Archiv für die Kategorie ‘Sonstiges’

You’re the goddamn Batman!

Freitag, 15. Juni 2012

Wahlweise könnt ihr auch der Mann aus Stahl, die Amazonenkriegerin mit dem magischen Lasso, Asgards hammerschwingender Donnergott oder Playboy, Millionär und Mann in der Eisenrüstung sein. Wie ihr zu einer Inkarnation dieser beliebten Comichelden werden könnt? Einfach zwei Fotos von eurem Gesicht schießen und dann fix etwa 100 € auf den Tisch legen und die netten Leute bei Firebox aus London basteln eine Actionfigur mit eurem Gesicht passend zum Lieblingshelden eurer Wahl zusammen. Nach einiger Wartezeit bekommt ihr für das Geld dann eine etwa 17 cm große Figur mit eurem Kopf samt passender Friesur und Augenfarbe geliefert, welche sich bestimmt gut im Regal neben den “Originalen” macht und ordentlich Eindruck schafft bei Besuchen von befreundeten Comicfans. Wer also schon überlegt was er sich zu Weihnachten/Geburtstag/Jahrestag/bestandener Prüfung wünscht, kann sich ja jetzt schon bei Firebox umsehen und seine Fotos bereits fertigstellen. Ich wünsche viel Spaß beim späteren Spielen mit sich selber.

The Doctor Puppet on Tour

Montag, 4. Juni 2012

Bis die neuen Folgen der dritten “Doctor Who” Staffel mit Matt Smith, Karen Gillan und Arthur Darvill über die britischen Bildschirme flimmern werden vergeht noch einiges an Zeit. Als Fan der Serie ist das natürlich eine lange Durststrecke, wenn man mal überlegt, dass die Ausstrahlung der Weihnachtsfolge “The Doctor, The Widow And The Wardrobe” mit Bill Bailey in der Gastrolle schon mehr als fünf Monate zurückliegt. Was soll man da bloß tun? Sämtliche Folgen nochmal schauen ist da schon eine gute Idee, aber schauen wir uns die nicht jedes Jahr aufs Neue an? Hmm… stimmt schon, also muss da was anderes gefunden werden. Alisa Stern hat für sich eine sehr schöne Lösung gefunden. Sie hat sich ihren eigenen Matt Smith Doctor gebaut und begleitet ihn nun als Campanion auf seinen alltäglichen Abenteuern in New York. Diese tollen Momente behalten sie aber nicht für sich, sondern teilen sie in Form von Fotos mit allen Fans da draußen auf ihrem eigenen Tumblr Blog namens The Doctor Puppet. Die Aktion erinnert mich sehr an die “Stormtroopers 365” Bilderserie des “Star Wars” Fans Stéfan, die am 4. April 2010 nach 365 Tagen ihr Ende gefunden hat. Zwar fehlen Alisas Bildern noch die amüsanten Momente, aber ich glaube, dass diese früher oder später folgen werden. Dennoch sind die bisherigen Bilder sehr nett anzusehen und wirken allein durch die Hintergründe sehr schön und interessant. Als kleinen Zusatz hat Alison noch ein Stop Motion Video von ihrem Doctor gedreht, dass es jetzt nach dem Klick zu sehen gibt. Viel Spaß! (weiterlesen …)

Sound / Chair

Freitag, 11. Mai 2012

Eine Sekunde lang ertönt ein Geräusch, welches klingt wie schlecht abgeschirmte Boxen auf Radioempfang, an dem Matthew Plummer-Fernandez jedoch einige Zeit geforscht hat und nun endlich gefunden hat. 719 Versuche hat es gebraucht bis der Künstler/Designer/Ingenieur aus England genau das passende Geräusch – besser gesagt die genau passende Wellenform davon – entdeckte um die Welt des Hörens mit der Ebene des Stofflichen zu verbinden. Sein Werk Sound/Chair zeigt wie die Wellenform eines Geräusches in der echten Welt aussehen könnte, wenn sie greifbar wäre für uns. Ganz konkret hat Matthew ein Geräusch erstellt, welches einen Sessel darstellt wenn man seine Frequenz gegen die Zeit auf ein Volumen berechnet. Neben diesem, wie ich finde, sehr außergwöhnlichen und dennoch sehr greifbaren Werk hat Matthew Plummer-Fernandez noch einige andere Werke in seinem Repertoire welche dieser Neuen Ästhethik zugeordnet werden können, die so elegant moderne Artefakte aus dem Bereich High-Tech und Kunst schafft und so Digitales greifbar(er) macht.

