X-Men Origins: Wolverine (Podcast: Film-Review)

X-MenOrigins-WolverineMovieEndlich ist es soweit und wir bekommen den lang erwarteten Soloauftritt von Wolverine zu sehen. Hugh Jackman, der für diese Rolle geboren zu sein scheint, hat keine Mühen gescheut um den Film ans Laufen zu bekommen. Ob der Film hält was er verspricht oder ob FOX mal wieder eine gute Idee ruiniert, könnt ihr nach dem Klick erfahren.

Der Film beginnt mit einem sehr weiten Rückblick auf die Kindheit von Wolverine, in der er zum ersten Mal seine, noch natürlichen, Krallen ausfährt um den Tod seines Vaters durch die Hand seines angeblichen Vaters zu rächen. Sein bester Freund Victor verkündet ihm, dass sie wirklich Brüder sind und flieht mit ihm. In einem sehr toll gemachten Intro sehen wir wie die beiden quer durch alle Kriege und Konflikte, Seite an Seite stehen und kämpfen. Ihre Mutantenkräfte retten sie bei der Landung in der Normandie und bringen sie schließlich bis nach Vietnam, wo der Film nun richtig beginnt. Dort sieht man, wie Victor immer tierischer wird und wahllos Unschuldige umbringen will. Wolverine greift ein und beide werden von einem Erschießungskommando erschossen. Kurze Zeit später taucht Generall Stryker auf und bietet den beiden Überlebenden an, mit ihnen ein Team aus Gleichartigen zu formen.
Im Auftrag des Generalls mordet sich das Team um die halbe Welt um am Ende dafür zu sorgen, dass Wolverine des Mordens überdrüssig ist und wieder verschwindet. Nach Jahren des Lebens in Abgeschiedenheit mit einer neuen Liebe, taucht Stryker wieder auf und bittet ihn um Hilfe gegen Victor, der die Mitglieder des alten Teams reihenweise killt. Stryker bietet Wolverine an ein ganz besonderes Metall zu benutzen um ihn zur perfekten Killermaschine zu machen, und ihm später ohne sein wissen das Gehirn zu waschen. Nachdem Wolverine das Adamantium eingesetzt bekommen und erkannt hat was Stryker vorhat, rennt er weg.
Mit Hilfe einiger alter Weggefährten versucht er nun den Standpunkt von Strykers neuem Labor zu finden und dem ganzen Experimentieren ein Ende zu setzen. Dort angekommen kommt es zu einem finalen Gefecht zwischen ihm und einem lang todgeglaubten Weggefährten mit einem großen Maul.

Fazit:
“X-Men Origins: Wolverine” hat all das gehalten, was es mir versprochen hat. Der Film bietet Action satt, coole Nebencharaktere aus dem gesamten Marveluniversum und eine durchaus gute Handlung. Klar, nicht alle Szenen machen Sinn und einige, wenige wirken wie eingeschoben um zur nächsten Actionsequenz zu kommen, doch ist die Handlung weniger flach als ich vorher dachte. Mein größter Kritikpunkt ist die Darstellung von Deadpool bzw Wade Wilson, vor allem im Finale. Ich möchte hier nicht ins Detail gehen um Leuten zu viel zu spoilern, doch wer Deadpool kennt, der wird sich sehr sehr wundern und fragen ob es nicht besser ging. Zum Glück für alle Deadpool Fans zeichnet es sich ja bereits ab, dass „The Merc with a Mouth“ ebenfalls einen Spin-Off bekommt, so wie evtl. Gambit. Eben dieser Gambit hat mir im Film auch ganz gut gefallen und mit Taylor Kitsch hat man sicherlich auch den richtigen Schauspieler dafür gefunden.
Hardcore Wolverine Fans werden den Film nicht so genießen können, da die wenigen Freiheiten in der Story und der Darstellung von Logan doch schon nerven, dafür sind die üblichen casual Kinogänger und Fans der bisherigen drei X-Men Filme sicherlich gut beraten sich diesen Film anzusehen.

Laufzeit: 107 Mins.

Freigabe: Freigegeben ab 16 Jahren

Cast:
Hugh Jackman (Logan / Wolverine)
Liev Schreiber (Victor Creed)
Danny Huston (William Stryker)
Will i Am (John Wraith)
Lynn Collins (Kayla Silverfox)
Kevin Durand (Fred Dukes)
Dominic Monaghan (Chris Bradley / Bolt)
Taylor Kitsch (Remy LeBeau / Gambit)
Daniel Henney (David North / Agent Zero)
Ryan Reynolds (Wade Wilson)

Links:
Offizielle Seite (engl.)

X-Men Origins: Wolverine – Deutscher Trailer

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