Modern Warfare 2: Ghost 01 (Comic-Review)

mw2-ghost1Der neueste Teil der Call of Duty Reihe „Modern Warfare 2“ ist in aller Munde. Wie es sich für einen echten Überknaller von Spiel gehört, gibt es natürlich auch weitere Medien die dabei genutzt werden. So auch das Medium Comic. Das DC Sublabel Wildstorm bringt seit diesem Monat eine sechsteilige Miniserie zum Spiel heraus, welche sich mit „Ghost“, einem der Charakter befasst. Lest mehr nach dem Klick.

Titel: Modern Warfare 2: Ghost
Autor: David Lapham
Zeichner: Kevin West
Publisher: Wildstorm (DC)
Erscheint seit: November 2009
Format: Miniserie
Bisher erschienen: 1 von 6 Ausgaben

Story:
Das Comic beginnt in Lisichansk, in der Ukraine, in einer Schule. Diese ist besetzt von Terroristen welche auch Ghost, ein Mitglied der multinationalen „Task-Force 141“, gefangen haben und drohen die Kinder zu töten sollten ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Um die Zeit bis zum Ende des Ultimatums der Terroristen zu überbrücken, beginnt Ghost die Geschichte hinter seiner eigentümlichen Maske zu erzählen. Ghost trägt nämlich eine Sturmhaube, welche teilweise mit einem Totenkopf bemalt ist. Diese trägt er zu ehren eines alten Freundes, ein britischer Soldat. Im weiteren Verlauf des Comics offenbart sich, dass dieser, Mitglied der britischen SAS, als Teil einer amerikanischen Operation zur Bekämpfung des Terrorismus und Drogenhandels in Mexiko schwer verwundet wurde.

Fazit:
Bevor das Spiel überhaupt erst seinen Reiz wirklich auf mich ausüben konnte, wusste ich vom Comic, da ich gehört hatte dass Jim Lee irgendwie seine Finge drin haben würde. Ich war dann doch etwas enttäuscht als ich feststellen musste, dass Lee außer einem der Variantcover nicht viel damit am Hut hatte. Leider habe ich auch noch das falsche Heft, bzw. das Heft mit dem falschen Cover, bekommen, so ein Pech auch. Gut wie sehen denn nun die Zeichnungen im Heft selber aus? Ehrlich gesagt fand ich sie sehr schlecht. Kevin West pflegt einen sehr schwammigen Strich und so sind etliche der Figuren nur nach längerer Betrachtung wirklich auseinander zu halten. Die Farbgebung ist auch alles andere als gelungen und so wirkt das ganze Heft wie eine sehr amateurhafte Interpretation einer guten Idee. Denn die Geschichte um Ghosts Maske bzw. um Sgt. Simon Riley und seinen ersten multinationalen Einsatz liest sich recht ordentlich und besitzt mit dem Cliffhanger am Ende Potential für mehr. Ich hätte bei einer so grafisch überlegenen Vorlage einfach deutlich mehr von diesem Comic erwartet, dass zeichnerisch einfach nur Kreisklasse ist. Aus Interesse an der Geschichte werde ich definitiv noch in Ausgabe zwei reinschauen, welche im Dezember erscheint.

Für alle, die abgeschreckt durch mein Fazit, erst einige Seiten Lesen möchten, bevor sie dieses Heft ordern, sei dieser Link zu einer Leseprobe empfohlen.

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