Nach dem vorgestrigen Video zu Nintendos Customer Service Training bleiben wir weiterhin in dieser speziellen Sparte und widem uns nach mehr als einem Jahr wieder der Fast Foodkette Wendy’s. Damals ging es noch um die spektakulären “Grill Skills“, die man uns nicht nur mit allen wichtigen Regeln visuell veranschaulichte, sondern auch im 80′s Gewand musikalisch in unser Hirn und unsere Gehörgänge einbrannte. Mittlerweile sollte jeder von euch zu den wahren Wendy’s Grillmeistern gehören und damit es auf Dauer am Grill nicht langweilig wird geht es mit dem Zeitsprung von 1989 ins Jahr 1992 weiter mit kalten und zur Jahreszeit passenden warmen Drinks, dem Servieren dieser und die Tatsache, dass Chili auch mit Käse an den Kunden gebracht werden kann. Wie schon bei den “Grill Skills” legte man bei diesen Videos wieder viel Wert darauf das Ganze musikalisch zu verpacken. Ob nun gelungen oder eher weniger muss jeder von euch für sich selbst entscheiden. Ich finde den Song zu “Hot Drinks” gesungen von Marvin Hawkins ganz ansprechend und außerdem ist es wieder mal zum Schmunzeln, wie das Gesamtpaket aus einem Trainingsvideo, dem Look und der Musik der 90′s verpackt als eine Ansammlung von kurzen Musikvideos hier präsentiert wird. So und nun weg vom Grill und ab zu den Getränkeautomaten. (weiterlesen …)
Archiv für die Kategorie ‘Sonstiges’
Wendy’s Trainingsvideo – Die Zweite
Mittwoch, 1. Dezember 2010No Logo!
Samstag, 27. November 2010
Wie in unserem letzten Podcast kurz angesprochen, sind Logos – oder nach Morrison magische Symbole in der vierten Dimension – mächtige Waffen im Kampf um die “Herzen” etlicher potentieller “Kunden”. Dass diese Logoisierung allerortens vielfach nur noch nervt und man selbst auf Urlaubsfotos oder auch gerade Videos kaum noch dem goldenen M oder der blöden Maid von Starbucks entkommen kann, hat nun bald ein Ende. “Unlogo” ist ein Videoeditiertool, welches dazu dient dem ganzen Logomüll um uns herum in unseren Videos, die wir so ansammeln im täglichen Leben, den Kampf anzusagen und sie als das zu entlarfen was sie sind: Das Gesicht gieriger CEOs. Das ist jetzt gar nicht bildlich zu verstehen, sondern sehr wörtlich zu nehmen. Die findigen Jungs und Mädels hinter dem Open Source Projekt lassen die Software nämlich die Logos im Video nicht nur erkennen, sondern pappen die Köpfe der CEOs der jeweiligen Firmen drüber. So offenbaren der Nike Spoof und Co nun die Gesichter jener Männer und Frauen denen ihr Gott Mammon nur ein einziges Mantra erlaubt: Shareholdervalue. Wer also seine Privatssphäre frei von Corporate Magic Missles halten möchte, sich gerne an Open Source Projekten beteiligt oder die Technik dahinter vielleicht für eigene Projekte nutzen möchte, sollte der Seite einen Besuch abstatten.
