Archiv für die Kategorie ‘Sonstiges’

Robin’s Big Date

Freitag, 2. Dezember 2011

Für kostümierte Recken ist es recht selten, dass sie außerhalb ihrer edlen Mitstreiter für das Gute und Gerechte daten. Wenn Batmans Sidekick Robin dann mal ein Date mit einer hübschen Dame hat, die ihre Unterwäsche nicht für jeden sichtbar trägt, sollte man annehmen, dass ihm der Mitternachtsdetektiv auch genügend Freiraum lässt. Pustekuchen, wie sich im gleich folgenden Video zeigt. Erstmal klinkt sich der Dunkle Ritter wunderbar unkollegial in das Date seines kleines Rotkelchens ein und beginnt dann auch noch damit die besagte Dame dämlich anzugraben. Boy Wonder ist mal wieder zu unterwürfig um seinem Mentor zu zeigen wo der Pfeffer wächst, doch es wird noch schlimmer für die beiden Maskenträger bei diesem merkwürdigen Date. Das folgende Video ist eine etwa sieben Minuten lange Parodie mit Sam Rockwell als Batman, Justin Long als Robin und Callie Thorn als das Date des Abends, welches 2005 auf dem Fantasia Film Festival gezeigt wurde. (weiterlesen …)

Bilder als Portale ins Netz

Montag, 14. November 2011

Gerne wird ja davon gesprochen, dass Kunst Türen in andere Welten öffnet und dem Betrachter ermöglicht neue Dinge zu entdecken. Jose Antonio Torres Jr. gestaltet seine Bilder mit genau dieser Idee im Hinterkopf, macht die Türen in andere Welten dabei viel greifbarer als seine Kollegen. Seine Gemälde zeigen urbane Landschaften, Hochhäuser bei Nacht oder die Skyline einer Stadt und bieten jedoch leicht versteckt noch Türen ins World Wide Web. Tony Taj, wie sich Jose Antonio Torres Jr. nennt, hat entdeckt welche Möglichkeiten QR-Codes ihm bieten. Diese Codes, welche von vielen Gadgets mittlerweile erfasst und umgewandelt werden können, bieten ihm die Möglichkeit eine weitere Ebene zu seinen Bildern hinzuzufügen. Hinter den Codes können sich kurze Geschichten über die Bewohner des gemalten Ortes verstecken, Videos oder auch Songs, die zeigen was “in” dem Gemälde passiert. Das ist zumindest die Idee von Tony. Um das ganze in seiner geplanten Fassung realisieren zu können, ist Tony auf finanzielle Starthilfe angewiesen, welche man ihm bis Ende November über die Plattform Kickstarter zukommen lassen kann. Die Verbindung von analoger und digitaler Kunst ist ja schon länger populär, doch gefällt mir gerade die Nutzung von QR-Codes sehr, denn die Teile besitzen noch eine ganze Menge Potential was bisher nur oberflächlich genutzt wird.

Rules to the game

Freitag, 30. September 2011

Rugby ist eine Sportart die in Deutschland ein kümmerliches Dasein fristet. Es mag daran liegen, dass amerikanische Sportarten medial viel stärker abgedeckt werden und so auch einem größeren Kreis an Personen präsentiert werden, oder an der Tatsache dass Rugby ähnlich wie Cricket einfach zu sehr mit England in Verbindung gebracht wird. Wir erinnern uns, England – Deutschland, da war doch mal das Eine oder Andere. Trotz all der unglücklichen Umstände denen die Sportart Rugby in Deutschland vom Start weg ausgesetzt war, hat sich eine ansehnliche Spielkultur hierzulande entwickelt. Wie man den Infos des Deutschen Rugby-Verbands entnehmen kann, sind vor allem die Damen auf europäischer Ebene sehr stark und nach und nach rücken auch die Juniorenteams des Verbandes in das Blickfeld der europäischen Topligen. Ich für meinen Teil finde dass , ähnlich wie Cricket, Rugby eine interessante Sportart ist, welche ich aber eigentlich nur bei Urlaubsaufenthalten in Großbritannien und Irland wahrnehme. Auch dann sind mir die Feinheiten dieser Sportarten nicht wirklich geläufig, so dass es ein eher durchwachsenes Vergnügen ist, laufene Partien zu beobachten. Lynx, die britische Version der Kosmetikmarke Axe, versucht mit dem folgenden Video jedoch Abhilfe für dieses Problem zu schaffen. Das Video erklärt mit hübschen Damen in kurzer Sportkleidung in nur zwei Minuten die Grundregeln des Rugby Spiels. Sportinteressierte oder solche die jetzt gerade so tun, schauen sich bitte kurz dieses Video an und können bei weiterem Interesse gerne einen Blick auf unseren Artikel zum Sébastien Chabal Teddybären werfen. Maz ab! (weiterlesen …)

