Archiv für die Kategorie ‘Filme & Serien’

Weihnachten in Schwarz-Weiß – Teil 2

Samstag, 24. Dezember 2011

Ach ist das nicht herrlich? Man sitzt mit der Familie, seinen Lieben und eventuell auch Freunden zusammen und wartet gemeinsam auf die große Bescherung, während im Flimmerkasten wieder das alte Leid, bestehend aus einem langweiligen, peinlichen, humorlosen und einfach uninteressanten TV Programm, vor sich hinläuft. Wer da keine Alternative parat hat schaut dabei sehr schnell in die Röhre und behält dieses Fest nicht so positiv in Erinnerung. Damit dass nicht passiert wollen wir euch, wie schon im letzten Jahr, auch heute ein schönes “Weihnachten in Schwarz-Weiß” anbieten. Auf dem diesjährigen schwarz-weißen Programmzettel stehen die Weihnachtsklassiker “The Shop Around The Corner” (1940) mit James Stewart und Margaret Sullavan; “Christmas In Connecticut” (1945) mit Barbara Stanwyck, Dennis Morgan und Sydney Greenstreet und “The Bishop’s Wife” (1947) mit Cary Grant, Loretta Young und David Niven. Dazu gesellt sich noch eine kleine Auswahl an Filmen die zur Weihnachtszeit spielen, aber nicht unbedingt den Status des Klassikers inne haben. “The Man Who Came To Dinner” (1942) mit Bette Davis, Monty Woolley und Ann Sheridan; “The Cheaters” (1945) mit Joseph Schildkraut und Billie Burke, “Bush Christmas” (1947) mit Chips Rafferty, John Fernside und Helen Grieve, “Holiday Affair” (1949) mit Robert Mitchum, Janet Leigh und Wendell Corey und “Scrooge” (1951) mit Alastair Sim, Mervyn Johns und Hermione Baddeley. Ein wenig Farbe darf trotz des schwarz-weißen Sendeplans am Weihnachtsfest nicht fehlen und so lassen wir mit dem TV Spezial der Augsburger Puppenkiste “Wir warten auf’s Christkind” aus dem Jahre 1979 nicht nur die Puppen tanzen, sondern zeigen zudem, dass Humphrey Bogart, Aldo Ray und Peter Ustinov sowohl in Englisch als auch Deutsch keine Engel sind oder doch? Zusammen mit Joan Bennett und meinem Sherlock Holmes Darsteller Basil Rathbone stehen sie in den Hauptrollen einer meiner absoluten Lieblingsfilme “We’re No Angels” (1955), den ich mir Jahr für Jahr aufs Neue anschaue.
Damit wären wir auch schon durch mit unserem Weihnachtsprogramm für das auslaufende Jahr 2011. Wir wünschen euch viel Spaß beim Schauen und natürlich ein frohes Weihnachtsfest. (weiterlesen …)

Springfield Punx

Montag, 19. Dezember 2011

Seit 1989 treiben “Die Simpsons” ihr Unwesen in einem regelmässigen Fernsehformat auf den Bildschirmen in aller Welt. Schon relativ früh haben sind auch Prominente auf den gelben Zug aufgesprungen und haben kleine Gastauftritte in der Serie beigesteuert. Und so einige große Namen waren in Bild und Ton dabei. Aber ging es euch nicht auch hier und da mal so, dass ihr euch gedacht habt “Hey! Meinen Lieblingsstar würde ich da auch gerne mal sehen”? Das hat sich auf jeden Fall im Jahr 2008 der Zeichner und Designer Dean T. Fraser aus Kanada. Und wenn man schon mal ein wenig mit Stift und Zeichenbrett umgehen kann, warum dann nicht auch das Ganze einfach umsetzen? Also blicken wir heute mal ein wenig über den Blog-Tellerrand und in den Blog Springfield Punx von eben selbigem Dean T. Fraser, in dem er seinen Lieblings-Superhelden, -musikern, -sportlern und -serienhelden den typisch gelben Simpsons-Look verpasst. Die Palette reicht da von diversen Marvel und DC Berühmtheiten über Basketballer bis hin zu Figuren aus den Serien “Doctor Who” oder “The Big Bang Theory“. Teilweise erscheinen diese auch in Wochen-Serien, wie zum Beispiel kürzlich der “Arkham City”-Woche, in der täglich ein neuer Batman-Rivale veröffentlich wurde. Und weil es mittlerweile so unglaublich viele Springfield Punx gibt, hab ich euch mal eine kleine Auswahl ausgesucht, die mit Sicherheit Lust auf mehr macht. Und als kleinen Bonus gibt Dean auf seiner Seite auch einen Einblick, wie man im Simpsons-Stil zeichnet. (weiterlesen …)