Stand-Up Comedy: Doug Stanhope
Sonntag, 7. November 2010
Wer meine bisherigen Teile der Stand-Up Comedy Reihe kennt, wird sicher gemerkt haben dass ich Comedians mit Hang zum zum Fiesen oder politisch inkorrekten Äußerungen bevorzuge. Diesen Monat präsentiere ich in unserer unterhaltsamen Rubrik wieder einen Künstler der in die selbe Kerbe schlägt wie Joe Rogan oder der geniale Bill Hicks. Doug Stanhope, der junge Mann mit der bösen Zunge aus Worcester, Massachussets, fällt nicht nur durch seiner Präsentation etwas aus dem Rahmen, sondern auch durch seine Grenzüberschreitungen. Hin und wieder überschreiten seine Gags die Grenze des guten Geschmacks und driften in gefährliches Fahrwasser aber, was dann auch schon mal darin enden kann, dass all seine Gigs für die kommende Woche plötzlich gestrichen werden. Doch wie heißt es so schön, ein Künstler muss leiden um wirklich zu reifen. (weiterlesen …)
Shadow Catchers
Freitag, 5. November 2010
Fotos ohne Kamera. Das klingt im ersten Moment etwas merkwürdig, doch wenn man sich kurz vorstellt wie Fotos eigentlich entstehen ist es schon gar nicht mehr so abwegig. Im Victoria and Albert Museum in London läuft noch bis zum 20. Februar 2011 die Ausstellung “Shadow Catchers: Camera-less Photography”, welche sich mit den modernen Nachfolgern der Luminografie beschäftig. Ohne Kamera Bilder zu fotografieren erfordert etwas mehr Einfallsreichtum, der sich aber auch sofort in der kreativen Wahl der Motive widerspiegelt. Mit einer Lichtquelle werden Objekte welcher Art auch immer auf das Fotopapier gebannt, die Stärke und Distanz des Lichts zum Papier gibt auch den Ausschlag für die spätere Schattierung des Fotos. Heraus kommen dabei sehr eigenwillige, weil ungewohnte Motive, die oft aussehen als seien sie von unten aufgenommen worden und eine sehr seltsame Perspektive bieten. Wer also diesen Winter zum Weihnachtsshoppen nach London reist, sollte einen Besuch im Museum mit einplanen. Die Ausstellung präsentiert fünft internationale Künstler, darunter den Deutschen Floris Neusüss. Mein persönlicher Favorit sind ja die “Wasserbilder” von Susan Derges, welche ihr Fotopapier in kleine Flüsse gelegt hat und dann mit einer Taschenlampe belichtete. Das Endprodukt ist eine kuriose Mischung aus einer Momentaufnahme des Wasserflusses und einem Negativ. 5£ kostet der Eintritt in die Ausstellung, deren genauen Standort ihr dort findet. Ebenfalls auf der Seite des Museums gibt es einige Bilder die Teile der Ausstellung zeigen und Videos in denen die Künstler präsentiert werden.
The Hookup Email
Freitag, 29. Oktober 2010
Wir haben zwar heute nicht den siebten Tag des Monats und es geht nun auch kein neuer Teil unserer Stand-Up Comedy Serie online, aber trotzdem gibt es gleich was für eure Lachmuskeln. Der Stand-Up Comedian Peet Guercio hat in seinem aktuellen Bühnenprogramm einen Gag, der im Netz unter dem Namen “The Hookup Email” zu finden ist und Grund genug ist ihn euch hier zu präsentieren. Ohne zu viel zu verraten geht es um eine nach seiner Aussage echten E-Mail seiner Ex-Freundin, die durch einen befreundeten Doktor erfahren hat, dass man sich auf mehr als einem Wege mit Aids infizieren kann. Voller Sorge um sich selbst will sie einige Fragen zu dem Thema an Pete loswerden. Den Inhalt dieser Mail und auch seine Reaktion darauf erfahrt nach dem Klick. Als Extra gibt es den ganzen Auftritt dazu. Viel Spaß damit! (weiterlesen …)
Google Chrome Speed Tests
Mittwoch, 13. Oktober 2010
Ich kann mich noch an die Zeiten erinnern in denen der Internet Explorer noch unangefochten auf Platz 1 der von PC Nutzern verwendeten Webbrowsern gehörte. Ob nun zum Beispiel die Zugangssoftware samt Browser von AOL, T-Online oder der Netscape Navigator all diese Möglichkeiten das Internet zu erforschen hatten den Internet Explorer unter der Motorhaube. Die Dinge ändern sich aber und so auch die Nutzer und das Angebot von Webbrowsern. Im Laufe der Zeit rannten andere Webbrowser wie Firefox, Opera, Safari oder Google Chrome der einstiegen Nummer 1 den Rang ab und eröffneten jedem die freie Wahl seines Wunschbrowsers. Mit jeder neuen Version der einzelnen Wettstreiter wird man mit Tabellen, Grafiken, Auflistungen der neuen Features und Zahlen erschlagen, um die Wahl des aktuellen Browsers nochmal zu überdenken. Die Damen und Herren von Google haben sich vor fünf Monaten neben dem sonstigen Datenwirrwarr überlegt ein eindrucksvolles Video zu drehen, dass zeigen soll wie schnell Google Chrome sein soll im Vergleich mit einer Kartoffel, einer Schallwelle und einem Blitz. Uns überzeugt dieses Video nicht, um von Firefox zu Google Chrome zu wechseln, aber das Ansehen dieses Videos empfehlen wie euch dennoch. (weiterlesen …)