What could go wrong?

Freitag, 23. September 2011

Der Moment in dem Maschinen den Status echter, starker künstlicher Intelligenzen erreichen wird von Befürwortern ja gerne als technologische Singularität bezeichnet. Skeptiker oder gar ängstliche Beobachter der potentiellen Gefahren eines solch drastischen Technologiesprungs wie ihn die Erschaffung starker künstlicher Intelligenzen und die damit (vermutlich) einhergehende Rückkopplung würden vielleicht eher den Begriff “Judgement Day” wählen. Schaut man sich den aktuellen Stand der Robotik und die bisherigen Ergebnisse auf dem Feld der künstlichen Intelligenz jedoch an, wird man schnell feststellen dass Skynet sobald nicht unser Leben bestimmen wird. Forscher der Universität von Queensland haben jedoch einen wichtigen Schritt hin zu wirklich autonomen Robotern gemacht. Lingodroids heißt die Kreation der Australier, welches Roboter sind die Sprache nutzen, kreieren und miteinander teilen. Die simpel wirkenden Roboter erfassen mit ihren Kameras und Sensoren ihre räumliche Umgebung und machen Pläne wo sie hin wollen. Diese Orte begannen die Roboter auf Basis einer Sprache aus wahllosen Silben zu benennen und konnten so nicht nur untereinander austauschen wie Orte heißen, sondern auch ihre Reise dokumentieren. Schritt für Schritt basteln die kleinen Maschinen nun daraus eine Form von Sprache und werden diese nutzen um in einigen Jahren uns alle zu unterjochen. Mehr zu den Forschungserbebnissen erfahrt ihr dort und dort.

My Little Wu-Tang Pony Clan

Freitag, 15. Juli 2011

Direkt beim ersten Blick auf den Titel dieses Beitrags merkt man direkt, dass hier zwei Welten aufeinanderprallen, die so gar nicht zusammenpassen. Auf der einen Seite haben wir das “My Little Pony” Universum, dass bereits 1981 entstanden ist und in allen Regenbogenfarben als Spielzeug und als TV Serie über Jahrzehnte erstrahlte. Während wir Jungs noch mit “M.A.S.K.”, “He-Man” oder “Transformers” Figuren und Fahrzeugen den Sandkasten und andere Orte zum größten Schlachtfeld der Erde verwandelten, saßen die bezaubernden Damen von heute mit ihren kleinen Ponys im Kreis und kämmten mit einer kleinen Bürste das Haar ihres bunten Plastiktierchens. Aber auch nur solange bis das erste Geschoß unserer damaligen Spielzeughelden sein Ziel “absichtlich” verfehlte und die Ruhe des meditativen Bürstclubs störte. Auch wenn wir es heute immer noch nicht nachvollziehen können begeistert der “My Little Pony” Franchise in der mittlerweile 4. Generation junge und jung gebliebene Damen wie am ersten Tag. Dem Ganzen steht eine der besten, wenn nicht sogar die beste Hip Hop Gruppe aller Zeiten gegenüber, die sich seit 1992 als WU-Tang Clan einen Namen gemacht und zudem einen festen Platz in ihrem Genre geschaffen hat. Da stellt man sich schon zu Recht die Frage wie man die beiden Parteien nur im geringsten Ansatz zusammenführen kann? In solchen Fällen liefert eine fixe Idee und natürlich die unendlichen Möglichkeiten des Internets diese umzusetzen die schnelle Antwort auf unsere Frage. Man nehme einfach Szenen aus der 2010 gestarteten TV Serie “My Little Pony: Friendship Is Magic“, die sich komischerweise durch ihren Look und Humor an ein älteres Publikum – also uns – richtet, und schneidet die komplette erste Staffel des Serie lippensynchron auf den Song “Shame On A Nigger” vom ersten Wu-Tang Clan Album “Enter The Wu-Tang (36 Chambers)” (1993) zu. Das Ergebnis sorgt anfangs schon für Verwirrung bei dieser skurrilen Mischung, aber je mehr man zu sehen und zu hören bekommt desto offensichtlicher wird es, dass sich hier zwei Welten gefunden haben, die problemlos gemeinsam harmonieren können. Ich für meinen Teil kann mich an diesem tollen Werk nicht satt sehen und hören und kann daher jedem, ob Fan oder Nicht-Fan empfehlen einen Blick zu riskieren, denn dieser lohnt sich. Als Extra gibt es noch ein weiteres Video dieser Art, wo die Ponys Reggie Watts “Fuck Shit Stack” zum Besten geben. (weiterlesen …)