30 Minuten oder weniger (Podcast: Film-Review)

Samstag, 17. Dezember 2011

Vor zwei Jahren legte Ruben Fleischer mit der Komödie “Zombieland” sein Regiedebüt auf der großen Leinwand hin und übertraf mit eingespielten 102 Millionen Dollar den bis dahin erfolgreichsten Zombiefilm dem Remake von “Dawn Of The Dead”. Seit dem 24.11.2011 setzt Fleischer zum zweiten großen Sprung in den deutschen Kinos an und verlässt dafür die von Zombies verseuchten Städte, während er dabei Jesse Eisenberg (Zombieland, Adventureland, The Social Network) mit sich zerrt. Gemeinsam stürzen sie sich in die Actionkomödie “30 Minuten oder weniger” und was für ein Spektakel die beiden dieses Mal aufziehen erfahrt ihr nach dem Klick! (weiterlesen …)

Lyndsy Fonseca isst ein Eis

Montag, 12. Dezember 2011

Die Schauspielerin Lyndsy Fonseca sollte vor allem denjenigen ein Begriff sein, die letztes Jahr die Comicverfilmung von “Kick-Ass” gesehen haben, denn dort spielte sie die Freundin des Ärsche tretenden Dave Lizewski, Katie Deauxma. Aber auch zahlreiche Serienjunkies könnten die Dame bereits seit Jahren unbewusst kennen, denn seit 2005 hört sie sich brav als Tochter eines gewissen Ted Mosby die Geschichte an, wie er ihre Mutter kennengelernt hat. Mittlerweile ist sie Teil des Hauptcasts der Serie “Nikita” und ist auch dem Künstlers Tyler Shields aufgefallen, der sie zu mehreren Photoshoots eingeladen und zudem das gleich folgende Video geschossen hat. Ähnlich wie schon letztes Jahr bei Hayden Panettiere (Malcom Mittendrin, Heroes) oder Zachary Quinto (Heroes, Star Trek, American Horror Story) setzt Shields auch hier wieder auf eine Zeitlupe und zeigt uns wie Lyndsy Fonseca langsam und naja mehr oder minder genüsslich ein Eis isst. Also nichts Besonderes, dass man unbedingt gesehen haben muss. Da letztes Jahr trotzdem viele Leute da draußen sich den Post angeschaut und verbreitet haben, folgt nun nach “Hayden Panettiere macht eine Flasche Champagner auf” “Lyndsy Fonseca isst ein Eis” und wir wünschen allen Interessierten viel Spaß mit dieser speziellen Zeitlupe. (weiterlesen …)

Das ist der Tag…

Freitag, 9. Dezember 2011

von dem ihr noch euern Enkelkindern erzählen werdet. So lautet der Titel den Gregor Weichbrodt und Grischa Stanjek für ihre Semesterarbeit im Studiengang Kommunikationsdesign an der HTW Berlin ausgewählt haben. Hinter diesem Titel verbirgt sich ein ganz perfides Machwerk, was jedoch nicht die Schuld der beiden Ersteller dieses Werks ist, sondern ganz allein auf dem Mist von Heidi Klümpchen und Kollegen basiert. Die beiden Studenten haben in ihrer Arbeit für das zweite Semester die Pro7-Fernsehshow “Germany’s Next Topmodel 2011 – Das Finale” fein säuberlich transkripiert und in Dramenform gebracht. Verpackt in einen gelben Einband, ähnelt es den beliebten Reclamheften und verstärkt damit noch die Absurdität des Inhalts. Auf etwa 120 Seiten entfaltet sich das ganze Panorama gesellschaftlichen und medialen Schwachsinns, für den Heidi Klums Fleischbeschau stellvertretend ausgesucht wurde und sich leider auch wunderbar anbietet. Wer Interesse verspürt Heidi Klum in Dramenform zu erleben ist dazu herzlich eingeladen und kann online im Werk schmökern. Ich für meinen Teil bin schwer begeistert von dieser Mischung aus Schwachsinn und gelungener Präsentation.

