Archiv für die Kategorie ‘Musik’

Wenn der Teufel dreimal klingelt

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Bereits letzte Woche bin ich in meinem kleinen Beitrag auf eine extremere Richtung des Metal eingegangen. Sicherlich kennt auch der ein oder andere das sehr sehr alte Musikvideo der Black-Metal-Institution Immortal zum Song “Call Of The Wintermoon”. Unfreiweillig komisch stapfen die Kameraden mit Fackeln und Magierrobe durch Schnee und Wald. Internet seit Dank gab es auch nicht nur eine Parodie auf dieses Video. Meinen Favoriten findet ihr neben dem – wegen des WTF-Faktors – durchaus als Pflichtprogramm anzusehenden Originalvideos. Darüber hinaus sind mir in den letzten Tagen wieder Videos einer… nennen wir es mal “Band” über den virtuellen Weg gelaufen, die eindeutig die Affinität eben dieser Kapelle namens The Black Satans zum besagtem Immortal Musikvideo belegen. Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass hier absolut nichts unfreiwillig ist. Vorhang auf, Bühne frei für die ultra-truesten Black-Metal-Tanzmoves aller Zeiten! Spot an für The Black Satans mit true Norwegian Black Metal from Sweden! (weiterlesen …)

King Diamond: The Puppet Master

Mittwoch, 30. November 2011

Es gibt eine CD, die ich regelmässig zur Weihnachtszeit wieder auspacke. Dass es sich dabei nicht um “Hansi Hinterseers schönste Weinachts-Hits” handelt, kann sich jeder denken, der mich auch nur ansatzweise kennt. Viel mehr handelt es sich um ein Album, das eine Geschichte erzählt, die eben zu dieser dunklen Jahreszeit spielt. Und wie der Titel dieses Beitrags vermuten lässt, handelt es sich um das 2003 erschienene Album “The Puppet Master” von King Diamond. Alle Jahre wieder höre ich mir gerne diese Geschichte um die untoten Puppen des düsteren “Puppet Masters” im winterlichen Budapest an.
Als kleines Bonus-Feature gibt es ein Video, das den “King” in seinen Gemächern zeigt, wie er eben diese Geschichte nochmal in seinen eigenen Worten erzählt. Ohne Musik, nur mit Text. Und eben dieses Video hat sich ein findiger YouTube-User zu Nutzen gemacht und mit Szenen aus dem Film “The Puppet Master” (der nichts mit dem Album zu tun hat) vermengt zu einer Fan-Musik-Video-Serie verarbeitet. All das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Also lehnt euch zurück und lauscht der Geschichte des “Puppet Master”. (weiterlesen …)

Drago, Yo, You Killed Apollo!

Montag, 28. November 2011

Die Brüder Jon und Al Kaplan haben uns im letzten Jahr mit den Musicalversionen zu “Conan der Barbar” (1982), “Rambo” (1982) oder “Total Recall – Die totale Erinnerung” (1990) gleich mehrere amüsante Beispiele abgeliefert und gezeigt, dass auch kultige Actionstreifen der 80er als Musical funktionieren können. Diese Idee haben die Brüder natürlich mit weiteren Beispielen gefüttert und am Leben erhalten. Unter anderem wagten sie sogar den Schritt dieses Jahr ein komplettes Musical zu “Das Schweigen der Lämmer” (1991) auf die Beine zu stellen und in New York regelmäßig auf der Bühne zu präsentieren. Unter den gerade angespochenen neuen Musicalvarianten befinden sich heute mit “Das Phantom Kommando” (1985), “Predator” (1987) und “Terminator 2 – Tag der Abrechnung” (1991) glech drei weitere Arnold Schwarzenegger Klassiker, die zugleich den Abschluß der fünfteiligen Musicalserie um Arnie bilden. Außerdem wird nun auch endlich enthüllt, wer für die Songs seine Stimme hergegeben hat, um ihnen den finalen Schwarzenegger Touch zu verleihen. Neben “Das Ding aus einer anderen Welt” (1982), “Die rabenschwarze Nacht” (1985), “RoboCop” (1987) werden auch das Spiel “Super Mario Bros.” und die Schauspielkarriere von Sean Connery mit einer passenden Musicaleinlage versehen. Das Highlight in meinen Augen eh… Ohren ist heute aber das namensgebende Stück “Drago, Yo, You Killed Apollo!” aus dem Film “Rocky IV – Der Kampf des Jahrhunderts” (1985). Ähnlich wie es schon bei “Crom!” aus “Conan der Barbar” (1982) der Fall war, sorgt dieser für leichtes Schmunzeln, wenn man die Hauptcharaktere des Film mit vollem Einsatz ihre Parts singen hört. Dass sich die Zeile “Drago, Yo, You Killed Apollo!” dann noch nach wenigen Sekunden ins Hirn reinmeißelt und man danach mit einem Ohrwurm im Kopf einfach so stehengelassen wird, macht das Ganze umso besser. Wir wünschen viel Spaß und nicht vergessen: Drago, Yo, You Killed Apollo! (weiterlesen …)

