Der “Merc with a Mouth” ist in aller Munde. Neben dem kleinen, aber feinen Auftritt in “X-Men Origins: Wolverine”, gibt es neben der laufenden Serie nun mit “Suicide Kings” eine nette Miniserie, in der Deadpool das Opfer ist (jaja, man glaubt es kaum).
Titel: Deadpool: Suicide Kings
Autor: Mike Benson
Zeichner: Carlo Barberi (Heftzeichnungen), Mike McKone (Cover)
Publisher: Marvel Comics
Format: Miniserie
Bis Dato erschienen: 3 von 5 Ausgaben
Story:
Wade Wilson aka Deadpool aka The Merc with a Mouth aka The Crimson Comedian und so weiter, ist mal wieder in Geldnöten. Das Geschäft läuft nicht so gut und die alten Freunde sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Zum Glück findet Wade jedoch diese Anzeige im Black Ops Magazin: Mercenary of the Year! Winner will reveive a year´s subscription and two hundred thousand Dollars in cash and prices.
Das sieht doch nach einem Job für Deadpool aus. Leider läuft die Sache nicht ganz nach Plan und schneller als unser Held sehen kann, befindet er sich auch schon im medialen Kreuzfeuer für einen Anschlag den er noch nicht mal ausgeübt hat. Zu allem Überfluss scheint die ganze Sache von Anfang an ein mieser Plan gewesen zu sein, um Wade fertig zu machen. Der Auftraggeber ist verschwunden, genauso wie die versprochene Kohle. Deadpool scheint endgültig am Boden angelangt zu sein, als es doch noch schlechter wird. Ein ganz spezieller alter „Freund“ mit einem Totenschädel auf Brust hat sich auch noch zu allem Überfluss an seine Fersen gesetzt.
Fazit:
Mit “Deadpool: Suicide Kings” legt Marvel eine wunderbare Miniserie für alle Deadpool Fans auf. Passend zu “X-Men Origins: Wolverine” und den aufkommenden Gerüchten einer Deadpool Verfilmung, bringt Marvel sich mit zwei laufenden Deadpool Serien bereits in Stellung und gibt den Fans was sie wollen: MEHR Deadpool. Der “Merc with a Mouth” ist momentan einer meiner Comiclieblinge. Die beiden Serien, vor allem aber “Suicide Kings” liegen bei mir ganz oben auf dem Comicstapel fürs Wochenende.
Anders als Daniel Way, der Autor der konstant laufenden Deadpool-Reihe, ist Deadpool hier nicht der mädchenhaft giggelnde Killer aus dem Weapon X Programm, sondern der Übersöldner mit der Scheisse am Schuh. Wade redet viel weniger mit “sich selbst” – wer auch immer das andere Ich in Deadpools Kopf genau ist – und reisst auch weniger Witze. Klar, hier kriegt man immer noch den “Merc with a Mouth” geboten, so wie wir ihn kennen und lieben – sprich: Witze in unpassenden Situation, schlechtes Sozialverhalten und eine ordentliche Portion Gore – doch werden in “Suicide Kings” deutlich stärker die Daumenschrauben angezogen (gut nur bildlich gesprochen, wissen wir doch, dass die Teile Wade Wilson kaum aufhalten würden).
Wer also mal einen kleinen Ausflug in die Welt von Deadpool machen möchte, nachdem er so viel über ihn gehört und gelesen hat, sich aber scheut in eine laufende Serie mit all dem Kontinuitätskram reinzuschauen, dem sei Deadpool: Suicide Kings” wärmstens empfohlen. Fans von Deadpool werden das Heft sowieso lesen, deswegen brauche ich hier wohl keinen Hinweis mehr zu geben.



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Aber mal jetzt ne Frage, Deadpool ist schon noch der Antiheld oder?
Ja, auf jeden Fall! Deadpool war ja nie wirklich “Held”, zumindest in meinen Augen. Er ist hier einfach Held wider Willen und anders als sonst, das Opfer. Das macht ihn sympathischer als in meisten seiner Geschichten, in denen er durch eigenes Verschulden zum Opfer wird.