Es darf wieder gedient werden…für den allmächtigen Gott-Imperator!
“Dawn Of War II” ist der erste lang ersehnte Strategie Hoffnungsträger des Jahres. 2008 war das RPG Jahr, aber nun ist es an der Zeit, dass das Strategiegenre eine Frischzellenkur erfährt. Relic wagt mit der Tabletopumsetzung den ersten Schritt.
Hier kommt Steam:
“Dawn Of War II” muss auf ein Steam Konto installiert werden und dementsprechend einmal online aktiviert werden. Die Installation dauerte auf unserem Testrechner samt TDsl 3000 Leitung ca. 15 Minuten. Danach wurde direkt geupdatet. “Dawn Of War II” läuft nach der Onlineregistrierung auch offline, muss also nicht zum Spielen des Singleplayer Modus mit dem Internet verbunden sein. Das Spiel aktualisiert sich auf Wunsch selber, dazu muss man wiederum online sein. Direkt mitinstalliert wird die Windows Plattform Games for Windows Live. Nur dies macht den Onlinemultiplayer Modus möglich. Für den Einen oder Anderen von uns sicherlich mehr oder weniger ärgerlich. Schon wieder einen Account anlegen (falls noch nicht vorhanden), schon wieder registrieren…
Ob es einem gefällt oder nicht, möchte dann jeder für sich selbst entscheiden.
Sternenfahrer:
In der dynamischen Kampagne darf man im Verlauf der Befreiungsschlachten zwischen den drei Planeten Calderis, Typhon Primaris und Meridian frei hin und her reisen. Letzterer ist die Hauptwelt des Sektors, auf dem sich die so genannte Engelsschmiede befindet, die nicht nur Haushaltgeräte herstellt, sondern auch das Militär mit allerhand Material versorgt. Heckler & Koch lässt grüssen ^^
Den – leider – wenigen Storymissionen stehen ein Haufen ständig neu generierter Missionen gegenüber, bei denen nach erfolgreichem Abschluss recht nützliche Items als Belohnung winken. Allerdings hat Relic hier eine Begrenzung eingebaut. Diese oben erwähnten Missionen haben ein “Haltbarkeitsdatum”. Wer sich zu viel Zeit mit anderen Missionen lässt oder ein gewisses Bewertungsniveau nicht erreicht, kann diese Aufgabe dann nicht mehr in Angriff nehmen bzw. bekommt dann weniger zusätzliche Quests. Am ende einer jeden Schlacht, wird der Feldherr nämlich bewertet und kann bei guten Ergebnissen halt neue Einsätze freischalten.
6er Pack:
Sie Vollbringen das Werk des Imperators! Die Space Marines der Blood Ravens. Im Laufe des Feldzuges reihen sich fünf weitere Helden ein, die man bis auf Stufe 20 hochleveln darf. Stufe 20? Hoch leveln? Ja genau. Das Spiel nutzt einige Rollenspielelemente wie das Sammeln von Erfahrung und die Hatz nach besseren Ausrüstungsgegenständen. Die Erfahrungspunkte investiert man daraufhin in Spezialfähigkeiten seiner Schützlinge. So kann z.B. der Devastor-Trupp ohne Einrichtungzeit direkt mit dem schweren Bolter Xenos aufs Korn nehmen oder Oberkommandierende eine Terminator-Rüstung tragen. Die Items sind vor allem in den Bosskämpfen, am Ende einer jeden Mission, unverzichtbar! Wenn man vergisst einen Raketenwerfer einzupacken und der Obermob dummerweise auch noch in einem Panzer steckt zieht sich das Gefecht nur unnötig in die Länge…
Multiplayer:
Den Kampf kann man im www weiter ausfechten. Das Programm liefert allerdings “nur” sieben Maps für zwei oder sechs Spieler. Hier steht dem Feldherr eine Produktionsstätte bereit, in der man Einheiten anfordern darf. Die Basis lässt sich in zwei Stufen ausbauen, womit man besseres Kriegsmaterial erhält. Einheiten kosten Anforderungspunkte und Energie. Die Ressourcen lassen sich durch Einnehmen des jeweiligen Artefakts sammeln. Vor jedem Gefecht wählt man einen Helden, der eine bestimmte Taktik repräsentiert z.B. Angriff oder Unterstützung. Die Helden und die meisten Einheiten lassen sich während des Gefechts mit Upgrades aufwerten. Es gibt zwei Siegbedingungen. Einmal die Vernichtung aller Gegner samt deren HQ oder das Halten bestimmter Schlüsselpositionen, das dem Gegner die so genannten Tickets abzieht.
Fazit:
Der taktische Anspruch des Spiels geht voll in Ordnung. So ziemlich alles auf dem Schlachtfeld lässt sich zermoschen, Infanterie geht gekonnt hinter Mauern in Deckung und ist vor Beschuss besser geschützt. Gebäude lassen sich besetzen, mit Mienen Engpässe legen und Boltergeschütztürme dienen der Abwehr.
Produktionsstätten wie in den Vorgängern lassen sich nicht errichten. Man ist fast immer mit 4 Trupps unterwegs. Die Kampagne schwächelt leider etwas, die Optik und der Sound hingegen passen. Cool ist auch wieder der Armee-Designer. So lassen sich für Multiplayergefechte eigene und persönliche “Tarnanstriche” für Armeen entwerfen.
Wie wäre es mit den HellPigs? Space Marines in pink!
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Systemanforderungen:
Minimale Systemvoraussetzungen:
Betriebssystem: Windows® XP mit Service Pack 2 oder Vista mit Service Pack 1
Prozessor: Pentium® 4 CPU 3,2 GHz (Single Core) oder jeder Dual-Core-Prozessor
RAM: 1 GB für Windows® XP, 1,5 GB für Vista
Grafikkarte: NVIDIA GeForce 6600 GT / ATI X1600 mit 128 MB RAM und Shader-Modell 3 Unterstützung oder vergleichbar
Optisches Laufwerk: DVD-ROM
Soundkarte: DirectX® 9c kompatible Soundkarte
Freier Festplattenspeicher: 5,5 GB
Sonstiges: Breitband-Internetverbindung (z.B. DSL) während der Installation und für den Mehrspielermodus über das Internet
Empfohlene Systemvoraussetzungen:
Betriebssystem: Windows® XP mit Service Pack 2 oder Vista mit Service Pack 1
Prozessor: AMD Athlon 64×2 4400+ oder jeder Intel Core 2 Duo-Prozessor
RAM: 2 GB für Windows® XP und Vista
Grafikkarte: Nvidia GeForce 7800 GT/ATI X1900 mit 256 MB RAM und Shader-Modell 3 Unterstützung oder vergleichbar
Optisches Laufwerk: DVD-ROM
Soundkarte: DirectX® 9c kompatible Soundkarte
Freier Festplattenspeicher: 5,5 GB
Sonstiges: Breitband-Internetverbindung (z.B. DSL) während der Installation und für den Mehrspielermodus über das Internet
Links:
Offizielle Seite
Dawn Of War 2 – Space Marine Kampagnenpreview:
Dawn Of War 2 – Full Intro (German):
Screenshots:









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