Stand-Up Comedy: Carlos Mencia
Donnerstag, 7. Oktober 2010
Nach einer längeren Pause hat Paul im letzten Monat einen weiteren Teil unserer Stand-Up Comedy Serie online gestellt und somit den siebten Tag eines Monats wieder zum Comedy Tag in unserem Blog erklärt. Der heutige “Comedian” stand schon des Öfteren auf meiner Liste für diese Serie, aber letzten Endes habe ich mich immer gegen ihn entschieden, da bei ihm nicht so ganz klar ist, ob er den Titel des Comedian überhaupt verdient oder inne hat. Warum und wieso erfahrt ihr gleich. Die Rede ist von Carlos Mencia, der vor knapp drei bis vier Jahren bei mir und Paul ganz oben stand und bei uns für viele Lachkrämpfe gesorgt hat. Somit Vorhang auf für die dreizehnte Folge und den “Comedian” des Tages, Carlos Mencia. (weiterlesen …)
First Contact mal anders
Mittwoch, 29. September 2010
“2010 – Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen” ist zwar nur ein Filmtitel, doch häuften sich in den letzten Tagen die Ereignisse rund um Aliens und erste Kontakte. Nachdem am Montag die Nachricht von Mazlan Othmans Ernennung zur offiziellen UN Botschafterin für Erste Kontankte mit extraterrestrischen Wesen umging – welche leider jedoch ziemlich schnell wieder von ihr und der UN als Unsinn abgetan wurde – und man somit endlich nach Keir Dullea, Will Smith und Jodie Foster auch endlich jemanden für diesen Job gefunden hatte, der sich auch wirklich mit der Materie auskennt, gab es noch eine weitere Meldung aus diesem Bereich. Dieser ist weit weniger “normal” und tendiert eher in die Richtung der einsamen Schützen. Noch am selben Tag gab es beim National Press Club in Washington D.C. eine sehr unterhaltsame Pressekonferenz. Dort präsentierte “UFOloge” Robert Hastings sieben ehemalige Militärangehörige und ihre Schilderungen über ihre Erlebnisse mit UFO Kontakten zu Beginn der 1970er. Neben dem üblichen UFO Gespinnere von angeblichen Augenzeugen, bieten einige der Ex-Soldaten interessante und vor allem neue Varianten von UFO Kontakten. So sollen diese die Technik von Atomraketen und der sie schützenden Bunker gestört und sie damit unstartbar gemacht haben – zumindest für eine kleine Weile. Bei io9 kann man sich diese als Video anschauen. Natürlich sind diese Aussagen wie immer mehr als skeptisch zu betrachten, doch fand ich die Paarung der beiden Nachrichten sehr erstaunlich und interessant. Warten wir mal die nächsten Wochen ab, ob noch ähnliche Meldungen durch den Äther eintreffen, bevor wir eine neue Weltordnung unter UN Regierung – oder alternativ durch die 3typen – ausrufen. Zumindest bieten diese Nachrichten ordentlich Stoff den man gegebenenfalls in seiner heimischen Delta Green Runde benutzen kann.









In der Kürze liegt die Würze, sagt ein Sprichwort und seltener passte es so gut wie im Falle von “Hint Fiction”. Dieser Begriff bezieht sich auf die Sammlung extrem kurzer Geschichten, fast schon Fragmente, die Robert Swartwood erst auf seiner Webseite und nun auch in Printform als “Hint Fiction: An Anthology of Stories in 25 Words or Fewer” gesammelt hat. Ist es möglich eine gute Geschichte in 25 oder weniger Worten zu erzählen? Nach dem Querlesen der etlichen Geschichten aus seiner Anthologie muss ich sagen, ja es ist sehr gut möglich. Was diese Geschichten von anderen sehr kurzen Erzählformen unterscheidet ist nicht nur ihre ausgesprochene Kürze, sondern vor allem die Fähigkeit, Teile der Erzählung an die Phantasie des Lesers abzugeben. Diese Sätze wirken wie Ausschnitte aus einer größeren Erzählung, einer Handlung die nicht gerade erst beginnt, welche hier für einen Moment sichtbar wird und deren Vorher und Nachher sich im Kopf des Lesers selber weiterentwickeln. Bestes Beispiel für eine solche Fortführung der Erzählung in Kopf des Lesers ist in meinen Augen Joe Schreibers “Progress”: After seventeen days she finally broke down and called him “Daddy.”
Die künftigen Herrscher der Erde brauchen eure Hilfe! Nicht das sie es wirklich nötig haben, aber sie sind kulant genug, um euch an ihrem nächsten Triumph teilhaben zu lassen. Die Menschen von 





























































