Warren Ellis’ BlackGas (Comic-Review)

BlackGasIch mag Zombie Filme und natürlich auch Comics, die sich mit dem Thema beschäftigen. Darunter mischt sich auch eine Mini-Serie von Warren Ellis namens “BlackGas”. Was dieses schwarze Gas alles anstellt und was das mit Zombies zu tun hat erfahrt ihr an bekannter Stelle.



Titel: Warren Ellis’ BlackGas
Autor: Warren Ellis
Zeichner: Max Fiumara
Publisher: Avatar Press
Format: Mini-Serie
Status: Abgeschlossen
Umfasst: 2 Staffeln mit je 3 Ausgaben

Story:
In diesem Comic geht es um die junge Soo, die mit ihrem Freund Tyler, Urlaub machen will auf der kleinen belebten Fischerinsel Smoky Island von der ihr Freund stammt. Ihr Ziel ist eine kleine Hütte im abgelegenen Part der Insel. In dem verwilderten Part der Insel treffen sie auf Mr. Abraham, der sich mit der Geschichte der Insel und ihren Schätzen beschäftigt. Ihnen erzählt er die Geschichte, wie vor Jahren Fischer diese Insel fanden und alle Bewohner tot auffanden. In der Nacht während die beiden in der Hütte im Bett liegen fängt die Insel an zu beben und mit diesem Beben zieht eine schwarze Wolke auf. Überrascht, dass die Insel anscheinend einen Vulkan inne hat versuchen die beiden wieder in die Stadt zu kommen. Jedoch merken sie schnell, dass die Bewohner sich alle verändert haben. Eine spannende Flucht ums Überleben beginnt.

Fazit:
Mini-Serien haben immer den Nachteil, dass sie in wenigen Ausgaben eine spannende bzw. mitreissende Geschichte müssen. Dadurch muss man hier einige Abstriche machen. Man erfährt sehr wenig über die Charaktere und sorgt sich nicht um sie wie bei “The Walking Dead”, jedoch ist die Geschichte recht spannend, da man quasi mir nichts dir nichts im Geschehen ist und genauso wie Soo und Terry nicht weiss was gerade passiert und warum was passiert. Man hat immer diesen Mix aus abhauen, kurz durchatmen und wieder abhauen wie man es von “28 Days Later” bzw. der Neuauflage von “Dawn Of The Dead” kennt. Zudem hat das Szenario was von H.P. Lovecrafts “Die Schatten über Innsmouth”, da wir zum einen auf einer Fischerinsel sind und zudem alle anderen Bewohner irgendwie anders sind als die Hauptcharaktere, die zudem noch aus diesem Ort flüchten wollen ehm müssen. Dies macht schon fast den kompletten Reiz aus. Was leicht negativ auffällt ist der Härtegrad der Metzelszenen. Ich hab an sich nix gegen sowas, weil ich ja Filme wie “Brain Dead” und “Bad Taste” mag, nur hier ist das schon ein wenig zu viel des Guten, da es nicht wirkt wie die comedymäßigen Übertreibungen aus den Filmen. Gesichter die zu Brei gematscht werden, Geschlechtsorgane, die in einem Burgerladen auf der Pfanne liegen und einige andere Dinge, die die Geschichte nicht voran bringen und an sich nur kranke Szenen des Autor/Zeichners sind, um eventuell den einen oder anderen Splatter-Freak zum Kauf zu bringen.
Im Ganzen ist es von der Geschichte her auch ohne die Hintergrundinfos der Leute eine sehr spannende und beinhaltet 3 große “Oh ha warum denn gerade das?” Szenen. Der Brutalofaktor ist sicherlich nicht für jeden was, aber wer über sowas hinwegsehen kann, der hat keine Probleme sich dieses Comic an zu tun und hat zudem Spaß daran es zu lesen.

Blackgas1

Blackgas2

Blackgas3

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