No Russian

Die Mission “No Russian” aus dem Spielehit “Call Of Duty: Modern Warfare 2” sorgte im vergangenen Jahr für viel Gesprächsstoff. Denn in diesem Spielabschnitt nimmt der Spieler, sofern er diesen nicht überspringt, an einem terroristischen Akt auf dem fiktiven Zakhaev Flughafen in Moskau teil. Ob er dabei aktiv eingreift oder völlig passiv bleibt ist an dieser Stelle egal, weil diese Mission keinen Wert darauf legt, aber dennoch ihren Lauf nimmt. Die wehrlosen Passanten haben in diesem Szenario keine Chance zu flüchten oder in irgendeiner Weise zu überleben. Für einige war dieser Tabubruch ein Grund das Spiel an den Pranger zu stellen und anhand des Szenarios die mittlerweile nervende Killerspieldiskussion neu zu entfachen. Für viele Gamer und auch für uns sorgte die Mission zu der Diskussion warum die Umsetzung der Mission falsch ist und ob solch ein Tabubruch überhaupt begangen werden sollte. Es dauerte eine Weile bis die Gemüter sich wieder beruhigt hatten. Heute spricht keiner mehr davon und das zeigt, wie sehr und unnötig Menschen sich angegriffen fühlen, um alles zu verteufeln bis es nichts mehr zum Feuern gibt und sie sich selber zum Schweigen bringen. Vor einer Woche ist ein Machinima erschienen, dass sich dieser Mission annimmt und diese als spannenden, eindrucksvollen und mitreissenden Film erzählt. Die Herangehensweise von Michael Barnes an dieses Thema ist so gut umgesetzt, dass sich Infinity Ward das Machinima ruhig mehrmals ansehen sollte. Denn genauso hätte man die unnötigen Diskussionen vermeiden können und dem Spiel in diesem Moment einen Sinn und eine gewisse Art von Ernst gegeben, der sicherlich positiv anerkannt und nicht als Tabubruch angesehen würde. Nun will ich euch nicht weiter aufhalten und wünsche euch viel Spaß mit diesem Augenschmaus!

Modern Warfare 2 – No Russian Machinima:

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