Art of the Title

Früher habe ich im Kino zu Beginn des Films immer ganz aufgeregt gewartet bis die Handlung richtig losging und konnte es kaum erwarten bis die Titelsequenz vorüber war. Mit wachsender Begeisterung für das Medium Film und seine vielfältigen Möglichkeiten des Erzählens und der Erschaffung von Atmosphäre begann ich auch diese Eröffnungssequenzen mit all den Namen der involvierten Menschen ebenfalls genauer zu betrachten. Oh welch Wunder, als ich feststellte dass es natürlich auch etliche sehr gut gemachte Titelsequenzen gibt, die manchmal sogar besser sind als die ihnen folgenden Restminuten des Films. Dank der Seite “Art of the Title” bin ich letztens wieder auf einige vergessene Perlen gestoßen und möchte euch nun ebenfalls die Gelegenheit bieten diese kleinen filmischen Kunstwerke zu (wieder) entdecken. Einige dieser Titelsequenzen kennt bestimmt jeder, ich denke da vor allem an die berühmte “Gun barrel sequence” aus den James Bond Filmen, die Gang aus “Reservoir Dogs” beim Verlassen des Diners, die Einblicke in die Psyche eines abgedrehten Killers zur Musik von Nine Inch Nails in “Se7en” oder aber “Scott Pilgrim vs the World” als jüngstes Beispiel. Wer also gerne eine gefühlte Ewigkeit seiner heutigen Zeit sinnvoll verschwenden will und sich für Filme interessiert, sollte gleich rüberspringen zu Art of the Title und sich durch deren wunderbares Archiv an Videos und Interviews wühlen. Ich wünsche wie immer viel Spaß. PS: Mein absoluter Favorit in dieser Kategorie ist ja Brian dePalmas “Mission Impossible” – einfach perfekt.

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