If Social Media would have been invented in the 80′s

Montag, 16. April 2012

Facebook, Twitter, Tumblr und wie sie alle heißen sind aus unserem Alltag schon fast gar nicht mehr wegzudenken. So schnell wie sie den Einzug in unser Leben gehalten haben, so schnell sind wir fast durch alle Reihen hinweg auf diese Züge aufgesprungen und das ohne Rücksicht auf Verluste, vor allem in Hinsicht auf die Privatsphäre. Warum auch? In der heutigen Zeit ist das Mitteilungsbedürfnis größer denn je, da 140 Zeichen schon ausreichen, um fast jeden Gehirnfurz in die Weiten des Netzes zu jagen. Ob man das gut findet oder nicht muss jeder für sich selber wissen. Ich für meinen Teil hab mich mit den Nachteilen, wie die menschlichen Amazonbots, die unzähligen und vor allem recht peinlichen Ich-steh-vor-dem-Spiegel-und-knipse-mich-selber-Fotos, zig unnütze Offenbarungen von Geheimnissen und anderen privaten Infos und Gedanken, Ansammlungen von Videos in denen sich angetrunkene Teenies und andere schwache Kleingeister bis aufs Übelste blamieren, Koalas süß vor sich hinniesen oder Katzen auf Roombas durch die Wohnung fahren, abgefunden und freue mich umso mehr darüber was die Vorteile mir in den letzten Jahren gebracht haben – neue Kontakte und man höre und staune auch neue Freunde. Ohne Facebook, Twitter und Co hätten wir seit letztem Jahr nicht so zahlreiche Gäste im Podcast begrüßen dürfen und viel wichtiger ich… ehm das Team wäre jetzt immer noch ein Duo auf der Suche nach helfenden Händen und einer süßen Stimme für Zwischendurch. Social Media in all seiner Hülle und Fülle ist sowohl Fluch als auch Segen. Für den einen ist es sehr wichtig der Welt zu verkünden, dass er gerade mit seiner Freundin auf der Couch kuschelt, weil es für ihn kein Gehemnis ist, sondern vielmehr ein erfreulicher Moment, den er gerne mit jedem teilen will. Der andere verkündet neben der Neuigkeit was er jetzt auf sein Butterbrot schmiert die unschöne Nachricht, dass es ihm in letzter Zeit nicht wirklich sehr gut geht und hofft insgeheim, dass dieser Hilferuf irgendwie von jemanden bemerkt wird. Das mag dem einen oder anderen schon zu viel des Guten sein, aber es liegt halt immer an einem selber, ob man solche Infos für sich behält oder nicht und vor allem ob man sich davon überhaupt aus der Ruhe bringen lassen muss.

Ehm… ja… jetzt hab ich den Faden nun völlig verloren und deswegen geht es wieder dahin zurück wo ich eigentlich hinwollte. Wie schon erwähnt gehören Facebook, Twitter und Co zu unserem Alltag wie das Frühstück am Morgen, aber habt ihr euch schon mal vorgestellt, wie das Ganze aussehen würde, wenn man Facebook, Twitter, Google, DrawSomething oder auch das Spiel “Angry Birds” irgendwo in den 80ern oder 90ern erfunden hätte? Nein? Ja, dann laden wir euch nun zur kleinen Zeitreise ein, denn Squirrel Monkey hat sich diese Frage gestellt und seine 8-Bit Visionen mit viel Liebe zum Detail auch direkt als Video umgesetzt. Das schreit förmlich nach einem riesigen Retrotouch und den haben die gleich folgenden Videos auch inne. Daher steigt in unseren DeLorean und lasst euch entführen in die 80er und 90er. Viel Spaß dabei und ich haue in der Zeit mal ein neues Statusupdate raus. (weiterlesen …)

