Für “Warhammer 40.000″ ist seit Anfang Juli das Addon “Planetare Invasionen” erhältlich. Truppen werden hinter feindliche Linien teleportiert oder Massenlandungen bringen Verteidiger gut befestigter Bastionen ins Schwitzen. Natürlich lässt es Games Workshop sich nicht nehmen, zur neuen Erweiterung auch neue Artikel auf den Markt zu werfen. Die Xenos werden an die Verteidgungslinien branden wie Wasser auf Fels…
Planetare Invasionen
Grundgerüst der Erweitterung ist auch hier wieder ein Regelergänzungsbuch. Auf 80 Seiten erfährt man, wie Schlachten vorbereitet und gespielt werden. Gefechtsoptionen zeigen wie genau die neuen Bollwerke effektiv eingesetzt werden können, Truppen zusammengestellt werden und mit dabei illustrierte Vorbereitungen zur Verteidigung. Außerdem stellt das Büchlein berühmte Invasionen im 41. Jahrtausend vor, die man dann auch nachspielen kann. Bei “Planetare Invasionen” übernimmt ein Spieler die Rolle des Verteidigers, ein anderer die der Angreifer. Der Spieler, der das Spielfeld kontrolliert oder das gesetzte Missionsziel erfüllt, gewinnt. Der Verteidiger darf das Spielfeld zu seinen Gunsten aufbauen. Ob es ihm einen deutlichen Vorteil bringt?
Die neuen Taktiken lassen es an allen Fronten krachen, denn die meisten angreifenden Einheiten sind nun in der Lage, einfach in das Schlachtengetümmel zu springen und im gleichen Zug noch anzugreifen.
Eingraben und draufhalten
Das Imperium der Menschen ist Vorreiter was die Verteidigung von Schlüsselpositionen anbelangt. Die körperlich Schwachen verschanzen sich gern in Bastionen, fette Bollwerke die den Kern einer Verteidungsline darstellen. Diese Bollwerke bilden in Missionen hauptsächlich das Einsatzziel. Bastionen haben ringsum einen Verteidigungswert von 14, der erst geknackt werden will wenn man die Verteidiger, die darin hocken ausräuchern möchte. Der modulare Kunststoffbausatz von Citadel lässt sich mit weiteren Bastionen vereinen, so ist es dem Hobbybastler theoretisch (und praktisch) freigestellt, wie hoch er das Gebäude zieht. Je höher, desto mehr Waffen desto mehr Feuerluken desto mehr… Abschreckung!
Mit etwas Phantasie und einigen Bits lässt sich solch eine imperiale Bastion auch zur einer windschiefen Ork-Festung oder gar einer Chaos-Bastion umbauen.
Die befestigte Landeplattform, auch Himmelsschild-Landeplattform genannt, ist ein idealer Landungshafen für den imperialen Sturmtransporter Walküre um den Truppennachschub zu gewährleisten. Die Plattform ist an allen Seiten mit einer Stärke 13 gepanzert. Das Modell kann so zusammengesetzt werden, das es wie erwähnt als Landeplattform dient oder bei aktivierten Schutzschilden Truppen Schutz vor Feindfeuer bietet und so einen Rettungswurf vom 4+ gibt.
Die Aegis-Verteidigunslinie umgibt die Bastionen und Landeplattformen im Idealfall komplett. Sie bieten einen Deckungswurf 4+, für dahinter stehende Einheiten sogar 2+ . Außerdem gelten die Verteidigunspanzerplatten als schwieriges Gelände! Zudem beharken schwere Vierlings-Maschinenkanonen den anrückenden Feind. Im Bausatz-Set sind 4 doppelte und 4 einfache Schutzwände sowie eine vierläufige Abfangkanone enthalten. Games Workshop bietet in einem Big-Pack zwei Bastionen und dreimal das Aegis-Verteidigungs-Set an. Wie bei allen Big-Packs gibt es hier zum Einzelkauf auch einen Preisvorteil.
Schlachtfeldatmosphäre
Das Gelände kann sich von Spielzug zu Spielzug ändern. Auch hier gibt es im Games Workshop schöne Beschusskrater bzw. Spielfeldschäden. Das Set beinhaltet z.B. abgestürzte Raumschiffteile oder Metorieteneinschläge. Minen, Bomben und Sprengfallen aus Resin können zum Aufwerten eigener Dioramen verwendet werden. Die gedachte Aufgabe dieser Marker sind primär als Missionsziele zu betrachten – muss aber net.
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