Während unserer kleinen Sommerpause erschien das zweite Heft von Geoff Johns großem Comicevent diesen Jahres “Blackest Night”. Nachdem ich kurz vor unserer Pause Heft #1 besprochen habe, gibt’s nun einen Blick auf die zweite Ausgabe. Welche Toten stehen diesmal aus ihren Gräbern auf und finden Hal und Barry ein Mittel gegen ihren untoten Freund? Erfahrt mehr nach dem Klick.
Titel: Blackest Night 2
Autor: Geoff Johns
Zeichner: Ivan Reis
Publisher: Panini Comics (DC)
Format: Heft, 52 Seiten
Status: laufend
Umfasst: Blackest Night #2, Blackest Night: Tales Of The Corps #2
Story:
Während in Amnesty Bay gerade Tempest und Mera bemerken, dass Aquaman wieder unter den „Lebenden“ wandelt und sie sich nun gegen ihn erwehren müssen, schreckt die dunkle Macht hinter den Black Lantern nicht davor zurück vom Spectre Besitz zu ergreifen. Barry Allen und Hal Jordan sind derweil damit beschäftigt sich gegen ihren alten Freund, den Martian Manhunter, zu wehren. Scheint es erst noch so, dass sie ihn mittels seiner alten Schwäche – dem Feuer – besiegen können, müssen sie feststellen, dass er nicht mehr alleine ist. Als Abschluss gibt es eine Geschichte über Saint Walker, ein Mitglied des Blue Lantern Corps. Dieser wurde dank seines unerschütterlichen Glaubens in das Gute auserwählt ein Teil des Blue Lantern Corps zu werden. Selbst als seine Welt im Sterben lag und kurz vor der vermeintlichen Rettung er seine komplette Familie verlor, gab er den Glauben nie auf und half so seinem Planeten.
Fazit:
Habe ich noch in der Review zu Heft #1 gemeckert, es würde zu wenig Action im Heft sein, muss ich hier nun fast schon das Gegenteil fordern. Die zweite Ausgabe der “Blackest Night” ist randvoll mit ordentlichen Kämpfen und Gemetzeln, da bleibt eigentlich kein Platz mehr für „Handlung“. Beim ersten schnellen Lesen stieß mir diese seltsame Umkehr etwas unangenehm auf, doch fand ich sie später deutlich besser. Das Heft ist trotz der vielen Actionpanel gut ausbalanciert, denn auch während der gesamten Kämpfe wird die Handlung vorangetrieben. So entdecken Mera bzw. parallel dazu Barry und Hal einige der Eigenschaften der Black Lantern und man lernt als Leser ebenfalls besser zu verstehen wonach die Zombies ihre Feinde einstufen: nach Emotionen und deren Grad an Intensität. Dies alles streut Geoff John ganz geschickt in die Kämpfe hinein und würzt es mit etwas Emotionalität der bitteren Sorte ab, wenn Mera und Tempest sich Aquaman gegenüber sehen.
Insgesamt hat mich der zweite Band überzeugt und unterhalten. Wohin sich die Serie entwickelt und ob diese Mischung aus plotintensiven und dann actionreichen Heften sinnvoll ist wird sich zeigen.



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