Terminator: SCC (Podcast: Serien-Review)

TerminatorSCC“Terminator Salvation” steht vor der Tür und was ware da besser geeignet als eine Serie zum Franchise zu starten. Nach einigem Hickhack der Produzenten über die Ausrichtung einer solchen Serie und ihrem Platz im Terminator-Universum, ist es nun soweit. ProSieben strahlt die erste Staffel von “Terminator: The Sarah Connor Chronicles” am Montagabend um 21:15 Uhr als “Terminator: SCC” aus.

Die Namensänderung ist vielleicht etwas komisch, macht aber gerade bei ProSieben Sinn. Um Verwechselungen mit ihrer Realitysoap um die Sängerin Sarah Connor zu vermeiden kürzte man hier einfach den Titel zusammen, was nicht wirklich schlimm ist.
Doch nun zur Serie selbst. John Connor, der kommende Messiahs der Menscheit in einer von Maschninen beherrschten apokalyptischen Zukunft und seine Mutter Sarah, leben ständig im Untergrund und unter falschen Namen. Die Gefahr von Terminatoren aus der Zukunft entdeckt zu werden ist zu groß und so erlebt John eine Jugend ohne Jugend. Nach einem Angriff eines Terminators auf John in seiner Schule, wird dieser von einem weiblichen Terminator gerettet. Cameron, so der Name der Terminatrix, ist von John aus der Zukunft geschickt worden um ihn zu beschützen. Um dem Zugriff der Feinde zu entkommen, nutzen John, seine Mutter und Cameron die Zeitreisetechnik aus der Zukunft und reisen aus den 80ern in das hier und jetzt. Ihre Aufgabe besteht auch hier weiter: Skynet zu verhindern bzw. eine möglichst positive Zukunft für die Menscheit unter Skynet zu ermöglichen. Während sie sich in der neuen Umgebung und Zeit akklimatisieren müssen sie sich immer wieder gegen hartnäckige Verfolger wehren. Ihr Leben wird noch immer vom Kampf gegen die Maschinen geprägt, wenn jetzt aber auch etwas Zeit für John besteht, seine Jugend zu genießen.

Fazit:
“Terminator: The Sarah Connor Chronicles” bietet dem geneigten Terminator Fan einen interessanten Blick auf John Connors Jugend. Man erfährt einiges über seine Mutter Sarah und die Anfänge von Skynet. Wirklich positiv hervorzuheben ist die Leistung von Lena Headey, die im Gegensatz zu Linda Hamilton der Figur Sarah Connor deutlich mehr Tiefe gibt. Summer Glau ist wie immer eine Augenweide und bietet vor allem zu Beginn der Serie viele nette Ideen und Hinweise dem Zuschauer an, die meines Erachtens bisher aber kaum eingelöst wurden, Schade. Thomas Dekker, den man bereits aus Heroes kennen könnte, wirkt auf Anhieb sympathisch und verkörpert die Figur des kommenden Messiahs John Connor und die damit einhergehende emotionale Belastung sehr gut. Was mich an der Serie aber zunehmend störte, ist das sich wiederholende Muster von Flucht vor dem Terminator bis hin zu John Jugendproblemen der Woche. Hier hätte man mehr herausholen können und müssen. Leider verblasst die Serie dadurch nach der ersten Staffel doch recht schnell und man verliert sich in unsinnigen Rück- und Vorblenden. Insgesamt ist die Serie für Fans des Franchise sicher empfehlenswert – mit Abstrichen was Kontinuität zu den Filmen angeht – und für Menschen die gerne etwas seichtere Sci-Fi mögen.

Cast:
Lena Headey (Sarah Connor)
Thomas Dekker (John Connor)
Summer Glau (Cameron Phillips)
Richard T. Jones (James Ellison)
Brian Austin Green (Derek Reese)

Links:
Offizielle Seite (engl.)
Offizielle Seite (de)

Terminator: SCC Trailer:

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