Entspannen mit den Daleks

Freitag, 6. April 2012

Was machen die fiesen Daleks eigentlich, wenn sie nicht den Doctor exterminieren wollen? Laut Peter Serafinowicz und BBC Radio 6 haben sich sie Blechbüchsen aus den Weiten des Universums eine neue Spezialität zugelegt, mit der man nebenbei auch noch etwas Kleingeld für diverse Abenteuer generieren kann. Dank einem Moment fast menschlicher Genialität haben die Daleks eine Reihe von New Age Entspannungs-Tapes aufgenommen. Mit ihren sanften Stimmen und dem beruhigenden Klang ihrer Verzerrer möchten sie uns Menschen helfen unseren Stress abzubauen, oder zu exterminieren wie man als Dalek so schön sagt. Wer also die Feiertage lernend verbringt oder demnächst einige große Aufgaben vor sich hat, sollte doch sicherlich einmal in den gleich folgenden Ausschnitt aus einem ihrer Tapes reinhören, um zu überprüfen ob sich eine Anschaffung des ganzen Sets vielleicht lohnt. Und jetzt alle, EXTERMINATE eh AUSATMEN! (weiterlesen …)

The Most Useless Machine Ever!

Mittwoch, 28. März 2012

Es gibt Dinge, die verändern die Welt. Andere Dinge verbessern sie einfach nur und manche Dinge… naja manche Dinge machen einfach nichts. Nichts Neues, nichts Anderes, nichts Sinnvolles. Einfach nichts. Aber: Jeder sollte eins dieser nutzlosen Dinge besitzen. Seit einigen Jahren baut die The Frivolous Engineering Company Inc. nun Maschinen, die definitiv in die letzte Kategorie fallen. Maschinen, die einfach nichts machen und dass in verschiedenen Variationen! Große Maschinen, die nichts machen. Kleine Maschinen, die nichts machen. Bunte Maschinen, die nichts machen. Hauptsache sie machen nichts. Es gibt sie aus Metall. Es gibt auch welche aus Holz. Sogar aus Lego hat jemand eine solche Maschine, der The Frivolous Engineering Company Inc. nachgebaut. Was sie macht? Natürlich nichts! Einfach unfassbar viel nichts. Schaut euch an, wie nichts passiert und wenn ihr selbst eine haben wollt, findet ihr die Baupläne auf der offiziellen Seite der The Frivolous Engineering Company Inc.! (weiterlesen …)

Japaner lassen Mäuse rennen

Mittwoch, 21. März 2012

Auch Japaner haben Hobbys. Dazu gehören sicherlich auch aussergewöhnliche Späße, wie das Musizieren in Schulmädchenkleidung oder wildes rumfrisieren. Richtig los geht es aber erst, wenn das Thema “Technik” ins Spiel kommt. Es ist ja nun allgemein bekannt, dass im gesamten asiatischen Raum eine gewisse Affinität zu Videospielen und generell technischen Spielereien vorherrscht. So wundert es nicht, dass vor allem in diesem Gebiet Jahr für Jahr Wettbewerbe veranstaltet und Rekorde aufgestellt werden. So auch, wenn es um “Micromouses” geht. Kleine – einer Maus ähnelnde – Roboter, deren einziger Existenzgrund ist, kleine oder auch größere Labyrinthe in schnellstmöglicher Zeit zu durchlaufen. Hierzu werden sie während einer Lernphase auf Erkundungstour in den Irrgarten geschickt, errechnen daraus den schnellstmöglichen Weg und düsen dann im eigentlichen Durchlauf – sofern alles funktioniert wie es soll – in Bestzeit von Start zu Ziel.
Entwickelt hat sich dieser “Sport” aus ersten Robotikgehversuchen in den 1970er Jahren und wurde – wie soll es auch anders sein – in Japan vor einigen Jahren auf die Spitze getrieben: Statt 16×16 Zellen großen Labyrinthen wird auf 32×32 Zellen großen Spielflächen herumgeirrt. Der 2011 aufgestellte Rekord liegt bei 4 Sekunden! Aber seht selbst. (weiterlesen …)

The Art of Kim Pimmel

Freitag, 2. März 2012

Der Mann mit dem so ungünstig klingenden Namen ist Experience Designer für Adobe XDCE, Fotograf, DJ und und erstellt wunderbare Videos. Mit viel technischer Spielerei schafft er es, aus Seife, Eisenoxid, Magneten, Plattenspielern und Lichtmalerei unglaublich schöne und so wahrscheinlich nie gesehene Bilder auf Film zu bannen. Im ersten Moment wirken viele seiner Arbeiten so als seien sie am Computer und mit Hilfe teurer 3d Software entstanden, doch sie sind es nicht. Die ungewöhnliche Perspektive und der Einsatz von Stop Motion und Zeitraffer-Aufnahmen, kombiniert mit einem Auge für Farbe und Design machen die oft alltäglichen Abläufe auf kleinster Ebene zu etwas ganz Speziellen. Nach dem Klick habe ich eine kleine Auswahl seiner Videos zusammengestellt die mir am besten gefallen haben. Mehr Videos von Kim Pimmel findet ihr auf seiner Vimeo-Seite und mehr Infos von ihm selber und über seine Arbeit könnt ihr per Twitter erhalten. (weiterlesen …)

