Autorenarchiv

The Dark Knight: 1960s Version

Freitag, 18. November 2011

Die Batman Serie aus den 60er Jahren ist ja bekanntlich an guten Tagen witzig und originell, an schlechten Tagen aber einfach nur unglaublich peinlich für jeden der die Figur Batman mag. Inwieweit die Serie der Karriere von Adam West und Burt “Holy Batman!” Ward förderlich oder hinderlich war kann ich nicht sagen. Dafür kann ich jedoch mit Bestimmtheit sagen, dass trotz oder gerade auch wegen all ihrer peinlichen Momente sich die Serie einen Platz am Popkultur Firmament erobert hat. Neben all den wechselnden Batman Darstellern und stilistischen Versionen auf der großen Leinwand, ist Adam Wests Batman wohl der bekannteste Dunkle Ritter. Da sind wir auch schon beim richtigen Stichwort. Der gleichnamige Film von Christopher Nolan rund um Batman und den Joker war 2008 nicht nur an den Kinokassen erfolgreich, sondern genügte auch dem kritischen Geschmack der Comicfans. Wie der düstere Streifen aussehen würde, hätte man ihn zu Zeiten von Adam West und Burt Ward gedreht, kann man sich dank den Jungs und Mädels von CollegeHumor ansehen. Maz ab für Batman & Robin treffen auf den Dunklen Ritter, nach dem Klick. (weiterlesen …)

Bilder als Portale ins Netz

Montag, 14. November 2011

Gerne wird ja davon gesprochen, dass Kunst Türen in andere Welten öffnet und dem Betrachter ermöglicht neue Dinge zu entdecken. Jose Antonio Torres Jr. gestaltet seine Bilder mit genau dieser Idee im Hinterkopf, macht die Türen in andere Welten dabei viel greifbarer als seine Kollegen. Seine Gemälde zeigen urbane Landschaften, Hochhäuser bei Nacht oder die Skyline einer Stadt und bieten jedoch leicht versteckt noch Türen ins World Wide Web. Tony Taj, wie sich Jose Antonio Torres Jr. nennt, hat entdeckt welche Möglichkeiten QR-Codes ihm bieten. Diese Codes, welche von vielen Gadgets mittlerweile erfasst und umgewandelt werden können, bieten ihm die Möglichkeit eine weitere Ebene zu seinen Bildern hinzuzufügen. Hinter den Codes können sich kurze Geschichten über die Bewohner des gemalten Ortes verstecken, Videos oder auch Songs, die zeigen was “in” dem Gemälde passiert. Das ist zumindest die Idee von Tony. Um das ganze in seiner geplanten Fassung realisieren zu können, ist Tony auf finanzielle Starthilfe angewiesen, welche man ihm bis Ende November über die Plattform Kickstarter zukommen lassen kann. Die Verbindung von analoger und digitaler Kunst ist ja schon länger populär, doch gefällt mir gerade die Nutzung von QR-Codes sehr, denn die Teile besitzen noch eine ganze Menge Potential was bisher nur oberflächlich genutzt wird.

Babbel-Net Podcast #67

Sonntag, 6. November 2011

Wir widmen uns in dieser Folge des Babbel-Net Podcasts erneut einer Serie, doch man höre und staune: einer Serie aus Deutschland! Mit “Ijon Tichy: Raumpilot” starten wir in unserer 67. Folge in die unerforschten Weiten des Kosmos und erfahren was berliner Altbauwohnungen, ein Kleid aus Putzlappen und Nora Tschirner mit dem Weltraum verbindet. Das Hamburger Duo Collapse Under The Empire sorgt zwischendurch für musikalische Abwechslung, bevor es uns Comictechnisch nach Belgien verschlägt. Passend zum Start des aktuellen Kinoabenteuers von Tim und Struppi sprechen wir über die erste Gesamtausgabe der Fälle von “Jeff Jordan” und widmen uns so einem weiterem Klassiker der belgischen Comicschule, neben Hergés abenteuerlustigem Journalisten und seinem Hund. Wir wünschen gute Unterhaltung mit Folge 67 und würden uns freuen euch auch zu Folge 68 hier begrüßen zu dürfen. (weiterlesen …)

Driver (Pocdast: Buch-Review)

Freitag, 4. November 2011

Driver ist Stuntfahrer in Hollywood und arbeitet nebenbei noch als Fluchtwagenfahrer bei Überfällen. Doch weder der Glamour des Filmmetropole, noch das große Geld reizen ihn wirklich. Am liebsten würde er einfach nur fahren. Als er sich jedoch in einem schäbigen Motel in Arizona mit drei Leichen und einer Tasche voller Geld der Mafia wiederfindet, muss er sich entscheiden was er sein will. (weiterlesen …)

Babbel-Net’s Houses of Horror

Freitag, 28. Oktober 2011

Angeregt von meiner aktuellen Lieblingsserie “American Horror Story”, welche von einer Familie handelt die nach Kalifornien zieht um einen Neuanfang zu wagen und dabei in die Fänge eines klassischen Spukhauses gerät, kam mir der Gedanke passend zur Vor-Halloween-Stimmung bei uns im Blog hier ein wenig über das Haus als Motiv im Horrorfilm zu schreiben. Vorweg muss ich zugeben, dass ich eigentlich kein großer Fan des Horrorgenres im Allgemeinen bin. Gewisse Subgenres und Mischformen wissen mir jedoch zu gefallen, vor allem wenn sie eher auf Suspense, Stimmung und Handlung Wert legen, wohingegen mich die Legionen von Gorefilmchen und billigem Teeniehorror so rein gar nicht interessieren. (weiterlesen …)