Babbel-Net Podcast #68 – That’s what Annasaid!

Mittwoch, 23. November 2011

Le Internet Medley

Freitag, 11. November 2011

Mit Internet Memes ist sicherlich jeder von uns irgendwann mal in Kontakt gekommen. Sei es der Song “Chocolate Rain“, die pure Freude über einen Double Rainbow, das lustige Geträller des russischen Sängers Eduard Khil oder die bis in alle Ewigkeiten geloopten Melodien der Nyan Cat oder der Erinnerung, dass gerade wieder Peanut Butter Jelly Time ist. Es gibt einfach zu viele von ihnen und es werden immer mehr, sofern sich irgendein Hype um diese Schnipsel bildet. Da ist es kein Wunder, wenn man mal den Überblick verliert oder einige dieser Memes einfach verpasst. Um unser Gedächtnis in der Richtung ein wenig aufzufrischen gibt es nun ein perfektes Musikvideo dazu. The GAG Quartet, bestehend aus dem israelischen Trio Gilad Chehover, Guy Bernfeld und Or Paz, hat nun gemeinsam mit der Hilfe von Musiker, Komponisten und Produzent Eyal Amir, der vor einigen Tagen zusammen mit Sängerin Tammy Scheffer und dem Dream Theater Keyboarder Jordan Rudess und ihrem Maroon 5 Cover von “Moves Like Jagger” für Aufsehen gesorgt hat, ihren ersten Song “Le Internet Medley” veröffentlicht in dem sie nicht nur hörbar, sondern auch sichtbar über 40 bekannten Internet Memes ihren Tribut zollen. Allein die Ideen den ganzen Wahnsinn des Internets in einen Song bzw. ein Musikvideo zu zwängen ist schon ein Grund einen Blick zu riskieren. Wer von euch zufällig auf der Suche nach einer neuen Webserie ist, der kann sich im selben YouTube Channel die Webserie “Ahmed & Salim” von Sugar Zaza anschauen, die mit Or Paz nicht nur ein Bandmitglied stellen, sondern auch mitgeholfen haben das Video zu realisieren. (weiterlesen …)

Zur falschen Zeit beim falschen Gig

Mittwoch, 2. November 2011

Es gibt Coverbands und es gibt Coverbands. Und dann gibt es irgendwo dazwischen noch Bands, die ein wenig aus dem Rahmen fallen. Durch ihr Auftreten oder durch ihr Können. Einer dieser fälle ist sicherlich die Band Rick K. And The Allnighters, deren Liveauftritt seit geraumer Zeit die Runde im Internet machen und das nicht wegen der Glitzerkostüme oder der klassischen Coverband-Songauswahl. Auffälliger ist da dann doch der Drummer Steve Moore, der bei der Band anderen Trommlern zeigt, wo der Frosch die Locken hat und dabei mehr als einmal sein komödiantisches Talent beweist. 2004 hat er dann auch eine eigene DVD namens “Over The Barrel” veröffentlicht, die man über seine offizielle Seite beziehen kann und spielt des Öfteren bei diversen Drummer-Festivals und Drumkliniken. Und das aus gutem Grund, aber seht selbt… (weiterlesen …)