Hulk schreiben Filmkritik

Mittwoch, 27. April 2011

Da Bruce Banner ja bekanntlich ein verträumter Irrer ohne Realitätsbezug ist, muss sich sein Alter Ego “Hulk” um die ganze kulturelle Arbeit kümmern. Wie jeder normale Mensch im Internetzeitalter hat sich der Hulk erstmal eine WordPress Seite zugelegt und sie mit dem passenden Namen “FILM CRIT HULK! HULK BLOG!” versehen, was auch direkt eines der Features zeigt: Capslock on! Wenn man diese Darstellung auch noch mit der Hulk typischen “Hulk schlagen Monster tot” Sprache kombiniert, wird man beim etwa 7000 Wörter umfassenden Beitrag zu Julia Roberts “Eat , Pray, Love” entweder grenzdebil oder besonders gut unterhalten. Wer eine echte Perle der Filmkritik in ihrer ganzen rohen Kraft erleben möchte, sollte beim Hulk vorbeischauen, denn es zeigt sich schnell dass “HULK HAVE DEEP AND ABIDING LOVE OF CINEMA.” Neben dem grandiosen Text zu Robert Selbstfindungstrip gibt der Hulk auch seine Meinung zu einigen James Bond Filmchen ab, auch sehr unterhaltsam.

Nerd Sex Tape

Dienstag, 19. April 2011

Ok, nachdem etwa jeder zweite C-Promi sein Sex Tape im Netz wiederfinden kann, wird es wohl auch welche der nerdigen Sorte geben. Wie so ein Video der Marke “Nerdy pillow talk” aussehen könnte und welche Gadgets dabei zum Einsatz kommen, haben sich die Leute von Megasteakman anscheinend schon länger überlegt und deshalb ein Video gedreht. Mit viel Humor, zwar nicht immer an der richtigen Stelle für meinen Geschmack, und einigen lustigen Anspielungen auf verschiedene Fandoms wird eine bunte Mischung aus einigen möglichen Nerd Sex Tapes geboten. Der Großteil der gleich folgenden 2:36 sind ziemlich harmlos, wenn man nicht gerade die Boxen auf der Arbeit laut aufdreht – so manche Äußerung im Video würde sicherlich den einen oder anderen Kollegen erschrecken. Wer bisher immer dachte, dass Jessica Rabbit sich wohl sehr gut für so ein Video eignen könnte, wird hier leider übel überrascht. Ohne Hintergedanken wünsche ich nun viel Spaß mit dem Video. (weiterlesen …)

