A-Team: Shotgun Wedding #1 (Comic-Review)

„Ten years ago, a crack commando unit was sent to prison by a military court for a crime they didn’t commit. These men promptly escaped from a maximum-security stockade to the Los Angeles underground. Today, still wanted by the government, they survive as soldiers of fortune. If you have a problem, if no one else can help, and if you can find them, maybe you can hire the A-Team.“ Rechtzeitig vor dem Start des “A-Team” Films im Sommer, bringt IDW in Zusammenarbeit mit Joe Carnahan (der Regisseur) eine Miniserie heraus, welche uns Fans langsam auf den Film einstimmen soll. Ich habe mir Band 1 angeschaut und nach dem Klick erfahrt ihr ob er sich lohnt und was das für den Film bedeuten kann.

Titel: A-Team: Shotgun Wedding
Autor: Joe Carnahan, Tom Waltz
Zeichner: Stephen Mooney
Publisher: IDW Publishing
Format: Miniserie
Status: laufend

Story:
2. Dezember 2007, in der Kälte Alaskas liegen Colonel John „Hannibal“ Smith und Corporal Bosco „B.A.“ Baracus auf der Lauer. An der Grenze zu Russland warten sie darauf, dass ein bekannter Waffenhändler erscheint und versuchen wird über die zugefrorene See hinüber auf russisches Territorium zu gelangen und somit der amerikanischen Justiz zu entkommen. Die beiden ehemaligen Mitglieder der US Army Ranger warten jedoch auch noch auf ihre Verstärkung in Form von Lieutenant Tempelton „Face“ Peck und ihren Piloten Captain H.M. „Howling Mad“ Murdock. Während die zwei-Mann-Verstärkung noch etwas auf sich warten lässt erscheint das Abholkommando von Waffenhändler Tarasov auf zwei Schneemobilen und auch Tarasov wagt sich aus seinem Versteck. Hannibal und B.A. greifen zu ihren Gewehren und springen auf ihr Schneemobil und nehmen die Verfolgung auf. Nach einem hitzigen Gefecht in der Kälte Alaskas kommen endlich auch Murdock und Face an, die vorher noch damit beschäftigt waren ein Fluggerät für die Rückreise zu organisieren. Gemeinsam geht es dann ab in wärmere Gefilde.

Fazit:
Comicadaptionen von Filmen und Serien haben ja oft den Nachteil, dass viele Leser bereits ein klar definiertes Bild der Figuren haben. Vor allem die visuellen Aspekte spielen dabei ein große Rolle, da natürlich sofort geschaut wird wie genau die Figuren im Comic ihrer Vorlage ähnlich sehen und ob sie auch so „klingen“. Bei dem vorliegenden “A-Team” Heft bin ich leider geteilter Meinung was das angeht. So hat Tom Waltz meinem Empfinden nach sehr gut den Ton der Charaktere getroffen und bringt sie gut in Szene, doch hapert es an der grafischen Umsetzung von Stephen Mooney. Seine Figuren sehen den Schauspielern aus dem Film natürlich sehr ähnlich, doch stört gerade diese sehr gezwungene Ähnlichkeit oft die Bilddynamik. Die Figuren blicken hin und wieder in merkwürdigen Winkeln und Posen, als ob Mooney möglichst oft zeigen wollte wie sehr sie ihren Vorbildern ähneln.
Zum Inhalt lässt sich nicht viel Schlechtes sagen, da dieser doch recht knapp ist und mit der Actionszene, welche viel Raum einnimmt, auch gut strukturiert wurde. Interessant für Fans der Serie dürfte die Gewaltdarstellung im Heft sein. Anders als im TV damals sieht man hier mehrmals Blut und klare Einschüsse, sowie Menschen sterben. Ich hoffe dass Carnahan dies im Film beibehält und die, im Rückblick auf die Fernsehserie cartoonhafte Masche, dass es keine oder so gut wie keine Toten beim A-Team gibt, nicht wiederholt. Ich bin gespannt wie gut das A-Team am Ende auf der großen Leinwand davonkommt, die ersten Eindrücke aus diesem Heft lassen zumindest Gutes vermuten.

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