Marvel’s The Avengers Trailer – Sweded

Montag, 5. Dezember 2011

Der Trailer zu “Marvel’s The Avengers” sollte mittlerweile die große Runde gemacht und bei dem einen oder anderen die Vorfreude auf Mai 2012 verstärkt haben. Das vermutliche Spektakel mit Iron Man, Captain America, Thor, Hulk, Hawkeye, Black Widow, Maria Hill und Nick Fury kommt schon in den wenigen Szenen des ersten Trailers mit einer Menge von Effekten daher, die im finalen Film nur so nacheinander abgefeuert werden. Dass man auf diese Effektorgien auch vollkommen verzichten kann zeigt uns Bryan Harley und seine Kollegen mit der sweded Version des Trailers. Sweded? Der Begriff “sweded” stammt aus dem Film “Abgedreht” (2008) und steht für Kurzfilme, die die Handlung bestehender und meist bekannter Filme zusammenfassen und das mit einem sehr geringen oder überhaupt keinem Budget. Genau dies hat Harley (Thor) im Fall des “Marvel’s The Avengers” Trailers getan und dabei versucht so gut es ging jede Szene 1 zu 1 mit Kartons, Perücken, Spielzeugautos, echtem Feuer, summen des Soundtracks und mehr umzusetzen. So billig diese Art von Filmen auch aussehen, muss man schon zugeben, dass die Idee und auch die Umsetzungen recht interessant und einen doch unterhalten können. Vor allem wenn man die Originale kennt, kann man sich bei diesen Versionen bekannter Filme das Schmunzeln stellenweise nicht verkneifen. Neben dem angesprochenen Trailer und einem Vergleich zwischen dem Original und der sweded Fassung, gibt es gleich noch als Beispiel eine sweded Variante von “Rocketeer” (1991) zu sehen für die auch Hayley zuständig war. Wir wünschen euch viel Spaß beim Schauen und sind gespannt, ob künftig mehr sweded Filme den Einzug in unseren Blog halten. Interessant sind diese Werke allemal. (weiterlesen …)

Batman: Year One (Podcast: Film-Review)

Samstag, 3. Dezember 2011

Frank Miller war einmal eine echte Größe im Comicbereich. Nach seinen letzten Äußerungen bezüglich der “Occupy Wallstreet” Bewegung hat er jedoch nicht nur in Comickreisen massiv an Ansehen verloren. Sein Comic “Holy Terror” ist gelinde gesagt auch nur noch ein Schatten von dem was Miller einmal ausmachte als Künstler. “Batman: Year One” war und ist immer noch ein Meilenstein von Miller und prägte die späteren Batman Titel wie kaum eine andere Geschichte. Warner Bros. Animation hat nun einen animierten Film herausgebracht, der auf eben dieser Geschichte basiert. (weiterlesen …)

Robin’s Big Date

Freitag, 2. Dezember 2011

Für kostümierte Recken ist es recht selten, dass sie außerhalb ihrer edlen Mitstreiter für das Gute und Gerechte daten. Wenn Batmans Sidekick Robin dann mal ein Date mit einer hübschen Dame hat, die ihre Unterwäsche nicht für jeden sichtbar trägt, sollte man annehmen, dass ihm der Mitternachtsdetektiv auch genügend Freiraum lässt. Pustekuchen, wie sich im gleich folgenden Video zeigt. Erstmal klinkt sich der Dunkle Ritter wunderbar unkollegial in das Date seines kleines Rotkelchens ein und beginnt dann auch noch damit die besagte Dame dämlich anzugraben. Boy Wonder ist mal wieder zu unterwürfig um seinem Mentor zu zeigen wo der Pfeffer wächst, doch es wird noch schlimmer für die beiden Maskenträger bei diesem merkwürdigen Date. Das folgende Video ist eine etwa sieben Minuten lange Parodie mit Sam Rockwell als Batman, Justin Long als Robin und Callie Thorn als das Date des Abends, welches 2005 auf dem Fantasia Film Festival gezeigt wurde. (weiterlesen …)

