Wer jetzt an den Stummfilmklassiker von Fritz Lang aus dem Jahre 1927 denkt liegt in diesem Fall falsch. Es geht um Rob Carters Stop Motion Kurzfilm “Metropolis”, der uns die Entwicklung der Stadt Charlotte in North Carolina von 1755 an in mehreren Schritten veranschaulicht. So sieht man, wie sich das einst flache und grüne Land über Jahrzehnte hinweg immer mehr mit Straßen, Highways, Stadien, Türmen und natürlich Häusern füllt, die zudem immer weiter in die Höhe wachsen. Dabei lässt er es sich auch nicht nehmen in die Zukunft zu schauen, wo die Natur diesen Fleck der Erde wieder zurückerobert. Interessant an der Ganzen Sache ist, dass Carter diese Geschichte nicht mit Videomaterial, 3D Animationen oder extra dafür angefertigten Zeichnungen erzählt, sondern mit ausgedrucktem Bildmaterial, dass im wahrsten Sinne des Wortes aufpoppt, sich ausklappt, hochzieht und entfaltet. Ich sehe diesen Film mittlerweile zum dritten Mal und kann mich nicht daran sattsehen. Deswegen hoffe ich, dass euch dieser Film genauso gefällt wie mir und wünsche euch wie immer viel Spaß bei Schauen.
Metropolis:
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