Svavar Knútur – Live im Kulturcafé Lichtung, Köln – 07.10.2011

Sonntag, 30. Oktober 2011

Für den isländischen Troubadour Svavar Knútur war es wieder an der Zeit seine Sachen zu packen und sich nach fünf Monaten Abwesenheit auf den Weg nach Deutschland zu machen. Bei seiner 15 tägigen Reise durch deutsche, polnische und österreichische Gefilde machte er wie schon im letzten Jahr im Kulturcafé Lichtung in Köln halt, um das interessierte Publikum mit seinen Geschichten und Liedern zu unterhalten. Auch uns zog es am 07.10.2011 wieder nach Köln, um unseren Freund wiederzusehen und einige Neuigkeiten untereinander auszutauschen. Natürlich sind wir nicht mit leeren Händen aus Köln zurückgekehrt, sondern haben ein gewohnt kleines Schmankerl mitgebracht, dass wir euch nun hier präsentieren werden. Bis heute haben wir jedes von uns besuchte Konzert von Svavar aufgezeichnet und hier für euch online gestellt, damit alle, die vor Ort waren nochmal die Erinnerungen an diesen Abend hochleben lassen können oder die leider nicht kommen konnten jetzt die Chance haben zu sehen, was sie verpasst haben. Anders als die Male zuvor sind wir nun vom simplen Diktiergerät (Duisburg), Laptop samt unserem Podcastmirko (Köln) und meinem Handy (Bochum) auf meine alte Digitalkamera umgestiegen, die mittlerweile zehn Jahre auf dem Buckel hat, aber uns gute Dienste geleistet hat als wir in unserer Schulzeit noch Kurzfilme gedreht haben. Leider konnten wir von insgesamt dreizehn Songs nur zwölf aufzeichnen, da kurz vor Ende des Konzerts noch ein Raumwechsel stattgefunden hat bei dem wir nicht ganz so zügig bei der Sache waren. Damit entfällt der Song “Leipzig” bei dieser Setlist, aber wir hoffen, dass dies für euch kein Beinbruch ist und das restliche Material ausreicht, um den Abend als damaliger Besucher oder Nicht-Besucher nochmal Revue passieren zu lassen.

Wir wünschen euch nun viel Spaß mit den Momentaufnahmen von Svavar Knúturs Konzert im Kulturcafé Lichtung in Köln vom 07.10.2011. (weiterlesen …)

Gunning For Tamar machen halt auf der “German Treasure Island”