Deutsche Superheldin im Kampf gegen Herpes

Donnerstag, 31. März 2011

Jetzt, da die Superheldenwelle in großen Schritten ihrem Ende entgegenläuft, springen die deutschen Werbefritzen auch auf diesen Zug und versuchen so ihr Glück zu machen. Ob man jetzt unbedingt Superhelden und 70er Filmeffekte zu einem Werbefilm für ein Herpesmittel kombinieren musste ist mehr als fraglich, doch besitzt dieses Filmchen einen gewissen Charme. Gut, besser als in die Kategorie “Trash” würde ich die ganze Aktion nun nicht einordnen, doch das ist schon deutlich besser als die meisten Werbeclips verdienen. Zum Film selber: Ein Date zwischen (Hard)Cora Schumacher und Markus Schenkenberg – ihr merkt, man hat sich richtig Mühe gemacht besonders trashig zu wirken – wird vom grünen Herpesmonster unterbrochen, bis die Superheldin “Herpotherm” eingreift und den Tag rettet. Abseits der trashigen Darstellung, dem lustigen Cast und der Tatsache, dass die Werbung eine Welle reitet die eigentlich schon tot ist, gibt es nicht mehr viel zu sagen. Ich erinnere aber in diesem Zusammenhang gerne an ein Zitat von Dennis welches sehr gut den gleich folgenenden Clip beschreibt: “Wenn Trash nicht nur der Müll vor deiner Haustür ist”. (weiterlesen …)

Scheiß Eltern!

Dienstag, 29. März 2011

Wer wie ich jeden Tag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, wird diese fiesen kleinen ungezogenen Kackbratzen hassen, die im Bus oder der Bahn über die Lautsprecher ihres Mobiltelefons ihre ätzenden Playlisten hören oder sich lautstark über die letzte endgeile “Galileo” Folge unterhalten. Noch schlimmer sind diese Kinder aber in Begleitung – denn Aufsicht ist etwas anderes – des Genpools dem sie entsprungen sind / ihrer “Eltern” , die meistens ebenso meine Nervenruhe stören wie ihre missratenen Kinder. Klar, man kann das Ganze auch locker sehen – wenn nicht gerade gefühlte 40° im Schatten sind und man im vollen Bus zwischen den “kräftigen” Eltern dieser Quälgeister eingezwängt wird. Dass genau diese Eltern auch das eigentliche Problem sind, ist vielen von uns ja bewusst, doch selten sieht man diese entscheidenen Momenten des epischen Versagens von jeglicher erzieherischer Maßnahme, welche die Grundlage für das folgende schlechte Verhalten der Kinder bilden. Der Tumblr Blog “My Bad Parent” hat eben diese Momente vielerorts gefunden und stellt die fotografischen Beweise zur Schau. Wer also heute ebenfalls Kinder zum Fressen gerne hat, der sollte sich zur Entspannung “My Bad Parent” geben.

In den 90ern war alles besser

Montag, 21. März 2011

Gut, das stimmt so auch nicht. Ich persönlich denke jedoch mehr positiv als negativ an die 90er zurück und habe dabei Erinnerungen an tolle Filme, Comics an jeder Ecke und die ersten Erfahrungen mit Pen & Paper Rollenspielen. Für Nerds waren die 90er eine wunderbare Zeit um eine breite Palette an Geschmäckern aufzunehmen und seine eigene Nische irgendwo zwischen Comiclesern, Rollenspielern, Goths oder Bandgeeks zu finden. Die 90er waren auch eine Dekade in der Comicverlage und Rollenspielhersteller überall vertreten waren und man Boxen von “Das Schwarze Auge” auch noch bei Karstadt kaufen konnte. “Shadowrun” eines der Spiele der 90er, was in meinen Augen ganz gut die Stimmung der damaligen Zeit einfing, wurde sogar mit einem kleinen Video beworben. Eben dieses Video habe ich die Tage wieder gesehen und möchte euch dieses “Kleinod” nicht vorenthalten, denn es zeigt auch warum die 90er nicht in allen Belangen die beste Zeit waren. Anbei gibt es noch einen Shadowrun Fanfilm – unter anderem von einem der “Blair Witch” Macher – und das geniale Lied “Dream of the 90s” aus der Show “Portlandia“. Die volle Packung 90er Retro gibt es also nach dem Klick. (weiterlesen …)