The Middleman (Serien-Review)

TheMiddleman“You know how in comic books there’s all kinds of mad scientists and aliens and androids and monsters, and all of them either want to destroy or take over the world? Well it really does work like that.”

So begann im Juni dieses Jahres quasi mein Nerdgasmus was TV angeht. Lest hier warum auch ihr Wendy Watson und ihren Boss kennen lernen solltet.

Was macht ein TV-Schreiberling, wenn sein neues Serienkonzept abgelehnt wird? Na klar, er bringt es erstmal als Comics heraus und wartet darauf, dass es später verfilmt wird. So oder ähnlich lief es auch bei Javier Grillo-Marxuach.
Doch worum geht’s eigentlich bei dieser wunderbaren Serie?
Die junge und bisher unerfolgreiche Künstlerin Wendy Watson arbeitet nebenbei in einem Chemielabor als Telefonistin, als es dort zu einem „Unfall“ kommt. Sie sieht sich plötzlich einem Tentakel schwingenden Monster gegenüber, bis ein unbekannter Mann hereinstürmt und mit Hilfe eines seiner Gadgets das Monster plättet.
Da sich unsere Hauptdarstellerin recht wacker geschlagen hat, wird sie zu einem Test eingeladen, an dessen Ende ihr die Position als Sidekick eben dieses Retters angeboten wird.
Der Tentakelkiller stellt sich als Middleman vor, da er weder weiß für wen er genau arbeitet und woher all seine Gadgets stammen. An seiner Seite bekämpft Wendy nun verrückte Wissenschaftler die die Welt beherrschen wollen oder Handpuppen mit dem Geiste Vlad des Pfählers.

Wie man sieht ist die Handlung recht humorvoll und unterhaltsam. Doch mir persönlich gefiel die Serie vor allem dank ihres popkulturellen Zitatefeuerwerks. Eigentlich jede Folge hat ein ganz bestimmtes Thema was an einen Film oder ein Comic angelehnt ist. So müssen Wendy und ihr Boss in einer Folge in ihrem eigenen Hauptquartier das Nakatomi-Protokoll aktivieren um durch die Lüftungsschächte kriechen zu können – Bruce Willis lässt hier grüßen. Solche „Zitate“ tauchen haufenweise auf und bringen einen immer wieder zum Schmunzeln und Lachen.
Auch die Charaktere selber sind sehr interessant. So ist Wendys Boss, der Middleman, der Archetypus des einsamen Reiters und passenderweise großer Liebhaber klassischer Western. Der Middleman scheint aber nicht nur auf Grund seiner moralischen Einstellung geradezu den 50ern zu entspringen, sondern auch sein ganzes Auftreten lassen ihn neben der jungen und nerdigen Wendy oft sehr altbacken wirken. Diese besitzt mit Lacey und Noser zwei gute Freunde, die die typischen Slacker sind.

Fazit:
Mir persönlich hat die Serie sofort gefallen. Ich mag den Humor und die ständigen Hinweise auf Filme oder Comics, sowie die oftmals trashigen Bösewichte. Wo kann man denn heutzutage noch echte Wissenschaftler mit Weltbeherrschungsplänen in Aktion sehen? Die Hauptdarsteller machen ihre Sache gut und die Effekte wirken nicht zu gut um keinesfalls die Illusion einer teueren Produktion aufkommen zu lassen. Also nicht warten, sondern anschauen! Sofort!

Cast:
Matt Keeslar (The Middleman)
Natalie Morales (Wendy Watson)
Mary Pat Gleason (Ida)
Brit Morgan (Lacey Thornfield)
Jake Smollett (Noser)

Links:
offizielle Seite
Middleblog

Trailer:

Tags: , , , , , , , , , , , ,

Hier hast du nun die Möglichkeit unser Gebabbel zu verbreiten.