Blackest Night #1 (Comic-Review)

Wer wie ich sich seit längerem auf das Mega-Event „Blackest Night“ aus dem Hause DC freut, der wird natürlich versucht haben am 8. Mai die kostenlose „Blackest Night #0“ bei seinem Comichändler zu ergattern. Freudig blätterte ich in meinem „Gratis Comic Tag“ “Blackest Night” Teaserheft und wartete gespannt auf die nun endlich erschienende erste Nummer dieses Events. Was einen erwartet und wie ich die ersten 52 Seiten nun empfand, gibt’s nach dem Sprung zu lesen.

Titel: Blackest Night 1
Autor: Geoff Johns
Zeichner: Ivan Reis
Publisher: Panini Comics (DC)
Format: Heft, 52 Seiten
Status: laufend
Umfasst: Blackest Night 1, Blackest Night: Tales of the Corps 1

Story:
Das Heft beginnt mit Black Hand, der sich in Gotham City auf dem Friedhof befindet und gerade den Schädel von Bruce Wayne ausgebuddelt hat. Parallel dazu entsendet die Schwarze Laterne auf dem toten Planeten Ryut ihre schwarzen Ringe quer durch das Universum, auf der Suche nach passenden Trägern.
Tagsdrauf ist Memorial Day, an dem neben den vier Green Lanterns der Erde, auch noch etliche andere Superhelden und Schurken ihrer gefallenen Freunde gedenken. Hal Jordan und der ja erst seit kurzem wieder unter den Lebenden Flash Barry Allen befinden sich in der „Krypta“ der JLA und Barry wird bewusst wie viele seiner Freunde und Bekannten während seiner Abwesenheit verstorben sind. Während dieser traurige Moment von Alfred Pennyworth unterbrochen wird, der ihnen panisch mitteilt dass Batmans Schädel aus seinem Grab gestohlen wurde, müssen die Wächter des Green Lantern Corps auf OA fesstellen dass sie den Krieg des Lichts nicht verhindern konnten.
Plötzlich wird OA von einem riesigen Schwarm schwarzer Ringe attackiert und das Corps sieht sich plötzlich einer Horde Black Lanterns gegenüber, die sich aus gefallenen Green Lanterns aus der Krypta von OA rekrutiert hat. Auf der Erde stehen Barry und Hal vor dem leeren Grab von Bruce und sehen ebenfalls einen tot geglaubten alten Freund wieder.

Fazit:
Das Eröffnungsheft für Geoff Johns Mega-Event “Blackest Night” bietet zunächst ein leichtes Schwelgen in Erinnerungen. Einerseits ist es ganz nett noch einmal zu Beginn einer solchen Storyline um Tod und Auferstehung von Superhelden, an die (noch) Toten alten Superhelden und Schurken erinnert zu werden. Auch die Sache mit den ganz persönlichen Verlusten einiger Lanterns gefiel mir gut, doch nahm mir einiges davon zu viel Platz in diesem Heft ein. Wenn ich überschlage, auf wie viel Seiten „Action“ man in diesem Heft kommt, dann zähle ich etwa 10 Seiten. Klar, eine Nummer 1 muss nicht mit der Tür ins Haus fallen, doch sollte das Erzähltempo schon früher mehr an Fahrt gewinnen.
Das Artwork von Ivan Reis gefiel mir eigentlich gut, doch stellenweise hatte ich das Gefühl, dass Figuren die nicht in Kostümen stecken nicht zu seiner Stärke gehören. Richtig gut fand ich dahingegen die Horde der Zombielanterns auf OA. Passend dazu der Kommentar einer der Green Lantern :“Was zur #@$% ?“
Die zweite Story im Heft, um den Sohn von Mongul hab ich jetzt einfach unterschlagen, da sie nett aber nicht wirklich berauschend war.

Insgesamt ein netter, wenn auch kein überragender Start für das Event. Ich bin gespannt wie die Qualität und vor allem das Tempo der nächsten Hefte sein wird.

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