffolgenden Alben. “Gabinety” aus dem Jahre 1995 hob die Messlatte um einiges an und machte in den Medien die Runde, denn die Songs “Ja (moja twarz)” und “Noce całe” entpuppten sich als charttaugliche Hits und führten dazu, dass das Album mit einer goldenen Schallplatte ausgezeichnet wurde.
Im selben Jahr stelle Piaseczny sein Können auf dem ersten Soloalbum “Sax & Sex” von Robert Chojnacki unter Beweis. Zusammen mit ihm am Mikro eroberte der ehemalige De Mono Saxophonist Robert Chojnacki die polnischen Charts auf Dauer und konnte auch die Singles “Budzikom śmierć“,Prawie do nieba” und “Niecierpliwy“, bei denen Piaseczny am Mikro steht, für längere Zeit an der Chartspitze platzieren. Die Songs werden noch heute recht oft auf den polnischen Radiosendern hoch und runter gespielt und zu Recht wurde das Album mit dreifach Platin ausgezeichnet! Der Fokus der Medien lag von da an auf dem Mafia Frontmann Piaseczny und seine Karriere ging steil Berg auf. Dadurch wurde die Band immer mehr zum Beiwerk, was später noch ein Thema sein wird.
Nachdem Höhenflug mit der ersten goldenen Schallplatte mit Mafia und dem Projekt mit Robert Chojnacki widmete sich Piaseczny wieder seiner Band Mafia. Mit dem dritten Album “FM” von 1996, dass ein gute Mischung aus Pop und Rock bietet, knüpfte die Band dort an, wo sie 1995 aufgehört hat und übertraf sich mit einer Platin Schallplatte. Das Album brachte die Band nicht nur zu ihrem musikalischen Höhepunkt, sondern machte aus Andrzej Piaseczny einen Star. Vor allem die Songs “W świetle dnia“, “Imię deszczu” und “Noc za ścianą” ließen die Kassen klingeln! Den bereits großen Bekanntheitsgrad erhöhte zusätzlich noch der Beitrag am Soundtrack zum Film “Sara” (Das Mädchen und der Bodyguard) mit dem Titeltrack “Wolność w nas“.
Danach wurde es ruhig um die Band, denn die Teilnahme Piasecznys an der TV-Serie “Złotopolscy” 1997 als Kacper Złotopolski-Górniak und Diskrepanzen in der Band brachten der Band ihren Tiefpunkt nach dem diese sich nicht mehr wieder erholen wird, denn Piaseczny steigt aus und nimmt den erarbeiteten Erfolg mit auf seine Solokarriere.
Diese startete er 1998 mit seinem Debütalbum, dass er ganz simpel nach seinem Spitznamen “Piasek” benennt. Dabei ließ er nicht nur seine Band Mafia samt langer Mähne hinter sich, sondern auch die Rockmusik aus dieser Zeit, denn das Album ist ein reines Pop Album mit Dance Anleihen, dass zwar nichts mit dem Überalbum “FM” gemein hat, aber dennoch überzeugen kann und seine Stärke als Solokünstler unterstreicht. Vor allem die Songs “Mocniej?“, “Jeszcze bliżej“, “Wciąż bardziej obcy” (Ein Cover der Band Lady Pank) und “Pogodniej (Złoty środek)”, die im Lande die Runde machten, war es zu verdanken, dass das Album eine Platin Schallplatte einbrachte und zudem noch eine Special Edition mit Remixen der Songs des Albums unter dem Namen “Piasek na lato” erscheinen ließ. Zudem wurde durch Piaseczny’s Teilnahme an der TV-Serie “Złotopolscy” der Song “Pogodniej (Złoty środek)” als Serientheme verwendet.
1998 kreuzen sich die Wege Piasecznys und der Sängerin Natalia Kukulska, um für die polnische Fassung des animierten Warner Brothers Film “Quest For Camelot” (Magiczny Miecz) die Songs “Jesteś blisko mnie” und “Znam drogę swą” einzusingen.
Ein Jahr später trat er beim jährlichen Baltic Song Contest im schwedischen Karlshamn an und belegte mit “Jeszcze bliżej” den zweiten Platz und sahnte zudem den Publikumspreis ab.
Im Jahre 2000 erschien das zweite Album mit dem Namen “Popers”, dass eine Mischung aus Pop, Funk und Jazz auffährt, aber nicht an den Erfolg von “Piasek” anknüpfen kann. Zwar entstand im Zuge dessen das große “Piasek i Przyjaciele” Konzert, bei dem bekannte Künstler wie Jan Borysewicz, Reni Jusis, die Schauspielerin Anna Przybylska und Andere an seiner Seite auftraten und zudem auf dem Sender TVP1 übertragen wurde, aber das Album ging leer aus. Trotz schöner Balladen wie “Wzór cały twój” und “Znam swój czas”, die den Charme der alten Chojnacki Ballade “Niecierpliwy” inne haben.
Danach versuchte Andrzej Piaseczny sich in Europa einen Namen zu machen und arbeite wieder mit Robert Chojnacki zusammen, um mit dem Song “Too Long” am Eurovision Song Contest in Kopenhagen für Polen anzutreten. Der Versuch war zwar gur gemeint scheiterte aber an einer mauen Punktevergabe was zu Platz 20 von 23 führte und der schon anfangs angesprochenen schwachen Stimme im Englischen.
Nach einem weiteren Gastspiel auf einem Filmsoundtrack mit dem Song “Oj Kot” für den Film “Zemsta” veröffentlichte er 2003 sein drittes Album und bekennt sich von da mit seinem vollen Namen zu seiner Musik. Was zur Folge hat, dass der Albumtitel “Andrzej Piaseczny” lautet. Das Album wirkt reifer und ernster und fällt somit auch gefühlvoller aus und beinhaltet überwiegend Balladen. Die Pop Einlagen vergangener Tage sind nur noch stellenweise zu finden und es wird um eine Priese rockiger. Im Ganzen ein sehr gutes Album, dass zwar nicht ganz an “Piasek” herankommt, weil es auch musikalisch anders ausfällt, aber “Popers” problemlos in den Schatten stellt und die Eurovision Song Contest Pleite vergessen macht. “Szczęście jest blisko“, “Teraz płacz” und “Jedna na milion” wurden als Single ausgekoppelt und letztere schlug wie eine Bombe ein und ist der Hit des Albums.
2004 zog Piaseczny ein Resümee und veröffentlichte sein Best Of “Gwiazdy XX wieku – Piasek”, um ein Jahr später die Charts mit seinem vierten Album “Jednym tchem” zu erobern. Mit der Hitsingle “Z głębi duszy” im Gepäck trat er beim Sopot Festival in Spopt auf und gewann überragend den “Bursztynowego Słowika”, was nicht die einzige Auszeichnung in diesem Jahr war. Zum Beispiel wurde er von Radio Wawa mit dem “Złoty Dziób” als bester Künstler des Jahres auszeichnet. Neben der bereits genannten Single “Z głębi duszy” wurden noch “Jednym tchem” und der mit einer schönen Gitarrenmelodie versehende Song “Tej nocy” ausgekoppelt. Musikalisch setzt Piaseczny den Weg von “Andrzej Piaseczny” erfolgreich fort, übertrifft sich sogar dabei und lässt im Song “Białoczarnym” die bereits vergessenen Mafia Tage wieder aufleben – klasse. Das sah auch die Medienlandschaft und zeichnete das Album mit Platin aus, was 2006 zu einer Neuauflage als Special Edition führte.
Im Zuge des Erfolgs entschied er sich wieder zum Ursprung seines Erfolgs zurück zu kehren und arbeitete 2006 wieder mit Robert Chojnacki zusammen an seinem ditten Soloalbum “Saxophonic”. Das Doppelalbum beinhaltet lediglich fünf Songs mit Andrzej Piaseczny, die gut ausfallen, aber längst nicht mehr die Wirkung der Songs von “Sax & Sex” inne haben und somit nicht an den damaligen Erfolg heranreichen. Das Album wurde mit Gold ausgezeichnet.
Es folgte 2008 ein weiteres Best Of Album als Doppel CD samt DVD namens “15 dni”, dass sein komplettes Schaffenswerk von Mafia über Robert Chojnacki zu seiner aktuellen Solokarriere umfasst und zudem neue Songs wie “15 dni” und Non-Album Songs, die er auf Compilations veröffentlicht hatte, beinhaltet. Auch hier erhielt das Album die Platin Auszeichnung.
Die neuen Songs des Best Of’s machten Lust auf mehr und das wurde im März 2009 als fünftes Album mit dem Namen “Spis Rzeczy Ulubionych” veröffentlicht. Das Album wird zwar nach wenigen Monaten mit Platin ausgezeichnet, aber kommt musikalisch nicht an die Vorgänger “Andrzej Piaseczny” und “Jednym tchem” heran. Man findet die bereits bekannte Mischung aus Pop, Rock und gefühlvollen Balladen, aber insgesamt wirkt das Album zu ruhig und zu sehr in die Herzschmerzschiene gedrängt. Schade, aber für mich hält das Album dennoch eine Bombe parat und das ist der Song “Rysowane Tobie”, der nicht nur schwungvoll daher kommt, sondern auch Song des Jahres werden könnte. “Rysowane Tobie” wurde leider bis Dato nicht als Single veröffentlicht, aber dafür die Ballade “Chodź, przytul, przebacz” mit der er auf dem alljährlichen Festival in Opole mehrfach bei den “Superjedynki” ausgezeichnet wurde. In den Kategorien Künstler des Jahres, Song des Jahres und Superauftritt wurde er vom Publikum auf Platz 1 gewählt.