Schwedisch kochen für Anfänger

Mittwoch, 22. Februar 2012

Kochkurse im Fernsehen, wer kennt sie nicht. Doch die Zeit von Lafer und Konsorten mit klassischen Kochsendungen ist spätestens seit Tim Maelzers Erfolg vorbei. Heute regiert das Internet und auch hier finden sich diverse mehr oder weniger erfolgreiche Kochsendungen. Neben den “seriösen” Vertretern bei denen das Kochen und die Zubereitung allerlei schmackhafter Leckereien im Vordergrund steht, gibt es aber auch die skurileren Vertreter der internationalen Küche. Die Kanadier von “Epic Meal Time” mit ihren Essenskreationen zwischen Hunger und Brechreiz sind sicher dem ein oder anderen bekannt, ist ihr Erfolg doch mittlerweile auch – YouTube sei Dank – weit über die nationalen (Geschmacks-)Grenzen bekannt.
Aber nicht nur in Kanada wird extrem gekocht. Auch im Land des extremen Metals und des extremen Fertigmöbels muss das Essen natürlich passend zubereitet werden. Und damit auch der Rest der Welt erfährt, wie man Köttbullar richtig zubereitet, haben sich eine Hand voll Zeitgenossen zusammengerafft und die “Regular Ordinary Swedish Meal Time” gegründet.

Also: Guten Appetit und don’t forget your PreDinner Snack! (weiterlesen …)

Einsamer Japaner Südkoreaner slappt was das Zeug hält

Montag, 20. Februar 2012

Nachdem Paul mit seinen beiden Teilen seiner Serie über “Einsame Japaner” ein paar Kuriositäten aus Fernost hier präsentiert hat, bin ich nun an der Reihe diese ein wenig zu erweitern. Leider muss ich auch direkt den Titel der Serie ein wenig anpassen, denn heute kommt der WTF-Moment nicht aus dem Land der untergehenden Sonne, sondern aus Südkorea und um genauer zu sein aus der Hauptstadt Seoul. Von dort aus sorgt Musiker Hyunmo Kim für viel Aufsehen, dass uns hier vor allem durch seinen YouTube Channel erreicht. Unter seinem Künstlernamen H.J.Freaks veröffentlicht er dort in unregelmäßigen Abständen Videos von sich, wo er mit Covern von J-Pop und Anime Songs sein Können am Bass unter Beweis stellt und durchaus für bleibenden Eindruck sorgt. Das liegt zum Teil an seinen beeindruckenden Slap- und Spielkünsten, wobei die meisten Leute durch was total Anderes auf seine Videos aufmerksam werden. Musikbanausen halt. Denn H.J.Freaks spielt nicht nur die Songs einfach perfekt Note für Note runter, nein er trägt dabei Frauenkleider oder Frauenunterwäsche und hüpft tanzend durchs Zimmer oder posiert extra für die Zuschauer und streckt seinen Hintern in Richtung Kamera. Zum Glück zensiert er seine Videos für YouTube und stellt sie teilweise dort auch mit einer Altersbeschränkung online. Somit sollte man nicht unbedingt eingelogged sein, wenn man sich die Videos gibt. Wer dann dennoch mehr sehen will kann den Schritt ja wagen und schauen was der ab 18 Content so hergibt oder folgt den Links in den Videobeschreibungen zu den unzensierten Versionen. Ich für meinen Teil will gar nicht wissen, was man da so zu sehen bekommt und ich will auch keine Nacherzählungen von euch hören. Wer sich das antun will soll es ruhig tun, aber ich will nichts davon erfahren. Vielen Dank dafür. Eins muss man ihm trotz seinem seltsamen Faible fürs Verkleiden jedoch lassen. Er hat wirklich was drauf am Bass und dafür Hut ab. So und nun entlasse ich euch auch in die kuriose Welt des H.J.Freaks – The Rated-R Super-Stupid Bassist! Viel Spaß dabei und keine Beschwerden hier. Ich habe euch gewarnt! (weiterlesen …)