Neben der Handlung in den “Blackest Night” Heften, wird die dunkelste Stunde des DC Universums auch in den “Green Lantern” Sonderbänden fortgeführt und vertieft. Der vorliegende Sonderband #18 setzt vor allem auf Action, doch auf gut gemachte. Mehr dazu gibt’s nach dem Sprung.
Titel: Green Lantern Sonderband #18
Autor: G. Johns, P. J. Tomasi
Zeichner: D. Mahnke, P. Gleason
Publisher: Panini Comics (DC)
Format: Softcover, 100 Seiten
Status: laufend
Umfasst: Green Lantern 44-45, Green Lantern Corps 39-40
Story:
Der Sonderband greift zu Beginn den Kampf von Barry Allen und Hal Jordan gegen den von den Toten auferstandenen Martian Manhunter auf und zeigt ihn ausführlicher als noch in Blackest Night #1 und #2 gezeigt. Währenddessen erscheinen überall im Universum wo sich die verschiedenen Lantern Corps bekämpfen, Schwärme von schwarzen Ringen und suchen neue Träger. Nach der ersten von vier enthaltenen Geschichten, rücken Carol Ferris und die Star Sapphires als Vertreter der universellen Liebe in den Mittelpunkt. Während eines Kampfes gegen Sinestro selber, erfahren dank der Macht des Star Sapphire eine Episode aus dem früheren Liebesleben des damals Vorzeige-Lantern. Die schwarzen Ringe tauchen jedoch nicht nur in Kämpfen unter den verschiedenen Farben des Emotionsspektrums auf, sondern greifen auch gezielt die Heimatplaneten der jeweiligen Corps an. So auch OA, wo die Ringe sich direkt zur Krypta des Green Lantern Corps aufmachen und später einen Abstecher zur Beisetzungsstelle der vor kurzem getöteten Sciencell Gefangenen. Mongul ist ebenfalls mit von der Partie und will Korugar zum Hauptquartier seines Mongul Corps machen. Unterdessen ist die Star Sapphire Miri Riam dabei, dem Sinestro Corps Mitglied Kryb von Vora zu helfen, ihre Kinder zu finden.
Fazit:
Wie man an meiner groben Zusammenfassung erkennen kann, ist dieser Sonderband prall gefüllt mit Geschichten in denen viel passiert. Beim Zusammenfassen auch der anderen Hefte die zum “Blackest Night” Event gehören, hatte ich oft das Gefühl, dass fast schon zu viele Handlungen parallel abgehandelt werden. Hin und wieder geht mir etwas die Übersicht verloren, gerade weil sich die Handlungen auch über mehrere verschiedene Hefte (oder im Original Serien) erstrecken und so die sinnvolle Einordnung in einen zeitlichen Rahmen erschweren. Trotz dieser Fülle an parallelen Handlungen, oder sogar weil, fand ich diesen Band sehr unterhaltsam. Die erste Geschichte rund um Hal und Barry wirkte zwar wie ein Aufguss der bereits erzählten Geschehnisse aus den ersten beiden “Blackest Night” Heften, fügte mit einem Einblick in das Selbstverständnis des Martian Manhunters jedoch auch etwas Neues und Interessantes hinzu. Danach geht es so richtig in die Vollen und die verschiedenen Lantern Corps sind ständig in Action. Ab da an gefiel mir der Band besonders gut. Viel Action, aber ohne zu sehr in reine Karate Panels abzudriften und immer mit dem Ziel die angefangene Geschichte auch irgendwo hin zu bringen. Sicherlich ist die “Blackest Night” bisher kein tiefgründiges Event, oder so verkopft wie “Final Crisis” es in Teilen war, doch bietet es neben etlichen Seiten voller reiner Knüppelaction auch gute Passagen mit interessanten Geschichten. Vor allem die Stories um einzelne Mitglieder der verschiedenen Corps sind oft die besten Seiten in den bisherigen Heften. Zum Artwork gibt es nicht viel zu sagen, denn Mahnke und Cleason liefern gute Standardkost ab. Mehr aber auch nicht. Wer die “Blackest Night” Reihe liest wird insgesamt sicherlich Gefallen an diesem Sonderband finden.



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