Wie bereits mehrfach erwähnt beläuft sich Andrzej Piaseczny’s musikalisches Spektrum hauptsächlich auf die Bereiche Pop und Rock, auch wenn sich je nach Album auch Elemente aus den Bereichen Dance, Funk und Jazz wiederfinden lassen. Auch mit dieser kleinen Auswahl, weiss er wie er das Publikum überzeugen kann und das liegt an seiner Stärke gute und starke Songs zu schreiben, die Ohrwurm potenzial haben. Zwar gibt es mit “Popers” und dem aktuellen “Spis Rzeczy Ulubionych” zwei Alben, wo er sich in meinen Augen nicht ganz so gut präsentiert, aber das Gesamtwerk beinhaltet viele Hits und Ohrwürmer, die zeitlos sind und stellenweise unter die Haut gehen. Das liegt in erster Linie an seiner markanten und sehr guten Stimme, die in höheren Gefilden punktet und den Songs ihren sympathischen Charme geben und dadurch keineswegs gekünstelt wirken. Für mich ist es definitiv die beste Stimme Polens. Auf deutscher Ebene fällt mir nur ein gutes Pendant ein, dass man als vergleichbares Beispiel heranziehen kann. Tom Albrecht, dessen Musikerkarriere leider zu schnell zu Ende ging und er dadurch nur noch im Hintergrund aktiv ist, aber damals zwei geniale Alben veröffentlicht hat, die ein ähnliches Niveau erreicht haben und auch musikalisch ähnlich ausfallen.