King Diamond: The Puppet Master

Mittwoch, 30. November 2011

Es gibt eine CD, die ich regelmässig zur Weihnachtszeit wieder auspacke. Dass es sich dabei nicht um “Hansi Hinterseers schönste Weinachts-Hits” handelt, kann sich jeder denken, der mich auch nur ansatzweise kennt. Viel mehr handelt es sich um ein Album, das eine Geschichte erzählt, die eben zu dieser dunklen Jahreszeit spielt. Und wie der Titel dieses Beitrags vermuten lässt, handelt es sich um das 2003 erschienene Album “The Puppet Master” von King Diamond. Alle Jahre wieder höre ich mir gerne diese Geschichte um die untoten Puppen des düsteren “Puppet Masters” im winterlichen Budapest an.
Als kleines Bonus-Feature gibt es ein Video, das den “King” in seinen Gemächern zeigt, wie er eben diese Geschichte nochmal in seinen eigenen Worten erzählt. Ohne Musik, nur mit Text. Und eben dieses Video hat sich ein findiger YouTube-User zu Nutzen gemacht und mit Szenen aus dem Film “The Puppet Master” (der nichts mit dem Album zu tun hat) vermengt zu einer Fan-Musik-Video-Serie verarbeitet. All das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Also lehnt euch zurück und lauscht der Geschichte des “Puppet Master”. (weiterlesen …)

Drago, Yo, You Killed Apollo!

Montag, 28. November 2011

Die Brüder Jon und Al Kaplan haben uns im letzten Jahr mit den Musicalversionen zu “Conan der Barbar” (1982), “Rambo” (1982) oder “Total Recall – Die totale Erinnerung” (1990) gleich mehrere amüsante Beispiele abgeliefert und gezeigt, dass auch kultige Actionstreifen der 80er als Musical funktionieren können. Diese Idee haben die Brüder natürlich mit weiteren Beispielen gefüttert und am Leben erhalten. Unter anderem wagten sie sogar den Schritt dieses Jahr ein komplettes Musical zu “Das Schweigen der Lämmer” (1991) auf die Beine zu stellen und in New York regelmäßig auf der Bühne zu präsentieren. Unter den gerade angespochenen neuen Musicalvarianten befinden sich heute mit “Das Phantom Kommando” (1985), “Predator” (1987) und “Terminator 2 – Tag der Abrechnung” (1991) glech drei weitere Arnold Schwarzenegger Klassiker, die zugleich den Abschluß der fünfteiligen Musicalserie um Arnie bilden. Außerdem wird nun auch endlich enthüllt, wer für die Songs seine Stimme hergegeben hat, um ihnen den finalen Schwarzenegger Touch zu verleihen. Neben “Das Ding aus einer anderen Welt” (1982), “Die rabenschwarze Nacht” (1985), “RoboCop” (1987) werden auch das Spiel “Super Mario Bros.” und die Schauspielkarriere von Sean Connery mit einer passenden Musicaleinlage versehen. Das Highlight in meinen Augen eh… Ohren ist heute aber das namensgebende Stück “Drago, Yo, You Killed Apollo!” aus dem Film “Rocky IV – Der Kampf des Jahrhunderts” (1985). Ähnlich wie es schon bei “Crom!” aus “Conan der Barbar” (1982) der Fall war, sorgt dieser für leichtes Schmunzeln, wenn man die Hauptcharaktere des Film mit vollem Einsatz ihre Parts singen hört. Dass sich die Zeile “Drago, Yo, You Killed Apollo!” dann noch nach wenigen Sekunden ins Hirn reinmeißelt und man danach mit einem Ohrwurm im Kopf einfach so stehengelassen wird, macht das Ganze umso besser. Wir wünschen viel Spaß und nicht vergessen: Drago, Yo, You Killed Apollo! (weiterlesen …)