Crawl Space – XXXombies (Comic-Review)

XXXombiesAutor Rick Remender und Zeichner Kieron Dwyer liefern uns mit “Crawl Space” eine Comic-Serie, die sich an die kultigen Comic- und TV-Serien “Tales From The Crypt”, “The Twilight Zone” und “Creep Show” orientiert. Ihre erste Geschichte heißt “XXXombies” und verbindet ein Zombie-Szenario mit einem Pornodreh. Das klingt sehr komisch und ob dies man Ende auch der Fall ist erfahrt ihr hier!

Titel: Crawl Space – XXXombies
Autor: Rick Remender, Kieron Dwyer und Tony Moore
Zeichner: Kieron Dwyer (Komplette Ausgabe) und Tony Moore (Nur Covers)
Publisher: Image Comics
Format: Mini-Serie
Bis Dato erschienen: 4 von 4 Ausgaben (Nun soll es mit anderen Horror Stories weiter gehen)

Story:
Wir befinden uns im Jahre 1977 und Porno Produzent Wong Hung Lau und Schauspieler Jeremy Randel (Anspielung auf Ron Jeremy) sitzen in den Hollywood Hills in einer abgelegenen Villa, um dort mit neuen Gesichtern des Genres einige Szenen in den Kasten zu bekommen, als in einem Flugzeug eine Zombie-Plage ausbricht und dieses geradewegs in den weltbekannten Hollywood Schirftzug kracht. Die Filmcrew, die gerade anderweitig zu Gange ist kriegt davon wenig mit bzw. vermutet hinter dem Feuer und den Einsatzhubschraubern einen Aufstand auf den Straßen und geht weiter ihrer Arbeit nach. Wong, der einer Gruppe von Gangstern Geld schuldet, muss diesen Film in den Kasten bekommen, jedoch geht eniges schief, denn einer der Darsteller kommt von seinem Spaziergang leicht bleich und mit riesen Latte wieder ans Set. Das Unglück ist somit nicht mehr aufzuhalten.

Fazit:
Selten hab ich so gut beim Lesen einens Comics gelacht wie bei diesem. Nicht nur das Szenario hat es in sich, sondern auch die Charaktere und ihre Sprüche. Da ist der Neuling Scott, der schon beim Zusehen seinen Saft verschießt. Die junge hübsche Jenny, die sich von dem Dreh eine große Karriere verspricht. Die Potenzkante Thrust Johnson, der meint er würde allein durch seine Anwesendheit die Mädels groß rausbringen und ihnen die besten Künstlernamen geben und außerdem noch Ron Jeremy ehm ich meine Jeremy Randel mit seinem Prügel, der selbst nach einem Abbiss noch zu 90% am Mann ist und viele weitere. Man merkt es ist schon eine Menge an Gags allein in den Charakterprofilen verbraten. Für alle, die ihre Lachmuskeln mal wieder trainieren wollen und auf Zombies stehen ein Muss. Von brechenden Pimmeln zu Zombie-Babies ist echt einiges drin in diesem Comic, das eine Mischung aus “Shaun Of The Dead” und “Undead” ist. Auf jeden Fall empfehlenswert.
Wer also wissen will was passiert, wenn ein Trupp der Gangster sich auf den Weg nach Hollywood macht, um von Wong das Geld früher als gedacht einzukassieren, zudem Jennys Vater extrems Sauer in seinem LKW sehen will, der alles anstellt um sie zu finden und dann das Hin und Her erleben will, wenn alle Gruppen sich zufällig über den Weg laufen, der muss dieses Comic lesen.

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