Ihr merkt in dieser Review liegt viel Herzblut und das weil ich total von diesem Künstler überzeugt bin und mich seit 14 Jahren mit seiner Musik beschäftige. Natürlich vermisse ich die Mafia Zeiten und würde mich auch sehr über eine Reunion mit den Rockern aus Kielce und Andrzej Piaseczny freuen, aber ich glaube da wird wohl kein Weg mehr hinführen, was sehr sehr schade ist. Wer Rockmusik mag dem empfehle ich definitiv in die alten Mafia Sachen rein zu hören, auch wenn “Mafia” nicht mehr im Handel erhältlich ist. Denn “FM” ist mein persönlicher Meilenstein was polnische Musik angeht und der wurde seit 1996 nicht übertroffen und ich schätze, das wird auch weiterhin so bleiben. Auch Fans von guter Pop-Rock Musik sollten sich “FM” schleunigst anschaffen, denn es ist das poppigste Album der Drei. Wer lieber mehr Wert auf’s Tanzen legt, dem werden sicherlich “Piasek” und “Popers” zusagen, auch wenn “Popers” nicht so das Highlight ist. Alle Romantiker unter uns, die Balladen und Pop-Balladen mögen sollten ihren Blick auf den restlichen Katalog mit “Andrzej Piaseczny”, “Jednym tchem” und “Spis Rzeczy Ulubionych” werfen. Dort findet ihr alles was das Romantikerherz begehrt und auch einige Pop und Rock Einlagen sind dort zu finden, was auch Pop Fans ansprechen wird. Genauso lege ich Letzteren das Robert Chojnacki Album “Sax & Sex” ans Herz, denn das ist ein Muss auch für Fans von Andrzej Piaseczny, die es noch nicht haben. Für einen guten Überblick über das gesamte Schaffenswerk empfehle ich das Doppel Best Of “15 dni”, denn da ist an sich fast alles drauf, was man gehört haben muss. Natürlich muss man sich an die polnische Sprache in den Songs erstmal gewöhnen, aber ich finde, dass es keine allzu große Umstellung und zudem die Sprache gesanglich gesehen recht angenehm ist. Deutsch ist ja auch nicht gerade eine sanfte und weiche Sprache. Wie gesagt nach 14 Jahren bin ich immer noch Fan der Musik und freue mich auf die noch kommenden Alben. Ich hoffe ich konnte euch einen guten Einblick geben in die Karriere und in die Musik meines polnischen Lieblingskünstlers, auch wenn es am Ende doch recht viele Infos waren.