Collapse Under The Empire – Shoulders & Giants (Album-Review)

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Collapse Under The Empire  – der Name weckt Träume von epischer Breite, Aufstieg und Fall, Macht und Herrlichkeit und grandioser Musik. Wann immer ich Bands mit Namen dieser Art kennenlerne steigt meine Hemmschwelle rapide an, überhaupt auch nur die CD anzuspielen. Viel zu oft sind Bandnamen dieser Art Ideen ohne Inhalt, Form ohne Bedeutung und leiten mich auf eine falsche Fährte. An Collapse Under The Empire bin ich daher mit Vorsicht herangetetreten. Glücklicherweise haben sich meine Bedenken nach dem ersten Hören jedoch verflüchtigt und ich bin auf eine tolle neue Band gestoßen. Das Album “Shoulders & Giants” erscheint am 21. Oktober und ist für Post-Rock Fans ein guter Tipp. (weiterlesen …)

Who is Jake Ellis? #5 (Comic-Review)

Freitag, 14. Oktober 2011

Es ist schon ganze drei Monate her, dass ich hier im Blog über “Who is Jake Ellis?” etwas geschrieben habe. Die fünfteilige Kollaboaration von Nathan Edmondson und Tonci Zonjic gehört für mich zu den besten Comics, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Dass auch das fünfte Heft dieser Miniserie mehr als lohnenswert sein würde war ja bereits vorher klar, was jedoch genau zum Ende hin passiert will ich auch in meiner folgenden Review nicht ganz verraten. (weiterlesen …)

Conan The Barbarian (Podcast: Film-Review)

Freitag, 7. Oktober 2011

Conan, der Barbar aus den fantastischen Ländern Hyborias, wurde vom deutschen Regisseur Marcus Nispel erneut auf Film gebannt und versucht diesmal ohne Arnold Schwarzenegger der Vorlage von Robert E. Howard gerecht zu werden. Warum dieser Versuch scheitert und was mir an diesem Film aber doch Spaß gemacht hat, könnt ihr nach dem Klick lesen. (weiterlesen …)

Rules to the game

Freitag, 30. September 2011

Rugby ist eine Sportart die in Deutschland ein kümmerliches Dasein fristet. Es mag daran liegen, dass amerikanische Sportarten medial viel stärker abgedeckt werden und so auch einem größeren Kreis an Personen präsentiert werden, oder an der Tatsache dass Rugby ähnlich wie Cricket einfach zu sehr mit England in Verbindung gebracht wird. Wir erinnern uns, England – Deutschland, da war doch mal das Eine oder Andere. Trotz all der unglücklichen Umstände denen die Sportart Rugby in Deutschland vom Start weg ausgesetzt war, hat sich eine ansehnliche Spielkultur hierzulande entwickelt. Wie man den Infos des Deutschen Rugby-Verbands entnehmen kann, sind vor allem die Damen auf europäischer Ebene sehr stark und nach und nach rücken auch die Juniorenteams des Verbandes in das Blickfeld der europäischen Topligen. Ich für meinen Teil finde dass , ähnlich wie Cricket, Rugby eine interessante Sportart ist, welche ich aber eigentlich nur bei Urlaubsaufenthalten in Großbritannien und Irland wahrnehme. Auch dann sind mir die Feinheiten dieser Sportarten nicht wirklich geläufig, so dass es ein eher durchwachsenes Vergnügen ist, laufene Partien zu beobachten. Lynx, die britische Version der Kosmetikmarke Axe, versucht mit dem folgenden Video jedoch Abhilfe für dieses Problem zu schaffen. Das Video erklärt mit hübschen Damen in kurzer Sportkleidung in nur zwei Minuten die Grundregeln des Rugby Spiels. Sportinteressierte oder solche die jetzt gerade so tun, schauen sich bitte kurz dieses Video an und können bei weiterem Interesse gerne einen Blick auf unseren Artikel zum Sébastien Chabal Teddybären werfen. Maz ab! (weiterlesen …)

What could go wrong?

Freitag, 23. September 2011

Der Moment in dem Maschinen den Status echter, starker künstlicher Intelligenzen erreichen wird von Befürwortern ja gerne als technologische Singularität bezeichnet. Skeptiker oder gar ängstliche Beobachter der potentiellen Gefahren eines solch drastischen Technologiesprungs wie ihn die Erschaffung starker künstlicher Intelligenzen und die damit (vermutlich) einhergehende Rückkopplung würden vielleicht eher den Begriff “Judgement Day” wählen. Schaut man sich den aktuellen Stand der Robotik und die bisherigen Ergebnisse auf dem Feld der künstlichen Intelligenz jedoch an, wird man schnell feststellen dass Skynet sobald nicht unser Leben bestimmen wird. Forscher der Universität von Queensland haben jedoch einen wichtigen Schritt hin zu wirklich autonomen Robotern gemacht. Lingodroids heißt die Kreation der Australier, welches Roboter sind die Sprache nutzen, kreieren und miteinander teilen. Die simpel wirkenden Roboter erfassen mit ihren Kameras und Sensoren ihre räumliche Umgebung und machen Pläne wo sie hin wollen. Diese Orte begannen die Roboter auf Basis einer Sprache aus wahllosen Silben zu benennen und konnten so nicht nur untereinander austauschen wie Orte heißen, sondern auch ihre Reise dokumentieren. Schritt für Schritt basteln die kleinen Maschinen nun daraus eine Form von Sprache und werden diese nutzen um in einigen Jahren uns alle zu unterjochen. Mehr zu den Forschungserbebnissen erfahrt ihr dort und dort.