Auch Japaner haben Hobbys. Dazu gehören sicherlich auch aussergewöhnliche Späße, wie das Musizieren in Schulmädchenkleidung oder wildes rumfrisieren. Richtig los geht es aber erst, wenn das Thema “Technik” ins Spiel kommt. Es ist ja nun allgemein bekannt, dass im gesamten asiatischen Raum eine gewisse Affinität zu Videospielen und generell technischen Spielereien vorherrscht. So wundert es nicht, dass vor allem in diesem Gebiet Jahr für Jahr Wettbewerbe veranstaltet und Rekorde aufgestellt werden. So auch, wenn es um “Micromouses” geht. Kleine – einer Maus ähnelnde – Roboter, deren einziger Existenzgrund ist, kleine oder auch größere Labyrinthe in schnellstmöglicher Zeit zu durchlaufen. Hierzu werden sie während einer Lernphase auf Erkundungstour in den Irrgarten geschickt, errechnen daraus den schnellstmöglichen Weg und düsen dann im eigentlichen Durchlauf – sofern alles funktioniert wie es soll – in Bestzeit von Start zu Ziel.
Entwickelt hat sich dieser “Sport” aus ersten Robotikgehversuchen in den 1970er Jahren und wurde – wie soll es auch anders sein – in Japan vor einigen Jahren auf die Spitze getrieben: Statt 16×16 Zellen großen Labyrinthen wird auf 32×32 Zellen großen Spielflächen herumgeirrt. Der 2011 aufgestellte Rekord liegt bei 4 Sekunden! Aber seht selbst. (weiterlesen …)










































