Gestärkt geht es nun von seiner zweiten Heimat aus weiter Richtung Osten. Um genauer zu sein geht es nach Russland, wo es wieder musikalisch gesehen härter wird. Macht es gut und cześć!

Hörempfehlungen (Andrzej Piaseczny):
- Prawie do nieba *
- Z głębi duszy
- Jedna na milion
- Tej nocy
- Mocniej?
- Budzikom śmierć *
- Kochać masz
- Gdy kobieta mówi ciałem
- Wciąż bardziej obcy
- Imię słońca
- Kiedyś
- Rysowane Tobie
- Więcej chcę
- Niecierpliwy *
- Wzór cały twój
- Znam swój czas
- Pogodniej (Złoty Środek)
- Jednym tchem
- Polskie twarze *
- 15 dni
- Chociaż ty
- Ziemi złoty wiek
- Pół mnie ciebie pół
- Częściej proszę
- Chodź, Przytul, Przebacz
- Znak przeznaczenia
- Kiedy jestem *
* = von den Robert Chojnacki Soloalben

Hörempfehlungen (Mafia mit Andrzej Piaseczny):
- W świetle dnia
- Noce całe
- Szalona piosenka o lataniu
- I coś w tym jest
- Imię deszczu
- Krótka piosenka o …miłości
- Noc za ścianą
- Nic przeciw nam
- Od nowa
- Mokniesz
- Ta smutna
- Moja mafia
- Nasze ślady
- Słowa za wszystko
- Ja (moja twarz)
- Głos o północy
- Ciągłe dokąd
- Mam wszystko
- Całkiem sam
- Biorca
- Wczoraj, inne
- Idę

Links:
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Andrzej Piaseczny – Z głębi duszy:

Andrzej Piaseczny – Jedna na milion:

Andrzej Piaseczny – Jednym tchem:

Andrzej Piaseczny – Wszystko trzeba przeżyć:

Piasek – Mocniej:

Piasek – Jeszcze bliżej:

Mafia – Imię deszczu:

Mafia & K.A.S.A. – Noc za ścianą:

Robert Chojnacki & Piasek – Niecierpliwi:

Robert Chojnacki & Piasek – Prawie do nieba:

Mafia – Noce całe:

Mafia – Ja (Moja twarz):

Mafia – Idę:

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