Montag, 24. Oktober 2011

Kaum haben Spring Offensive Deutschland in der ersten Woche ihrer ersten Deutschland Tour erobert, legt schon das nächste Schiff aus Oxford an der deutschen Schatzinsel an, um selbiges zu tun. Die Besatzung besteht aus der Band Gunning For Tamar, die nicht nur aus derselben Stadt wie Spring Offensive kommt, sondern auch mit ihnen befreundet ist. Gemeinsam mit Burn The Fleet im Schlepptau begeben sie sich für acht Tage auf Tour und steuern dabei Städte wie Köln, Aachen und Mainz an. Auch wenn es die Band erst seit Anfang 2010 gibt, haben sie es mit viel Einsatz ihrer Ellenbogen geschafft sich in der englischen Musikszene bemerkbar zu machen. So wählte NME (New Musical Express) ihren Song “The Organs.The Senses.The Muscles.The Memories” 2010 zum Breakthrough Track Of The Week, der Lediglich nur auf einer Split EP mit der Band Phantom Theory zu finden ist. Mit ihrer ersten eigenen Single “German Treasure Island”, die im Mai diesen Jahres auf der EP “Deaf Cow Motel” erschien, landeten sie prompt bei Rock Sound, Scuzz TV, NME TV und bei den Radiosendern XFM und BBC 6 als auch auf Radiosendern in Kanada und Neuseeland. Außerdem wurden sie auch wie ihre Kollegen von Spring Offensive bei BBC Introducing gefeatured. Mit positiven Kritiken geehrt und viel Wind in den Segeln geht es heute in Köln für den flotten Vierer aus Oxford endlich los auf die deutschen Bühnen, um zu zeigen, ob der bisherige Erfolg auch hier fortgesetzt werden kann. Dennis B., Rebecca und mich hat die Band schon allein durch ihre veröffentlichten Songs “Bonfires” und “German Treasure Island” überzeugt, die ihr euch nach dem Klick als Video zu Gemüte führen könnt. Die Mischung aus Post-Rock und Post-Hardcore mit Hang zu melodiösen und gefühlvollen Momenten und Brüchen und einer charismatischen Stimme jenseits der Genre typischen Gröl- und Schreiattacken am Mirko, weckt auf jeden Fall Interesse und macht Lust auf all das, was von dieser Band in Zukunft noch kommen mag. Wer in den nächsten acht Tagen Zeit und Lust hat, einer Band bei ihren allerersten Auftritten in Deutschland zu beobachten, sollte zusehen die einmalige Chance zu nutzen und eins der Konzerte besuchen. Wir wünschen euch an dieser Stelle viel Spaß vor Ort und Joe, Dan, D’Arcy und Ben selbigen auf dieser Tour.

24.10.2011: Aetherblissement (Köln)
25.10.2011: Musikbunker (Aachen)
27.10.2011: Wohnwelt (Wunstorf)
29.10.2011: Exil (Neustadt)
30.10.2011: Haus Mainusch (Mainz)
31.10.2011: Vortex (Siegen)
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Collapse Under The Empire – Shoulders & Giants (Album-Review)

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Collapse Under The Empire  – der Name weckt Träume von epischer Breite, Aufstieg und Fall, Macht und Herrlichkeit und grandioser Musik. Wann immer ich Bands mit Namen dieser Art kennenlerne steigt meine Hemmschwelle rapide an, überhaupt auch nur die CD anzuspielen. Viel zu oft sind Bandnamen dieser Art Ideen ohne Inhalt, Form ohne Bedeutung und leiten mich auf eine falsche Fährte. An Collapse Under The Empire bin ich daher mit Vorsicht herangetetreten. Glücklicherweise haben sich meine Bedenken nach dem ersten Hören jedoch verflüchtigt und ich bin auf eine tolle neue Band gestoßen. Das Album “Shoulders & Giants” erscheint am 21. Oktober und ist für Post-Rock Fans ein guter Tipp. (weiterlesen …)

M is for Metal

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Die “Muppet Show”, wer kennt sie nicht?! Viele Jahrzehnte lang sorgten Jim Hensons drollige Monsterpuppen für Unterhaltung und hat nicht nur ein Mal Größen des Film- und Musikbusiness in ihrer Show zu Gast. Dass darunter auch die ein oder andere Metal-Größe dabei war, ist sicherlich auch bekannt. Unter anderem finden sich in den Tiefen des Muppet-Archivs eine großartige Cover-Version von Black Sabbaths “Paranoid”, das Ozzy Osbourne mit Miss Piggy zusammen gespielt hat oder der unten zu sehende Auftritt von Alice Cooper von 1978.
Welche brutale, bösartige und harte Adern in den Stoffwesen schlummern, haben erst diverse Metal-Heads in dem ein oder anderen Fan-Video zu Tage geführt.
Ein paar dieser Perlen möchte ich euch nicht vorenthalten. (weiterlesen …)