Chuck (Podcast: Serien-Review)

ChuckSeit Dennis und ich die Serie „Chuck“ kennen gelernt haben, wollten wir sie irgendwie in unseren Podcast einbauen. Eigentlich sollte sie sogar in unserer Premierenepisode auftauchen, doch dann entschieden wir uns dagegen. Mit dem Start dieser Spionage-Nerd-Comdey-Romanze auf ProSieben vor einigen Wochen, schien uns nun der richtige Zeitpunkt gekommen, die Serie doch noch bei uns zu featuren. Hinter dem Klick erfahrt ihr warum uns beiden die Serie so gefällt.


Dies hier ist die verschriftlichte Version unserer Review aus der 16. Folge des Babbel-Net Podcast!

Story:
Charles Irving Bartowski, kurz Chuck gerufen, lebt mit seiner Schwester und deren Freund zusammen in Los Angeles und verdient sein Geld als Mitarbeiter der „Nerd Herd“ der Elektronikkette „Buy More“. Eigentlich ist Chuck zu viel mehr berufen, hat er doch die ruhmreiche Stanford Universität besucht, seinen Abschluss auf Grund von Manipulationsvorwürfen jedoch nie machen können. Nun „arbeitet“ er also mit einem Team skurriler Nerds in der Hilfeabteilung des „Buy More“ und weiß noch nicht so recht was er eigentlich aus seinem weiteren Leben machen soll.
Die Serie beginnt mit Chucks Geburtstagsfeier, die seine Schwester Ellie und ihr Freund Devon organisiert haben, und der missglückten Flucht Chucks und seines besten Kumpels Morgan von dort. Parallel dazu stiehlt CIA-Agent Bryce Larkin, peinlicherweise Chucks alter Studienkollege aus Stanford und gleichzeitig auch der Grund warum Chuck die Uni verlassen musste, den Datensatz eines neuen und besonders leistungsfähigen „Computers“ der NSA. Diesen Datensatz schickt er, kurz bevor er geschnappt wird, per Mail an Chuck als Geburtstagsgruß. Das Programm, liebevoll Intersect genannt, ist eine in Bilder codierte Sammlung des Wissens der CIA und NSA, welches sich nach dem Abspielen des Mailinhaltes durch Chuck, nun in seinem Kopf befindet. Natürlich bleibt dies nicht unentdeckt, so dass CIA und NSA jeweils einen Agenten schicken um nach dem Intersect zu forschen und dies zurückzuholen. Dies funktioniert nun leider nicht, da alles in Chucks Gehirn steckt, so dass die beiden Agenten nun für den Schutz des Programms und somit Chucks abgestellt werden. Denn nicht nur „die Guten“ wollen dieses Programm besitzen, sondern auch „die Bösen“ in Form der CIA-Splittergruppe Fulcrum, was natürlich für viel Action in Chucks Leben sorgt.

Fazit:
Die Serie war Dennis und mir auf Anhieb sympathisch, jedoch aus anderen Gründen als man annehmen mag. Klar, Spionage mag ich und Adam Baldwin ist seit “Firefly” eine verdammt coole Sau, doch ist der Grund ein viel simplerer. Das Freundeduo Chuck und Morgan sieht uns beiden, mit Abstrichen, irgendwie ähnlich. Dennis ist der Große und ich bin der Kleine mit dem Bart. So simpel ist das manchmal.
Abseits von dieser etwas ungewöhnlichen Sympathie, gefiel uns die Serie aber auch wegen ihrer humorvollen Inszenierung, dem guten Cast und der actionreichen Handlung. “Chuck” bietet für jeden Zuschauer etwas, Comedy für Zwischendurch, einen grantigen Adam Baldwin, ungewöhnliche Actionszenen und etwas Romantik für die Damen. Das wäre dann mein Fazit für diese Serie auch schon, denn viel braucht man nicht zu sagen. Außer: Anschauen, gut finden und wieder einschalten. “Chuck” schafft es in relativer kurzer Zeit einem zu gefallen und hält dieses anfängliche Hoch auch ziemlich lange. Also, einschalten!


Cast:
Zachary Levi (Charles Irving „Chuck“ Bartowski)
Yvonne Strahovski (Agent „Sarah“ Lisa Walker)
Adam Baldwin (Major John Casey)
Sarah Lancaster (Dr. Eleanor Fay „Ellie“ Bartowski)
Ryan McPartlin (Captain Awesome, Devon Woodcomb)
Joshua Gomez (Morgan Grimes)
Vik Sahay (Lester Patel)
Scott Krinsky (Jeff Barnes)

Links:
Offizielle Seite (EN)

Chuck – Opening:

Chuck NBC Full Promo:

Für alle die sich Fragen was das für eine nette Melodie im Intro ist, kommt hier der komplette Song

Cake – Short Skirt Long Jacket:

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